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10 Jahre Kleingarten: Anders gärtnern ist möglich

Als wir unseren idyllischen Baulückengarten im Zuge der Stadtverdichtung verloren, stand fest: Ohne Garten wollen wir nicht mehr leben! Was wir zuvor nicht mal im Traum angedacht hätten, wurde so zur einzig möglichen Alternative: Der Wechsel vom unbeaufsichtigten freien Gärtnern rein ins Regelsystem einer klassischen Kleingartenanlage im Berliner Osten. Würde das funktionieren? Schließlich pflegten wir einen anderen, weniger der äußeren Schönheit und Ordentlichkeit verpflichteten Gartenstil und hatten auch nicht vor, das zu ändern.

Zwölf Jahre „Kleingartenanlage / KGA” (Stand 2021) haben gezeigt: Es geht – im Lauf der Zeit sogar immer besser! Weder hat uns das Vereinswesen an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht, noch sind wir zu „ordentlichen“ Gärtnern mit rechteckigen Beeten, gepflegtem Rasen und krummen Rücken vom „Unkraut zupfen“ geworden. Von misstrauisch beäugten Außenseitern, über deren Garten man nur den Kopf schüttelt, wurden wir zu akzeptierten Öko-Freaks, die „naturnah gärtnern“. Dass Letzteres auch in den Medien der Gartenverbände eine immer größere Rolle spielt, war hilfreich, doch für ein gelingendes Miteinander in einer KGA ist vor allem das eigene Verhalten ausschlaggebend: Gute Kommunikation, ein kenntnisreicher Umgang mit den Regeln und freundliche Gelassenheit im Kontakt mit Andersdenkenden.

Über Inspirationen, Einladungen, Tipps, Kommentare und nette Kontakte freuen wir uns!

Claudia & Matthias

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6 Kommentare

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  4. Bevor wir aus der alten Wohnung umzogen, stand auch für uns ein Garten als Kriterium für das neue Haus an oberster Stelle. Geometrisch perfekte Beete und haargenau geschnittene Sträucher sind uns jedoch zuwider, weshalb wir überaus froh waren, dass wir eine individuelle Gartengestaltung nach unseren Idealvorstellungen durchführen lassen konnten. Mit dem Ergebnis sind wir nun überglücklich: Das Team hat jeden unserer Wünsche hervorragend umgesetzt, was den Garten zu unserem Lieblingsrückzugsort gemacht hat.

  5. Hallo, meine Mom hat einen Kleingarten und möchte mich, ihre Tochter, mit in den Vertrag aufnehmen. Nun ist das laut Bezirksamt Pankow nicht so einfach möglich. Sie wollen einen Vor Ort termin und alles ausmessen und begutachten.
    Ist das wirklich rechtens? Ich habe das erfragt und um die entsprechenden Rechtsvorschriften dazu gebeten. Da kommt nichts, nur, dass das nach dem BGB jetzt so ist.
    Ich will nicht, dass meiner Mom ein Nachteil entsteht. Wisst ihr irgendwie mehr dazu? Danke

  6. @Susi: darüber weiß ich auch nichts. An sich ist ein Kleingarten nicht vererbbar – und deshalb will deine Mom dich ja auch aufnehmen, nicht wahr? Kann sein, dass es wegen dieser “Umgehung” Schwierigkeiten gibt.

    Frag nach, was sie mit “laut BGB” meinen und bitte um die genauen Paragraphen bzw. Gerichtsurteile.
    ABER: Da sie begehen und schätzen wollen wie bei einer Übernahme, sind sie doch offenbar nicht ganz dagegen. Frag doch nach, wie das weitere Vorgehen ist.

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