Seit Tagen fällt mir das auf: Spatzen tummeln sich auf meinem Balkon und bedienen sich am Mulch, der auf den für den Winter bereinigten Balkonkästen liegt.

Spinnen die?
31. Oktober 2011
von ClaudiaBerlin
13 Kommentare
Seit Tagen fällt mir das auf: Spatzen tummeln sich auf meinem Balkon und bedienen sich am Mulch, der auf den für den Winter bereinigten Balkonkästen liegt.

Spinnen die?
18. Oktober 2011
von ClaudiaBerlin
16 Kommentare
Da wir in diesen Tagen kaum zum bloggen kommen, will ich hier einfach mal ein paar Fotos aus unserem Garten im Herbst zeigen. Was uns gerade so umtreibt, schreib ich einigermaßen kurz dazu. Los gehts:

Das ist ein Blick auf unsere Laube, im Vordergrund der selbst geschaffene Hügel mit altem Baumstamm. In jedem Jahr wuchs da anderes, nachdem wir zunächst mit einer Wiesenblumenmischung und ein paar Kräuter starteten. Die drei „Gartenobjekte“ haben wir kürzlich erstanden und finden, sie sehen da ganz gut aus! Weiterlesen →
5. Oktober 2011
von ClaudiaBerlin
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Nein, er ist wahrlich keine Schönheit: dieser Pseudo-Felsen besteht aus Kunststoff und das Blödeste an ihm ist seine schier unvergängliche Unkaputtbarkeit.

Gemäß unserem Credo eines möglichst nachhaltigen Gärtnerns werfen wir nur selten etwas weg. Lieber schauen wir, ob man nicht noch etwas ganz anderes damit anstellen kann, wenn es für den eigentlichen Zweck nicht taugt oder einfach nicht gefällt.
Die vom Vorgänger übernommene Wassertonne im Felsen-Design machte da keine Ausnahme. Zwar fanden wir das Teil kitschig und alles andere als schön, genau wie die Gießkanne, die in ähnlicher Felsenform wohl „mit im Set“ war. Trotzdem stand sie lange neben dem Gewächshaus und fing den Regen auf, bis sie eines Tages undicht wurde, trotz Kunststoff.
Wir waren dann richtig froh, für die obere Hälfte eine Verwendung zu finden: im „Hinterland“ kommt nämlich ein dickes Kabel mit allerlei grobschlächtiger Anschlusstechnik aus dem Boden – ein alte Stromversorgungsinstallation, die wir nicht kennen und nicht brauchen, aber auch nicht kaputt machen wollen. Sie passte genau in den „Stein“ – und wir hofften, der werde sich auf Dauer optisch einfügen und nach einige Zeit aussehen wie ein richtiger Stein.
Tut er aber nicht. Kunststoff bleibt Kunststoff und verwittert nicht. Ich überlege, ob sowas wie „beizen“ funktionieren würde.
24. September 2011
von ClaudiaBerlin
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Dass ich hier über zwei Wochen nichts gepostet habe, liegt an einem neuerlichen Schock-Erlebnis, über das ich am liebsten gar kein Wort mehr verloren hätte, so sehr schlug es mir aufs Gemüt!
Nachdem letztes Jahr erst die großen Fichten im Nachbargarten rechts weggerissen wurden, die die ganze Atmosphäre im Garten so angenehm gemacht hatten, musste vor zwei Wochen auch die große Hecke und ein wundervolles Fliedergehölz zur rechten weichen. Was einst Stimmung, Grün, eine tolle Blüte und vor allem Sichtschutz geboten hatte, wurde mal eben – ratz fatz weg! – auf offiziell 1,25 Meter gekürzt, in Wahrheit aber noch deutlich niedriger abgeholzt.

Wieder passierte die Barbarei bei Gelegenheit eines Pächterwechsels. Unsere Nachbarin musste ihren Garten aufgeben, da sie es zeitlich nicht mehr schaffte. Den Kahlschlag auf vorschriftenkonforme, aber gegen jede gärtnerische Ästhetik verstoßende Minihöhe bekam sie als Auflage im Rahmen der Schätzung. Wofür wiederum der Kleingärtnerverband Lichtenberg zuständig ist, der schon bei den Fichten schriftlich sein Bedauern ausdrückte, gleichzeitig aber das Fällen, über das übliche Verfahren hinaus, mittels Druck auf den Nachbarn beschleunigte.
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24. September 2011
von Matthias
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… durch die Blüten der Kanadischen Goldrute?
Gierig zerrte er Blüte um Blüte an seinen Rüssel und bewegte sich zügig über die ausladenden Blütenwedel der Goldrute. Rundherum behaart und mit Wespenzeichnung sieht er aus wie eine misslungene Hummelimitation.

8. September 2011
von ClaudiaBerlin
1 Kommentar
… hab‘ ich mir heute im Digital Diary gemacht. Der kleine besinnliche Text hätte auch hierher gepasst, doch wollte ich den Garten durchaus auch mal in meinem Hauptblog würdigen.
Wer also mag, lese dort weiter:
Gartengedanken:
glückliche Arbeit und der Sinn
Update: mittlerweile mit einem guten Kommentargespräch.
7. September 2011
von Matthias
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Auf dem Steinbeet blüht der Dach-Hauswurz (Sempervivum tectorum), jetzt schon seit ein paar Tagen nicht mehr. Aber ich wollte dieses anspruchslose Gewächs mit seiner Alienblüte doch noch zeigen. An vielen trocken, sonnigen und steinigen Stellen bei uns im Garten, machen sie mit der Weile eine gute Figur, aber auch auf Claudias Nordbalkon scheinen sie keine Schwierigkeiten zu haben. Nur stehende Nässe vertragen sie nicht besonders, da beginnen sie leicht zu faulen.
Mehr zu der Vielfalt der Semperviven und Alternativen zu: „Einfach auf’s Dach pflanzen“ findet ihr hier.

26. August 2011
von ClaudiaBerlin
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Eigentlich mag ich keine Kürbisse, zumindest nicht zum Essen. Der Geschmack ist nun mal nicht besonders auffällig. Man hat immer das Gefühl, zur bloßen „Vernichtung“ einer Frucht unziemlichen Aufwand zu treiben im Versuch, mit Gewürzen und Zubereitungsarten wenigstens ein bisschen Gaumenfreude raus zu kitzeln – meist ohne viel Erfolg.
Hier ein Mega-Exemplar, das trotzdem in unserem Garten heran reift:

Dass wir Kürbisse trotzdem immer gerne anbauen, liegt an seiner Raum-strukturierenden ausladenden Gestalt: als GARTENPFLANZE ist er einfach ein toller „Hingucker“! Zwar entwickelt sich der „große Gelbe“ (und auch all die kleineren Schmuckformen, die wir ausprobiert haben) nur richtig gut in einem tiefen Bett aus lockerer Erde mit viel Kompost vom letzten Jahr. Ist diese Voraussetzung aber gegeben, muss man sich nicht mehr viel kümmern: aufpassen, dass die langen Ranken nicht die Wege versperren, bei Hitze gießen – fertig!
Auf unserem Terra-Preta-Beet bedeckt eine einzige Kürbispflanze jede Menge Platz. Ich hab sie „rund herum wandernd“ erzogen und kann nur staunen, was für Blattmassen da entstehen!

Hier werden grade auch mehrere große Früchte reif, während das Blattwerk nach all den feuchten Wochen mit viel Regen nun doch schnell vom Mehltau dahin gerafft wird