18. August 2009
von ClaudiaBerlin
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Honigbienen verhungern, weil zu wenig blüht!

Es hört sich verrückt an: in Deutschland verhungern Bienen mitten im Sommer, wenn sie nicht von den Imkern mit Zuckerwasser gefüttert werden – und die Wildbienen haben schlechte Karten!

Biene

Nach der Raps-Blüte gibt es auf den Feldern und Wiesen kaum mehr was zu holen, denn intensive Landwirtschaft und das Mähen der Wiesen VOR der Blüte zur Gewinnung von Silage führen dazu, dass lange nicht mehr genug blüht, um all die Bienenvölker zu ernähren. Auf Naturkost.de heißt es im Artikel „Honigbienen verhungern mitten im Sommer“:

„Der Futtermangel in der Natur ist dramatisch“ erklärt Imkermeister Günter Friedmann, Sprecher der biodynamischen Demeter Imker und Träger des Förderpreises ökologischer Landbau. Beobachtungen an seinen eigenen Bienenvölkern und beunruhigende Meldungen von Imkerkollegen aus ganz Deutschland, veranlassen ihn, jetzt einen Alarmruf zu starten..„ Wenn nicht rasch ein Umdenken und ein neues Handeln in der Landwirtschaft erfolgt, werden wir stumme Sommer erleben – und sehen, dass die Bienen für die Bestäubung und damit auch für die Ernten unersetzlich sind“.

Kleingärtner können immerhin mit dem Anpflanzen Blüten-intensiver Pflanzen und Büsche ein wenig dagegen halten. Nächstes Jahr werde ich da mehr dran denken!

Was sind Eure Blüten-Stars?

Und gleich mal die Frage an Euch: Was für Pflanzen sind bei Euch im Garten die Bienen- und Insektenfreundlichsten Blühpflanzen? Viele Blüten möglichst lange: welche Stauden und Büsche bringen da viel?

16. August 2009
von ClaudiaBerlin
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Blaue Kartoffeln

blaue_kartoffeln.jpg
„Blauer Schwede“ und „Burgundy“ sind die Kartoffelsorten, die dieses Pfannengericht so bunt machen – sieht echt gewöhnungsbedürftig aus! Wir haben einige für uns „exotische“ Sorten angepflanzt und mittlerweile auch ein paar geerntet: ziemlich wenige pro Pflanze, recht klein und in der Erde schlecht zu finden. Mir wurde klar, WARUM man auf die gelben Sorten gekommen ist… :-)

9. August 2009
von ClaudiaBerlin
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Garten im Morgenlicht

Von gestern zu heute übernachteten wir im Garten, so dass wir alles auch mal im Morgenlicht zu Gesicht bekamen.

garten_im_morgenlicht2.jpg

Diesen allzu geraden Betonweg hat Matt letzten Herbst aufgebrochen und mit Fugengrün besäht – jetzt sieht es ungefähr so „wild“ aus, wie wir uns das vorgestellt haben.

Den witzigen Käfer auf einer Stockrosenknospe hab‘ ich grade noch erwischt, bevor er sich erschrocken von dannen machte, weil das Objektiv ihm zu nahe kam:

kaefer2.jpg

Die blühenden Stockrosen sind auch ohne Käfer im Morgenlicht ein schöner Anblick:

stockrosen2.jpg

7. August 2009
von ClaudiaBerlin
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An ihren Früchten werdet Ihr sie erkennen!

War es nicht Jesus, der diesen nützlichen Tipp gab? Daran musste ich jedenfalls denken, als mir nach und nach sämtliche selbst gebastelten Sortenbezeichnungs-Fähnchen an den Tomaten abhanden gekommen bzw. unlesbar geworden waren.

