9. August 2010
Baumskelett als Rosenständer
Das hier ist das Skelett eines Pfirsichbaums, der nach dem letzten Winter kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben hatte. Schon zuvor trug er nur noch auf einigen wenigen Ästen Blätter und Früchte.
Tote Bäume fällen wir nicht gerne, wenn uns noch eine andere Verwendung einfällt. Totholz ist gut für Kleinlebewesen, zudem ist auch ein Skelett noch ein strukturierendes Element, das durch eine Neupflanzung optisch nicht so schnell ersetzt werden kann.
Warten auf die Ramblerrose
Den toten Pfirsich haben wir schwer beschnitten – und nun wartet er, bis die Ramblerrose, die wir zu seinen Füßen pflanzten, größer wird. Es fehlen noch ein paar Zentimeter bis zum untersten Ast. Man sieht sie hier noch nicht, da sie hinter den Dreimasterblumen steht.
Da es vermutlich noch länger dauert, bis die Rose ihren “Ständer” umkleidet, warte ich noch auf eine Eingebung, wie ich ihn noch verzieren könnte, damit das Ganze mehr nach “Gartenobjekt” aussieht. Tibetische Gebetsfahnen? Hausgeister-Masken? Mal sehen….
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Nun, es gibt Situationen, in denen das nicht mehr so selbstverständlich ist: z.B. schaffen es manche alt gewordenen Gartenpächter nicht mehr, weil sie körperlich schon zu “klapprig” geworden sind. Andere begreifen ihre Parzelle als reines Erholungsgebiet mit Rasen, Grillplatz und Festwiese und gefährden damit den Schutz der Gemeinnützigkeit der jeweiligen “KGA”. Schließlich ist es eine Begünstigung, dass man Land in der Stadt so preiswert pachten kann: Die soziale Bindung bedeutet umgekehrt auch soziale Pflichten. Wie eben die “kleingärtnerische Nutzung”, aber auch solche Dinge wie Hecken, über die ein Spaziergänger noch schauen kann. Denn eine KGA soll auch der Erholung der Anwohner dienen, nicht nur der der Pächter. Und ein Spaziergang durch ein hohes Heckenlabyrinth ist ja nur in seltenen Fällen angenehm. 







