Der Querdenker lädt ein zum Blogger-Contest: Eine Geschichte aus den zehn häufigst gesuchten Begriffen der eigenen Blog-Statistik ist gefragt. Nun denn: die Suchworte sind im Text fett gesetzt und verlinken zu den entsprechenden Artikeln. Wer mitmachen will, hat noch bis zum 8.6. Zeit!
Traurig schaute die faule Gärtnerin auf den Mangold, der dieses Jahr ein wenig vor sich hinkümmerte: was hatte er nur? Wüsste er, dass einzig wegen ihm viele Leser das Gartenblog aufsuchten, würde er sich gewiss ein wenig mehr ins Zeug legen!
Ihr tränendes Herz tröstete sich am Anblick der Wildkräuter: der Giersch stand in voller Blüte, auf ihn konnte man sich verlassen! Dazwischen noch die gelben Tupfen des Schöllkrauts, das jedes Mal die Finger gelb färbte, wenn man sich an ihm vergriff – alles recht hübsch, doch mit der Kirschblüte konnte das Farbenspiel natürlich nicht konkurrieren. Auch die war nun vorüber, der Frühling schritt voran und schon färbten sich die ersten Kirschen rot. Die Gärtnerin überlegte, was man in Sachen Hangbefestigung noch unternehmen könnte – ob die Hecke schon dicht genug war? Den mickernden Mangold hatte sie darüber vergessen und schob jetzt den Handrasenmäher über den Rasen: mähen ohne Strom, ohne krassen Motorenlärm, wunderbar! Immer wieder wunderte sie sich darüber, warum so viele Gärtner sich so ein Motormonster antaten. Am Komposthaufen war dann allerdings Schluss mit Mähen: da stand der Wiesenkerbel, mittlerweile drei Meter hoch. Die Gärtnerin, selbst nur 1,65, schaute bewundernd zu ihm auf: Und sowas nannten manche Menschen UNKRAUT!

Sie ist ja fast schon vorbei, die Blütezeit des Jasmins, zumindest hier in Berlin. Tag um Tag hab‘ ich abgewartet, ob ich nicht ein schöneres Bild hinbekomme – irgendwie kann sich meine Digi-Cam aber nicht recht mit den weißen Blüten anfreunden. Egal, Jasmin muss man sowieso RIECHEN, um seine wahre Schönheit zu erleben. Der (auch ganz hübsche) Anblick des mit unzähligen Blüten übersähten Buschs verblasst gegen seinen überwältigenden Duft wie ein Alltags-T-Shirt hinter dem verführerischen Abendkleid.
Was es doch alles für Rosen gibt! Irgendwie hatte ich besonderen Respekt vor ihnen, konnte mir als Garteneinsteigerin einfach nicht vorstellen, dass sie genauso unkpmpliziert wachsen und blühen wie andere Blumen. Trotzdem traute ich mich im Frühjahr, einen kleinen, laut Verkaufsschild orange blühenden Strauch mitzunehmen – und jetzt stehen sie da und knallen ihr heftiges Rot-orange in die grüne Hölle unseres wilden Gartens!
Na gut, EWIG leben die Pflanzen auch nicht, doch wer z.B. einen 