3 alte Tomatensorgen

Von links nach rechts sieht man hier: Zitro-Tomate, Tigerella, Gardeners Delight, zweimal Black Plum. Alles „alte Sorten“, auf deren Entwicklung wir recht gespannt waren. Zu „Tigerella“ hab‘ ich übrigens in etlichen Beschreibungen gelesen, sie hätte einen guten Geschmack, aber geringen Ertrag – mittlerweile aber biegen sich im Gewächshaus die Stengel unter dem Gewicht der vielen reifenden Tomaten!

Noch nicht im Bilde sind die rote Murmel, Berner Rose und Caro Red – da waren grad‘ keine fotogenen Exemplare zur Hand. Die kleinen Früchte der „Roten Murmel“ esse ich wie Beeren immer gleich vom Strauch weg…

4. August 2009
von ClaudiaBerlin
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Neues Album: Tropische Pflanzen in Kambodscha

Zur Zeit erforsche ich die Möglichkeiten, Flickr-Alben ins Blog einzubinden. Hier ein Beispiel mit Fotos, die auf unseren Reisen 2006 und 2008 entstanden sind:


Und so sieht es als Dia-Show aus:

3. August 2009
von ClaudiaBerlin
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Einen Garten suchen und finden: unsere Gartengeschichte

So einen Zufall wie der, der uns einst unseren ersten, den „wilden Garten“ bescherte, gibts nicht zweimal in einem Leben. Das war uns klar, als wir ihn wieder aufgeben mussten, weil dort ein Parkplatz entstehen sollte.

wilder Garten im August 2007

Anders als vor der schönen Zeit mit diesem verborgenen grünen Paradies inmitten der Stadt waren wir nun durchaus bereit, auch eine Kleingarten-Anlage („KGA“) in Betracht zu ziehen. Matt hätte zwar auch gerne irgendwo draußen ein Stück Land urbar gemacht, doch mir war klar: das schaffe ich nicht! Wenn der Weg zum Garten zu weit ist, dann wird das eine Wochenendangelegenheit, und das war es nicht, was wir nun gewohnt waren und sehr schätzten: täglich hingehen, wenn es die Zeit erlaubt bzw. die Pflanzen uns brauchen.

Die Suche im Web und zu Fuß

Bezüglich der diversen Vorschriften in einer Kleingarten-Anlage waren wir zwar recht skeptisch, doch machten wir uns dennoch auf die Suche. Der Landesverband der Berliner Gartenfreunde e.V. zeigt eine schöne Übersicht über die KGAs und Parzellen in den einzelnen Bezirken. Da Friedrichshain keine eigenen Gartenanlagen hat, schauten wir im angrenzenden Lichtenberg und fanden auf der Seite des Bezirksverbands Lichtenberg sogar gleich einige freie Parzellen in verschiedenen Anlagen.

Wir erfuhren, dass wir uns zuerst als Interessenten anmelden und auf eine Bewerberliste setzen lassen mussten. Danach bekamen wir dann „Angebote“, allerdings immer nur eines auf einmal, das wir annehmen oder ablehnen konnten – nicht etwa mehrere zum einfach mal vergleichen! Dennoch besichtigten wir vorab schon mal die Gärten, die auf der Website beschrieben waren. Daneben suchten wir auch bei Kijiji unter Schrebergärten und Kleingärten in Berlin. Hier suchten Gartenbesitzer auf eigene Faust Nachfolger – alles in allem besichtigten wir in der Zeit ca. 10 bis 15 Gärten in Lichtenberg, die meisten nur von außen.

Am E-Werk

Fündig wurden wir schließlich in der Kleingartenanlage „am E-Werk“ – wobei es gar nicht mal nur der Garten selbst war, der unseren Entschluss beförderte, sondern auch die tolle Umgebung, die Wäldchen und die verrückten Rohre, die sich da durch die Landschaft schlängeln. Wie wir mittlerweile gehört haben, hat unsere Lobeshymne auf die attraktive Wildnis am E-Werk so manchen Gartenfreund irritiert (ein Missverständnis, liebe Leute! Wir meinten nicht Eure sehr engagiert gepflegten Gärten, sondern das schöne grüne Drumrum, insbesondere rund ums „Dreieck“).

