Die Black Plum pflanzen wir nun schon im dritten Jahr an. 2009 hatten wir sie als robuste russische Sorte neu entdeckt und waren mit den reichhaltigen Ergebnissen recht zufrieden.

Soviele Black Plums ??
Da wir die diesjährigen Tomaten vornehmlich aus den Samen der 2010er-Ernte aufzogen, waren wir einigermaßen erstaunt, wieviel Black Plum sich jetzt doch „eingeschlichen“ haben. Nämlich deutlich mehr, als wir eigentlich aufzuziehen meinten! Ganz offensichtlich haben sie sich mit Tigerella oder Rosii Marunte, Carrot Like und sogar Ochsenherz gekreuzt. Denn Matt kann die Samen ja nur von den Tomatensorten 2010 haben – und die standen alle nebeneinander, drinnen und draußen.
Auf dem Weg vom Samenbriefchen zum Fensterbank-Gewächshaus über kleine Töpfe bis ins große Gewächshaus und Freiland halten sich meine Beschriftungen leider nur selten. Trotzdem bin ich sehr sehr sicher, dass ich nicht mit Absicht 60 bis 80 Prozent Black Plum gesetzt habe!
Und wir haben ja auch nicht nur die kleinen ovalen Black Plums, sondern auch größere, runde, fleischtomatig wirkende, eine ist sogar herzförmig. Alle mit der typisch dunklen Farbe, sowie dem dichteren Fruchtfleisch, das die Black Plum für Soßen besonders geeignet macht.
Kreuzungen sind normal, nicht die Ausnahme
Dass sich Tomaten derart leicht kreuzen, war mir nicht bewusst! Es ist also eher der Normalfall als die Ausnahme, was wir dieses Jahr erst richtig bemerken: eine dominante Sorte kreuzt sich mit allen und zeigt ihre wesentlichen Eigenschaften dann auch „in Gestalt der Partner“. Interessant!


Auch wollen wir den älteren Nachbarn nichts verschatten, die hinter dem auf den Bildern sichtbaren rostigen Zaun auf traditionelle Weise (= sehr „ordentlich“) gärtnern. Und letztendlich haben wir ja auch ein Gewächshaus, in dem auch jedes Jahr sechs bis sieben Tomatenpflanzen ungestört von jedwedem Regen heran reifen. Die bekommen statt dessen schon mal 






