…so heißt es jedenfalls über das alte England. Ein Fruchtbartkeitskult? Ein Brauch zur Verehrung der Demeter? Heutige Gärnterinnen und Gärtner vermuten eher, dass die Jungfrauen als Thermometer fungierten: erst wenn sie nackt nicht mehr froren, war der Zeitpunkt gekommen, um die kälteempfindlichen Hülsenfrüchte zu setzen.
Unsere Bohnen hätten wir nicht nackt setzen wollen, dafür war es vor ein paar Wochen dann doch noch zu kühl. Und prompt gab es einen Flop: von 25 macht nur eine Anstalten, auch zu wachsen. Shit happens, wenn man einfach so loslegt, ohne genau die Bedürfnisse und Wachstumsbedingungen der jeweiligen Pflanz zu recherchieren!
Die Geschichte mit den Jungfrauen stammt aus dem Buch Altes Gartenwissen – der Praxis-Ratgeber von Inga-Maria-Richberg. Ich bekam es kommentarlos und ohne Anschreiben zugeschickt – Danke dem unbekannten Spender!! Gelegentlich werd‘ ich es ausführlicher vorstellen, es liest sich angenehm, ist schön bebildert und sehr informativ.
Als faule Gärtnerin kommt mir bei der Lektüre allerdings öfter der Gedanke: Wenn ich das alles berücksichtigen wollte, was für’s OPTIMALE Gartengeschehen nötig wäre, dann wär‘ ich die längste Zeit „faule Gärtnerin“ gewesen! Also schön vorsichtig mit den guten Vorsätzen…





Ist er nicht wunderschön?? Seit ein paar Tagen hat sich der
Eigentlich ist ja das gesamte blühende Geschehen ein einziger Akt der Verführung und Fortpflanzung – der ganze Garten ist in diesem Sinne derzeit ein Erotik-Center. :-))


Auch sogenannte „Nutzpflanzen“ wachsen im wilden Garten: der
