18. Mai 2007
von ClaudiaBerlin
15 Kommentare

Gartenzitate, Weisheiten und Sinnsprüche

Zitate - Titelbild

…ausgewählt von der faulen Gärtnerin:

* * *

In einem Garten ging das Paradies verloren, in einem Garten wird es wiedergefunden“

– Blaise Pascal –

Hausaufschrift: Narren hasten, Kluge warten, Weise gehen in den Garten

Kannst Du Dein Haus nicht mehr erspähen,
wird’s höchste Zeit zum Rasenmähen

– Spontispruch –

*

Ärgere dich nicht darüber, dass der Rosenstrauch Dornen trägt,
sondern freue dich darüber, das der Dornenstrauch Rosen trägt.

– Autor unbekannt –

*

Dem Traurigen ist jede Blume ein Unkraut
dem Glücklichen jedes Unkraut eine Blume

– Autor unbekannt –

*

Zu hegen und zu pflegen sei bereit,
das Wachsen überlaß der Zeit.

– Sprichwort –

Weiterlesen →

16. Mai 2007
von ClaudiaBerlin
Kommentare deaktiviert für Meditationsraum Garten, Batterie der Sinnlichkeit

Meditationsraum Garten, Batterie der Sinnlichkeit

„Gärten sind Batterien der Sinnlichkeit, an denen wir uns aufladen können. Für jeden, der nachdenken will und Probleme klären, sind es ideale Meditationsräume und Orte für Exerzitien. Sie bieten das Gegenteil von Hektik, von Zeitverschwendung, von Lieblosigkeit und Getue und verfeinern all unsere Sinne: das Schauen, das Haptische, das Riechen, das Hören und, wenn man will, selbst das Schmecken“. (André Heller, profil 43/2001).

Das schöne Zitat fand ich auf der „Aromafarm“, wo man auch eine ganz kurze Geschichte des Gärtnerns nachlesen kann – vom Garten Eden bis zum Kunstrasen.

Yoga-Statue

Gestern war ich mal nicht im Garten und schon fehlt mir der „Meditationsraum“, der so ganz anders ist als die virtuellen Räume, in denen ich den Großteil meiner Tage verbringe. Im Garten erfahre ich die Schwere der Materie, die Trägheit der Masse: da ist es nicht mit einer guten Idee und ein paar Mausklicks getan, man macht sich die Hände schmutzig und es strengt richtig an, etwas zu verändern. Selbst ein „Garten für Faule“ fordert gelegentlich eine ordnende Hand, wenn etwa der Hopfen und die Brennesseln Anstalten machen, Wege komplett zuzuwuchern: ich will auch MEINEN Platz verteidigen, will Pflanzen, die ich gesetzt habe, noch SEHEN können. Und indem ich mich einlasse auf diese Aktivitäten werde ich zum Teil der lebendigen Eigendynamik des „First Life“ und der Kopf wird wunderbar frei!

15. Mai 2007
von ClaudiaBerlin
4 Kommentare

Tomaten, Zucchini, Rhabarber: mal düngen?

KartoffelplanzeAuch sogenannte „Nutzpflanzen“ wachsen im wilden Garten: der BANTAM-Mais, etliche Tomaten, schon recht große Zucchinis, eine Paprika, mehrere Kartoffeln, Mangold und Rhabarber. Und jetzt frag ich mal eine echte Garten-Einsteigerfrage: Ist es eigentlich angesagt, die alle mal zu düngen? Wenn ja, mit welchem Dünger?

Abgesehen von ein paar krepelnden Tomaten, die das Umsetzen oder ihre Nachbarschaft nicht gut verkraften, entwickelt sich alles prächtig. Der Mais schießt allerdings nicht grade eilig in die Höhe und sieht am ehesten „Dünger-bedürftig“ aus, wogegen Kartoffel, Zucchinis und Rhabarber jeden Tag ein sichtbares Stück ausladender werden.

Alles haben wir in Kompost bzw. Kompost/Erde-Mischungen gepflanzt – was brauchen die Pflanzen noch für eine gute Weiterentwicklung??

Zucchini-Pflanze Rhabarber

14. Mai 2007
von ClaudiaBerlin
13 Kommentare

Wieviel Platz für Hornissen?

