8. Mai 2007
von Matthias
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rote Akelei

Ein wirklich schwieriges Fotomodell, zu dünn, zu zappelig und immer den Kopf nach unten. So sind sie halt die Superstars. Da hilft nur geduldig immer wieder probieren und nach 20 Versuchen klappt es auch, ein oder zwei annehmbare Fotos zu machen.

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Aquilegia vulgaris heißen die Wildformen lateinisch und umgangssprachlich: Zigeunerglocken, Teufelsglocken, Kaiserglocken, Narrenkappen und Tintenglocken nach Wikipedia

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und Adlerblume, Glockenblume, Handschuh, Harlekinsblume, Hoselätzli, Klockenblume, Narrenkappen, Schlotterhose, Waldakelei, Weiberkappen habe ich als Synonyme bei heilpflanzen-katalog.de gefunden. Ich hätte sie Wuschelperückenblume genannt, nach dem Aussehen der frühen Blüte.

7. Mai 2007
von ClaudiaBerlin
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Erste Erfahrungen mit Google-Ads

Seit 5.März hatte ich hier versuchsweise Google-Ads eingeführt: die ersten Fremd-Anzeigen, die je in meiner Weblandschaft aufgetaucht sind. Hohe Erwartungen hatte ich nicht, wollte einfach mal wissen, ob sich das auch bei kleinen Webseiten ohne „Massen-Traffic“ lohnt.

Nach jetzt gut zwei Monaten kann ich sagen: gute Sache! Die je zwei Anzeigen am rechten Rand und unterhalb der Einzelartikel bringen zusammen mit den Anzeigen auf der Ergebnisseite der wilden Gartensuchmaschine ca. 15 Dollar pro Monat, Tendenz steigend. Das deckt die Server- und DENIC-Kosten, es bleibt sogar ein kleines Plus!

Wichtig war und ist es mir, die Besucher/innen mit den Anzeigen nicht zu nerven. Unterbrechungen der Texte (und damit des Lesesflusses) kommen nicht in die Tüte! Auch finde ich es wenig schön, wenn eine Website mehr Werbung als Inhalt enthält, selbst wenn der Inhalt ansonsten ganz ordentlich ist.

Was die Inhalte der Anzeigen angeht, bin ich ganz zufrieden: Meistens schafft es das Google-Programm, passende Anzeigen zu setzen, dann bedauere ich es manchmal, den Link nicht selbst benutzen zu dürfen. Und wenn es NICHT PASST, ist es auch keine Katastrophe, sondern eher was zum Lachen.

7. Mai 2007
von ClaudiaBerlin
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Totholz, Tagebau der Wespen und Hornissen

Wespe auf TotholzJa, auf Hornissen reagiere ich immer noch leicht panisch! In der Kindheit litt ich unter einer Phobie gegen alles, was auch nur von Ferne einer Biene, Wespe, Hummel oder Hornisse glich. Wenn sich so ein Insekt ins Familienauto verirrte, bekam ich eine Panik-Attacke: für den Fahrer deutlich gefährlicher als die „böse Biene“!

Im Lauf des Lebens hat sich das zum Glück entspannt. Nurmehr Hornissen flößen mir Respekt ein, ich zucke zusammen, wenn ich den Sound höre, und verrückterweise scheint es so, als zöge ich Hornissen geradezu an: Matt hat früher fast nie welche gesehen, seit er mich und meine „besondere Beziehung“ kennt, sichtet er sie öfter.

Angst inspiriert

Klar weiß ich, dass sie nicht angriffslustig sind und ihr Stich auch nicht gefährlicher ist als ein Wespenstich. Ich bin ihnen nicht feindlich gesonnen, sondern finde sie sogar sehr interessant – gerade WEIL sie mir Angst einjagen. Während eines langen Aufenthalts in der Toskana bin ich ihnen täglich sehr nahe gekommen, denn im Kamin des alten Bauernhauses war ein Nest: zwar nach unten hin abgedichtet, doch schaffte es abends immer mindestens eine, den „Weg ins Licht“ zu finden und mich in Panik zu versetzen. Da ich das wochenlang erlebte, inspirierte es mich zu einer Geschichte, die ich in diesen „Hornissenwochen“ dann schrieb: ein Hornissennest als „Mordwaffe“.

Die Bilder hier zeigen nur eine Wespe: sie baggert Holz am selben Totholz-Stamm wie die Hornisse, die Matt gestern abgelichtet hat. Irgendwann werde ich mich auch ‚ran trauen, wenn die Hornisse da sitzt!

Wespe im Totholz

Wer einen „ordentlichen“ Garten ohne Totholz hat, bietet Wespen und Hornissen kein Material zum Nestbau. Bei uns stehen viele alte Baumstümpfe herum, es ist für sie die reine „Tagebau-Landschaft“.