Nicht umsonst…

Der Garten kostete dann gut 7000 Euro Ablöse: für die Laube vor allem, die sehr gut in Schuss ist und exakt den Vorschriften entspricht. Bereits der Bezirksverband hatte uns in Kenntnis gesetzt, dass man es ab 5000 Euro aufwärts leicht habe, einen Garten zu finden – darunter gibt es schon mal lange Wartezeiten. Gelegentlich gibts auch Parzellen, die ohne Abstand weiter gegeben werden, doch sind damit in der Regel erhebliche Rückbauverpflichtungen verbunden. Oder aber es steht gar nichts drauf und ein Laubenbau wird nicht genehmigt.

Und noch ein „Neuland“

So verhält es sich auch bei der Parzelle, die uns der Verband gleich anbot, als wir fragten, was eigentlich mit dem leeren Grundstück sei, das an den neuen Garten angrenzte: im Trinkwasserschutzgebiet gilt lediglich Bestandsschutz, neue Bauten dürfen nicht errichtet werden. Die volle Pacht wird trotzdem fällig, was Matt dann aber nicht abgehalten hat, das Angebot anzunehmen. :-)

Wir nennen diesen Garten das „Neuland“ und mittlerweile sieht es schon nicht mehr ganz so leer aus, denn wir lassen zum Beispiel die Wiese in der Mitte „naturnah“ wachsen und sich entwickeln, was wunderschöne Stimmungen ergibt:

wildnis.jpg

Im unteren Teil gibt es den „Nutzgarten“ mit Tomaten, Kürbissen, Kartoffeln, Kohlrabi und Topinambur – im Juli hab‘ ich auch noch Spinat gesäht. Mal schauen, ob der noch was wird!

(Wer Lust hat, kann ja seine eigene „Gartengeschichte“ erzählen und hier in den Kommentaren verlinken!)

31. Juli 2009
von ClaudiaBerlin
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Abgesang auf den Zierrasen

Letztes Jahr hatte ich hier ja mal gefragt, wie die Leute mit diesen beeindruckend gleichmäßigen Rasenflächen das eigentlich so hinbekommen – ganz unabhängig davon, dass wir auf so einen „Edel-Rasen“ selber keine Lust haben.

Rasen

Iris gibt in ihrem Lebensglück Garten darauf ausführlich Antwort und zeigt: so ein Rasen ist alles andere als pflegeleicht und gewiss nichts für faule Gärtner:

Man muss einmal pro Woche mähen und die Kanten schneiden, zweimal jährlich „vertikutieren“, den Rasen im Sommer reichlich und regelmäßig wässern, mit Dünger aus dem Handel düngen, fortlaufend Unkraut jäten und im Herbst die fallenden Blätter entfernen, auf dass die Gräser nicht darunter verfaulen. Sehr viel Einsatz für eine zumindest in sehr kleinen Gärten für Mensch und Tier weitgehend nutzlose Rasenfläche!

Lebensglück Garten

Iris‘ rasenlosen Garten kann man dann im Bild bewundern: schöne blühende Staudenarrangements zwischen Rindenmulchwegen.

30. Juli 2009
von Matthias
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Steinbeet: Unfertig, aber schon bezogen

Mein Steinbergbeet entwickelt sich, ist aber noch weit entfernt davon fertig zu sein. Vorne, an den Seiten und hinten ist noch viel zu tun, nur die Mitte gefällt mir schon.

Steinberg

Gestern durften die Pflanzen aus dem ersten Steinbeet auf den Berg umziehen.

Bei den Umbauarbeiten habe ich eine kleine Erdkröte (Bufo bufo) überrascht. Dankenswerterweise hat sie noch gewartet, bis ich die Kamera geholt hatte.

Erdkröte

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