
Ca. 15 Jahre hat mich dieser Ficus begleitet und dabei mehrere Umzüge mitgemacht. Seit 10 Jahren stand er den Sommer über auf dem Balkon – in diesem eigentlich sicher aussehenden Balustradengitter, das Ihr auf dem Bild seht. Weiterlesen →
13. Juli 2014
von ClaudiaBerlin
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Ca. 15 Jahre hat mich dieser Ficus begleitet und dabei mehrere Umzüge mitgemacht. Seit 10 Jahren stand er den Sommer über auf dem Balkon – in diesem eigentlich sicher aussehenden Balustradengitter, das Ihr auf dem Bild seht. Weiterlesen →
30. Juni 2014
von ClaudiaBerlin
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Das hier ist natürlich keine „Kunst“:

…sondern der nach einigen Wintern übrig gebliebene Rest einer vom Vorgänger übernommenen Vogelscheuche. Als solche war sie wohl auch nicht Ernst gemeint, aber irgendwie fanden wir das Stoffmännchen witzig und haben es halt mal stehen lassen, bzw. immer wieder woanders hingesteckt, wo ein „Blickfang“ ganz nett wäre.
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22. Juni 2014
von ClaudiaBerlin
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Heute landete ein kleiner schlanker Spatz auf meinem Balkongeländer, vermutlich ein Weibchen. Sie hatte ein helles, längliches Stück Weißbrot im Schnabel, das ein Stück weit nach rechts und links heraus ragte.
Ich stand zufällig hinter der verglasten Balkontür und rührte mich nicht. Der Spatz schaute um sich, machte sich lang und wieder kurz, schaute nach rechts, links, vorne, oben – sich immer wieder „streckend“, wodurch er gleich einen Zentimeter größer wurde. Dann tippelte er auf dem Geländer entlang, dann auf den Rand eines Blumentopfs – immer wieder das beschriebene Verhalten zeigend.
Schließlich hob er ab und flog auf einen hohen Baum auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Dort saß er eine weitere Minute herum, immer noch mit dem Brot quer im Schnabel. Schließlich kam er zurück, jedoch nicht auf den Balkon, sondern aufs Dach. Ich wohne im 3.OG, über meinem Balkon ist keiner mehr, ich konnte ihn gut sehen, wie er da auf der Kante der Dachrinne saß – um sich schauend, sich streckend… Schließlich verschwand er aus meinem Blickfeld in Richtung Dachschräge.
Ich frage mich: Warum zum Teufel kümmert sich dieser Spatz nicht darum, das fette Teil in seinem Schnabel schnellstmöglich loszuwerden? Es also zu fressen oder seinen Jungen ins Nest zu bringen?
Verstehe einer die Spatzen!
16. Juni 2014
von ClaudiaBerlin
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Im Juni erreichen die Gräser, die auf unserer Hinterland-Wiese (und auch sonst in vielen Ecken) lange wachsen dürfen, ein Stadium, in dem ihre Attraktivität nachlässt. Teilweise ziehe ich sie nun raus, was mir ermöglicht, manche hübsche Wildpflanze stehen zu lassen. An anderen Stellen werden sie gesichelt und auf den Wegen und größeren Flächen gemäht.


Auch unser Steinbeet im Hinterland, für dessen Verlängerung wir kürzlich im Baumarkt einen Quadratmeter Naturstein-Bruch gekauft hatten, wächst langsam der Fertigstellung entgegen. Wir gehen so etwas langsam an, wollten es eigentlich mit Fundsteinen nach und nach ergänzen, aber in Berlin liegen leider nicht viele verwendbare Brocken herum! Weiterlesen →
5. Juni 2014
von ClaudiaBerlin
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Eine „engagierte“ Balkongärtnerin bin ich nicht, schließlich wollen unsere 2 x gut 400 Quadratmeter Gartenparzelle am E-Werk begärtnert werden. Da bleibt nicht viel Gestaltungswille für den Balkon – und doch ist er jedes Frühjahr „wild begrünt“.

Auf meinen Reisen nach Kambodscha (2006 und 2008) hatte ich gesehen, dass dort die Orchideen im Freien hängen – na klar, ist ja tropisch warm! Dieses Jahr hab‘ ich nun zum ersten mal meine beiden auf den Balkon gestellt. Bis jetzt scheint es ihnen sehr gut zu bekommen.
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22. Mai 2014
von ClaudiaBerlin
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Himmel nochmal, dieses Jahr verhält sich wirklich krass! Da wartet man brav die Eisheiligen ab, die auch wirklich wieder deutlich kühlere Temperaturen brachten, um dann doch wieder nicht „auspflanzen“ zu können. Weil eben auch plus 30 Grad in knalliger Sonne nicht grade förderlich für bisher drinnen oder auf dem geschützten Nordseite-Balkon vorgezogene Pflänzchen sind. Und gießen müsste man dann auch täglich, was für uns nicht ohne weiteres machbar ist. Also abwarten…
Mähen, Beete vorbereiten, ausgrasen, mulchen – es gibt dennoch viel zu tun. Wir mögen ja Wiese statt Rasen und lassen Wildkräuter gerne stehen, wo keine Nutzpflanze hin soll.

Dennoch war letzte Woche die Zeit reif, dem Hinterland einen „Formschnitt“ zu verpassen und die Wege und Wiesenbereiche mal zu mähen. Zum Glück sehen die gemähten Wege und Arreale nicht lange so „rasiert“ aus. Auf der Wiese hinter unserem Gartenhaus, die wir früher mähen und kürzer halten, ist jetzt schon wieder ein Schnitt angesagt. Der auch auch deshalb nötig wird, weil wir für die Beete neues Mulchmaterial brauchen.
Die Topinambur wachsen immer auf demselben Beet – einfach deshalb, weil man die da nicht raus bekommt. Auch wenn ich im Winter oder frühen Frühling (fast) alles wegernte und rauswerfe, was nach Knolle aussieht und mir Sorgen mache, dass diesmal wohl nichts übrig bleibt, wachsen sie auch jetzt wie jedes Jahr MASSENWEISE:

Anders verhält es sich mit anderen Beeten. Matthias steht auf „Wanderbeete“, die sich aber auch einfach so durch unsere gelegentlich sehr spontane Bepflanzung ergeben. Erst schaffen wir ein neues Beet, da drauf kommen Nutzpflanzen. Vielleicht auch noch im zweiten Jahr, aber hochwahrscheinlich haben wir da schon irgendwelche Blumen oder andere Stauden dazu gepflanzt. Irgendwann lohnt es nicht mehr, den wenigen bleibenden Platz noch mit Gemüsepflanzen zu belegen: das Beet wird zum Blumenbeet, wobei wir uns neuerdings mehr um eine hübsche „Gruppierung“ bemühen. Und schließlich überlassen wir es sich selbst – es „verwildert“ wieder und ich grase höchstens gelegentlich mal aus.
Da wir jedes Jahr neue Beete aus der Wiese heraus entwickeln, ergeben sich so „Wanderbeete“. Nach und nach werden fast alle Flächen mal Nutzbeet, dann (naturnahes) Sommerblumenbeet, dann wieder Wildbeet mit neuen, zuvor nicht da gewesenen Gewächsen und verbessertem Boden. Das ist – zumindest im Hinterland, das vor unserer Übernahme viele Jahre großteils kurz gehaltene Wiese war – genau das richtige für den Standort im „berlin-brandenburger Sand“. Wenn es mir auch manchmal leid tut, ein Beet, das wir mit hohem Aufwand (schwitzend die dicke Grasnarbe entfernend..) als Hügelbeet oder TerraPreta-Beet angelegt haben, nach zwei drei Jahren nicht mehr „als Nutzbeet zu verteidigen“.
Aber was soll’s, Gartenarbeit macht ja auch fit! Neue Beete braucht das Land… :-)
2. Mai 2014
von ClaudiaBerlin
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Die haben wir kürzlich im Gartencenter mitgenommen, uns aber ärgerlicherweise den Namen nicht gemerkt! Kennt jemand dieses nette Gewächs? Soll gut auf sandigem Boden wachsen…

Eine Ausschnittvergrößerung:

28. April 2014
von ClaudiaBerlin
Kommentare deaktiviert für Kranker Rotholz-Hartriegel: Pilz, Miniermotte – oder beides?
Im Herbst hatten wir zwei rothölzerne Hartriegel (Purpur-Hartriegel ‚Sibirica‘) gepflanzt, die auch sehr gut angewachsen sind. Schaut man sie flüchtig an, sehen sie aus, als stünden sie voll im Saft und es ginge ihnen gut. Guckt man genauer hin, zeigen sich in den letzten Tagen doch unübersehbare Schäden an den Blättern und Triebspitzen.
Zum einen rollen sich frische Blätter ein, vertrocknen und werden schwarz, zum anderen haben die Blätter Löcher, als würde sie etwas anfressen. Raupen hab ich allerdings trotz genauer Suche nicht gesichtet.
Neben den (vermeintlichen?) Fraßspuren und den verdorrten Blättern zeigen sich braunschwarze Blattflecken mit rötlichem Rand.
Was also hat dieser Hartriegel? Dieser „rothölzerne“ ist ja nicht identisch mit dem „roten Hartriegel“, der bei uns wie von selber und ohne Pflegebedarf wächst. Er scheint empfindlicher zu sein, dennoch sieht er nicht aus, als müsste man sich echte Sorgen machen.
Ich hab mal ein bisschen gesucht und bin auf verschiedene mögliche Ursachen gestoßen:
Blattfleckenpilze – zu deren Vorkommen auf Hartriegel heißt es bei der Gartenakademie Reinland Pfalz:
„Auf den Blättern bilden sich Blattflecke von brauner bis schwärzlicher Farbe, teilweise mit rötlichem Rand. Ursache für die häufiger auftretenden Blattflecken sind in erster Linie verschiedene Pilzarten. Eine genaue Diagnose ist in nur im Labor möglich. Eine Bekämpfung ist normalerweise nicht erforderlich.“
Na dann… bei einer weiteren Baumschule fand ich allerdings den Tipp, alle 14 Tage ein Fungizid zu spritzen. Bisher haben wir sowas nicht gemacht, mal schauen, wie sich die Sträucher weiter entwickeln.
Die Miniermotte und der Frostspanner werden hier und da als mögliche Verursacher der Blattschäden genannt, doch fand ich keine Quelle, die sich speziell auf den rothölzernen Hartriegel bezieht. Und ich hab‘ fast jedes verkümmerte Blatt umgedreht und nichts gesichtet. Was aber nicht heißt, dass da wirklich nichts ist.
Hat jemand Erfahrungen mit diesen Schäden am Hartriegel?
***
Bei der Recherche bin ich zufällig auf eine wunderschöne Foto-Ausstellung „Krankheiten, Schädlinge und Nützlinge an Pflanzen“ gestoßen. Sehenswert! Auch das, was wir aus unserer Sicht als „krank“ bzw. „Schädling“ bezeichnen, ist ja nichts weiter als ebenfalls eine interessante und wie hier zu sehen oft sogar schöne Lebensform!