5. Mai 2007
von Matthias
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Hornisse gesichtet

Schon vor ein paar Tagen haben wir sie das erste mal gesichtet Vespa crabro. Gestern habe ich sie dann in Pixel bannen können, eine Hornisse. hornisse Mit lautem Brummen, einem Hubschrauber ähnlich, fliegt sie durch unseren Garten und sucht nach verfaulendem Holz. Ich mag diese Riesenwespen schon seit meiner Kindheit, aber erst seit ich Claudia kenne, sehe ich sie regelmäßig, das muss an ihrer leicht panischen Angst vor ihnen liegen. Dabei sind Hornissen weit weniger gefährlich als Bienen oder Wespen. Besonders, da ihre Hauptnahrungsquelle andere Insekten sind und Kuchen und Saft sie nicht interessieren. Die Gefahr eine Hornisse versehentlich zu verschlucken oder auf sie zu beißen besteht ja bei der Größe eh nicht. Gute Informationen zu diesen Hautflüglern, tolle Bilder und sogar einen Soundfile finden sich hier. Weiterlesen →

4. Mai 2007
von ClaudiaBerlin
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Was macht man jetzt im Garten?

Amsel beim badenMit dieser Suchanfrage landete heute jemand hier im wilden Gartenblog. Einerseits amüsiert es mich, andrerseits ist es fast ein bisschen traurig, wenn „man“ sich das erst fragen muss!

Alsdenn: Was „man“ in diesen wunderschönen Mai-Tagen im Garten macht, weiß ich nicht: es kommt wohl auf den Garten an und auf die eigene Einstellung dazu. Wenn ich – meistens um die späte Mittagszeit – in den Garten komme, hab‘ ich eine Thermoskanne mit Milchkaffee dabei und es wird erstmal Kaffee getrunken. Ich lasse mich auf einer „Bäderliege“ nieder und schaue in den Himmel, döse vielleicht ein bisschen, bis ich Lust bekomme, mich wieder zu erheben. Dann ist ein Rundgang durch den Garten dran: alles mal ansehen, was wir gepflanzt haben, evtl. hier und da ein wenig Giersch, Schöllkraut oder Brennesseln entfernen, wenn sie den Lebensraum der neuen Pflanzen zu sehr einschränken. Ich bewundere die einzelne Pflanzenpersönlichkeit, mache vielleicht ein paar Fotos (fast nie gelingt es mir, kleine filigrane Gewächse im Makro-Modus SCHARF zu bekommen!) und etwas später geht’s dann ans Gießen.

Gelegentlich ist auch mal eine Reparatur fällig, wenn irgendwo eine Stufe oder Abstützung nicht mehr hält, oder ich verlege einen Stein, weil er anderswo schöner aussieht. Das war’s dann aber auch schon, ich schenke mir einen neuen Kaffee ein, genieße den Blick ins Grüne und schaue den Vögeln beim Baden zu.

Man muss nicht immer was tun, es ist gerade das Schöne am Garten, dass er auch ohne mich auskommt!

3. Mai 2007
von ClaudiaBerlin
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Hauptsache strapazierfähiger Rasen

RasenAuch DAS ist ein Garten: Rasen, Rasensprenger, Geräte-Hütte, fertig. Gesehen ebenfalls auf dem gestrigen, insgesamt eher deprimierenden Spaziergang in die Rummelsburger Bucht.

Noch vor zwei drei Jahren war das eine grüne Idylle, viel spontane Vegetation, kleine Wäldchen, verwunschene Wege, Stille. Jetzt ist es ein Neubaugebiet mit Reihen- und Mehrfamilienhäusern, letztere im kaum gemilderten Schuhschachtelstil: seit man keine schrägen Dächer mehr nötig hat, sehen solche Häuser nicht mehr wirklich anheimelnd aus – zumindest nach meinem Geschmack.

Neubau in der Rummerlsburger BuchtVermarktet wird das Gebiet als Edelwohngebiet „am Rummelsburger See“ – der niemals ein See war, sondern immer nur ein recht dreckiges Stück Spree. Es wird halt alles immer „urbaner“, man will junge Familien in der Stadt halten, damit sie nicht in den Speckgürtel Berlins ziehen, um ihren Traum vom Wohnen im Grünen zu verwirklichen. Das Grün muss dafür natürlich erstmal weichen – ein Stück strapazierfähiger Rasen tut’s doch auch!

Schöner Wohnen im ehemaligen Knast

Am originellsten im gesamten Areal ist noch der gerade beginnende Ausbau des ehemaligen Knasts zu Eigentumswohnungen und Gewerbe – man nennt es jetzt „Berlin Campus“ und verschweigt doch glatt schamhaft die ehemalige Funktion der „denkmalgeschützten Bausubstanz“. Als ob man das übersehen könnte!

ehemaliges Gefängnis an der Rummelsburger Bucht

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