Bei uns braucht alles Wachsen und Reifen etwas länger. Länger als in der (wärmeren) Stadt sowieso, doch auch länger als in manch anderen Gärten unserer Kleingartenanlage, deren Mega-Gewächse wir gelegentlich bewundern.
Vermutlich düngen diese Gartenfreunde „ordentlich“, wozu wir uns noch nie durchgerungen haben. Am Anfang etwas Kompost, hier und da eine Beigabe von gekaufter/gedüngter Erde zum Berliner Sandboden – und seitdem einmal ein kurzer Guss auf „bedürftig“ erscheinende Pflanzen mit ein wenig Bio-Dünger im Gießwasser. Das war es auch schon, entsprechend gemächlich ist auch der Wuchs.

Kein Problem mit dem Wachsen ohne viel Düngen hatten die Erdbeeren. Auch etliche Zucchini und Tomaten entwickeln sich hervorragend, insbesondere auf Beeten, die wir „aufgehügelt“ haben. Erste Zucchini konnten wir schon ernten. Die letzten wurden mal nicht in Scheiben gebraten, sondern endeten als Kichererbsen-Zucchini-Puffer. (Ich teste derzeit neue Rezepte auf Alltagstauglichkeit für ein Buch über meine vegetarisch-veganen Erfahrungen).
Der Aufenthalt im Garten fühlt sich durchweg tropisch an. Auch wenns gar nicht sooo heiß ist, sondern „nur“ um ca. 25 Grad, bricht mir der Schweiß bei jeder Bewegung aus. Echt wie Waschküche – und später dann Gewitter, danach heftigster Regen, durch den ich gestern auf dem Fahhrad nachhause fuhr und klitschnass wurde. Zum Glück ist es warm geblieben!

Die Malve kenne ich in der Wildform (Malva sylvestris) aus der städtischen Umgebung: auf Brachland, auf Baumscheiben, in Betonkübeln und vernachlässigten Hinterhof-Ecken kann man sie antreffen. Eine hübsche, vielblütige und vom Erscheinungsbild her robuste Pflanze, die sich eigendynamisch fortpflanzt und ausbreitet. Genau das Richtige also für unseren naturnahen Garten – dachte ich!

Wir wollten auch gerne wieder Stockrosen haben und machten 2012 zum Jahr der 

Gerade in einem naturnahen Garten wie dem unseren würde so ein schmiedeeiserner Pavillon richtig gut aussehen! Insofern hat es mich sehr gefreut, die Firma BAKO Schmiedekunst für eine
Ja, Hornissen sind wunderbare Insekten, die leider immer weniger Orte finden, an denen sie nisten können. Dennoch machen sie mir Angst, spontane Angst, gegen die Vernunft nicht viel bringt. Ein Nest möchte ich im Garten gewiss nicht haben – und ich bemerke JEDE