Eigentlich mag ich keine Kürbisse, zumindest nicht zum Essen. Der Geschmack ist nun mal nicht besonders auffällig. Man hat immer das Gefühl, zur bloßen „Vernichtung“ einer Frucht unziemlichen Aufwand zu treiben im Versuch, mit Gewürzen und Zubereitungsarten wenigstens ein bisschen Gaumenfreude raus zu kitzeln – meist ohne viel Erfolg.
Hier ein Mega-Exemplar, das trotzdem in unserem Garten heran reift:

Kürbis: größter Bodendecker der Welt!
Dass wir Kürbisse trotzdem immer gerne anbauen, liegt an seiner Raum-strukturierenden ausladenden Gestalt: als GARTENPFLANZE ist er einfach ein toller „Hingucker“! Zwar entwickelt sich der „große Gelbe“ (und auch all die kleineren Schmuckformen, die wir ausprobiert haben) nur richtig gut in einem tiefen Bett aus lockerer Erde mit viel Kompost vom letzten Jahr. Ist diese Voraussetzung aber gegeben, muss man sich nicht mehr viel kümmern: aufpassen, dass die langen Ranken nicht die Wege versperren, bei Hitze gießen – fertig!
Auf unserem Terra-Preta-Beet bedeckt eine einzige Kürbispflanze jede Menge Platz. Ich hab sie „rund herum wandernd“ erzogen und kann nur staunen, was für Blattmassen da entstehen!

Hier werden grade auch mehrere große Früchte reif, während das Blattwerk nach all den feuchten Wochen mit viel Regen nun doch schnell vom Mehltau dahin gerafft wird




Auch wollen wir den älteren Nachbarn nichts verschatten, die hinter dem auf den Bildern sichtbaren rostigen Zaun auf traditionelle Weise (= sehr „ordentlich“) gärtnern. Und letztendlich haben wir ja auch ein Gewächshaus, in dem auch jedes Jahr sechs bis sieben Tomatenpflanzen ungestört von jedwedem Regen heran reifen. Die bekommen statt dessen schon mal 