HornisseIn einem Kommentar zu meinem Hornissen-Artikel schrieb Franziska:

„Meine Freundin Dodo hat (im schönen Schwabenland) einen Garten, dem sie viel Zeit und Liebe widmet. Bis neulich dieses Hornissennest mitten im Hochbeet (Baumstumpf) auftauchte. Die Biester waren extrem angriffslustig, sobald Dodo sich nur auf fünf Meter dem Nest näherte. Wie sollte sie gießen? Keine Chance. Immer wieder strömten die lieben Großen aus und stürzten sich auf sie. Flucht oder gestochen werden! Sie wurde an einem Tag dreimal in den Kopf gestochen und die brüllenden Schmerzen waren wohl kaum auszuhalten. Viel schlimmer als Wespenstiche!“

Weiterlesen →

14. Mai 2007
von ClaudiaBerlin
Kommentare deaktiviert für Scabiosa columbaria – Tauben-Skabiose

Scabiosa columbaria – Tauben-Skabiose

ScabiosaIch hatte sie mitten in ein optisch recht leeres Beet gesetzt, nun muss ich immer wieder ihren „Platz an der Sonne“ gegen alles verteidigen, was drumrum heftig in die Höhe schießt.

Macht nix, zum Glück sind es nicht so viele neue Pflanzen, die ich im ersten Jahr des „wilden Gartens“ mal eben so eingefügt hatte, noch ohne zu wissen, was da in welcher Gestalt von selber wächst.

Hier nochmal in groß wegen der Schwebfliege, die grade zufällig auf ihr landete:

Schwebfliege mit Scabiosa

14. Mai 2007
von ClaudiaBerlin
1 Kommentar

Wiesenkerbel, Gartenkerbel – oder was?

KerbelManche Pflanzen lassen sich verdammt schlecht fotografieren. Das filigrane Blattwerk des schnell wachsenden Ungetüms neben unserem Komposthaufen ist so ein Fall: Grün vor noch mehr Grün – wie soll man da ‚was erkennen!

Irgendwie kommt mir das Gewächs altvertraut vor – es wird weiße Doldenblüten bekommen, meine ich mich zu erinnern. Aber was ist es genau?? Es gibt so viele ähnliche Pflanzen! Im Moment vermute ich, es ist ein „Wiesenkerbel“ /Anthriscus cerefolium). Im Moment ist er genauso groß wie ich, liebt offensichtlich den Wegrand als Standort und wächst und wächst und wächst…

Kerbel

Und hier nochmal alleine in voller Pracht:

Kerbel

12. Mai 2007
von Matthias
2 Kommentare

Rhododendronblüte

Zum kalendarischen Frühlingsbeginn hat Claudia bei einem bekannten Discounter mit L einen rosa Rhododendron erstanden. Unter den Top 100 meiner Lieblingspflanzen kam der gerade nicht vor, aber seitdem hat er sich in mein Herz erblüht. Wunderschöne Blütenstände gehen innerhalb weniger Tage auf und zeigen dann ihre Pracht über lange Zeit.

Durch die doldenförmige Anordnung der einzelnen Blüten, lassen sie sich auch toll fotografieren, und der Standort im Schatten der Obstbäume ermöglicht Aufnahmen, die in der Sonne nicht machbar wären.

Rhododendron

9. Mai 2007
von ClaudiaBerlin
2 Kommentare

Endlich Regen – und erste Rosen

erste RoseZum ersten Mal freue ich mich ohne Wenn und Aber mit der gesamten Pflanzenwelt über den plötzlichen Wetterumschwung! Zwar haben wir täglich jede Menge gegossen, doch war eine gewisse Schlaffheit und Müdigkeit zu spüren, die jetzt komplett weg ist. Und wie gut es im Garten riecht!!

Der Regen lässt das Wachstum regelrecht explodieren: der Hopfen schiebt sich fast gewalttätig in die letzte Ecke, die Schöllkrautblüte geht zu Ende, wogegen der Giersch heftig erblüht. Ein heimischer Farn, wegen dessen vermeintlicher „Mickrigkeit“ ich japanischen Zierfarn gesetzt hatte, entwickelt sich prächtig – der Zierfarn mickert dagegen vor sich hin. Und seit ein paar Tagen öffnen sich die ersten Rosen an den nicht gerade „wohlgeformt“ gewachsenen Rosensträuchern – wunderschön!

Rose und Wolken

TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste