25. November 2014
von ClaudiaBerlin
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Mispel-Ernte

Dieses Jahr haben wir deutlich mehr Mispeln geerntet als letztes Jahr:

Mispeln

Nicht, dass ich viel mit den Früchten anfangen könnte! Aber der Baum ist robust und wächst auf unserem nährstoffarmen Sandboden problemlos. Außerdem hat er eine interessante Form, er balanciert seinen Schwerpunkt geschickt aus, wächst nicht einfach gerade aufwärts. Leider hab‘ ich dieses Jahr den Zeitpunkt für ein Foto verpasst: wenige Tage lang sind die Blätter rotorange und zieren den herbstlichen Garten ganz wunderbar!

Zum Glück hab‘ ich schon mal über die Mispel gebloggt, da ist das zu sehen…

29. Oktober 2014
von ClaudiaBerlin
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Leben Tomaten ewig? Und wer kennt diese zwei Pflanzen?

Heute hab‘ ich das Gewächshaus ausgeräumt. Dort stehen jedes Jahr sieben verschiedene Tomatenpflanzen. Den ganzen Sommer über haben wir Tomaten geerntet, aber jetzt in der zunehmenden Kälte werden die Früchte nicht mehr rot, sondern bleiben wie sie sind. Und grün sind sie auch nicht mehr durchweg, sondern teilweise schon verdorrt. Teilweise – die Mehrheit schickt nach wie vor zahlreiche Triebe in die Höhe, sie kratzen am Dach und blühen auch noch.

Tomatentriebe

Sieht das nicht aus wie im Frühling?

Tomatenblüt

Es hat mir schon ein bisschen leid getan, sie abzunehmen und auf den Kompost zu entsorgen. Aber „Gnadenbrot für Tomaten“ empfinde ich als eher seltsame Form der Tomatenliebe, denn wo würde das denn enden? Lieber freue ich mich jedes Jahr an neuen Exemplaren, die zur richtigen Zeit blühen und fruchten. Weiterlesen →

16. Oktober 2014
von ClaudiaBerlin
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Grünkohl: den Raupen zum Fraß

Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal Grünkohl angepflanzt: eine niedrige und eine hoch wachsende Sorte. Beide sind auch gut gewachsen und sahen lange Zeit richtig gut aus. Mittlerweile wird der Grünkohl jedoch von Raupen zügig aufgegfressen. Wie ich heraus fand, sind es Kohlweislingsraupen:

Kohlweislingsraupe auf Grünkohl

Da wir nicht jeden Tag in den Garten kommen, nützt unser Absammeln nicht allzu viel. Sie sind unglaublich gefräßig und wie es aussieht, wird für uns kaum etwas übrig bleiben. Weiterlesen →

29. September 2014
von ClaudiaBerlin
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Die unbekannte Tomate hat doch einen Namen

Kürzlich schrieb ich darüber, dass mir zu einer der sieben Tomatenpflanzen im Gewächshaus der Name nicht mehr eingefallen ist. Die Markierung war verschwunden und die Tomaten sehen ganz anders aus als die Früchte unsere üblichen Sorten. Nun ist das Rätsel gelöst, wir haben den Zettel wieder gefunden: Sie heißt „Grossfrüchtige Allerfrüheste Rote“, was uns zunächst vermuten ließ, dass es sich um ein Zufallsergebnis gehandelt hat, das dann züchterisch weiter „gefestigt“ wurde.

Großfrüchtige Superfrühe

Bei weitem nicht alle Früchte sind GROSS! Was wir nicht bedauern, denn solche neigen bei uns zum Platzen. Früh dran war sie wirklich, die Exemplare auf dem Bild sind die letzten ihrer Art. Matthias hat sie tatsächlich im Netz gefunden, die Grossfrüchtige Allerfrüheste Rote. Wir haben sie wohl im Frühjahr bei einem „Großeinkauf“ in einer Gartenbauschule mitgenommen – und ich hab‘ dann die Markierung verschlampt.

Tomaten ziehen ist immer wieder spannend!

26. September 2014
von ClaudiaBerlin
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Zur Bundesgartenschau 2015 in Brandenburg

Diesen Eintrag mache ich vor allem, um selbst diesen Mega-Event nicht zu vergessen! Es ist ja ein bisschen so, dass man als Mensch mit Garten kaum mehr raus kommt. Nach Urlaub gelüstet es uns allenfalls zum Ende des Winters, der sich in Berlin recht lange hinziehen kann. Ausflüge „ins Grüne“ sind auch ziemlich entbehrlich. Das Thema „Bundesgartenschau“ hat mich das letzte Mal erreicht, als diskutiert wurde, ob sie vielleicht auf dem Tempelhofer Feld in Berlin stattfinden sollte. Das ist ja nun länger schon vom Tisch, das Feld bleibt – glücklicherweise – leer und offen für vielfältige Nutzungen der Berliner Bürger. Weiterlesen →

12. September 2014
von ClaudiaBerlin
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Tomaten-Geschichten: Ernte, eine Unbekannte und die Frage nach dem Gnadenbrot

Unsere Tomatenernte ist dieses Jahr insgesamt spärlicher, doch wie immer recht bunt:

tomaten

Der Teller auf dem Foto zeigt gelbe Flaschen, Black Cherrys, die Cocktailtomate Vesennij Mieurinskij, die wir der Einfachheit halber die „Russentomate“ nennen. Oben drauf eine Reisetomate mit ihren abtrennbaren Segmenten, die zwar spektakulär aussieht, aber geschmacklich nicht gerade hervorragt. Weiterlesen →

5. September 2014
von ClaudiaBerlin
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Welche Pflanze ist das?

Die Stauden sind jetzt schon fast abgeblüht, doch ich hab‘ es gerade noch geschafft, ein paar Fotos zu machen. Auf dem Weg zu unserem Garten komme ich dran vorbei: es sind Mehrjährige, jedes Jahr sind es mehr blühende, sich verweigende Stengel, ca. 90 cm hoch.

welche-pflanze2

Ich hab gefragt, doch war die Reaktion erstens erstaunlich unfreundlich und zweitens kannte die Eignerin ihre eigenen Gewächse nicht.

Leider stehen die Stauden nirgends sonst in den Gärten der Umgebung und beim Suchen per Google fand ich sie nicht. Nur eine ähnlich blühende, aber viel kürzere und nicht verzweigende „Herbstanemone“, einjährig. Die ist es jedenfalls nicht.

welche-pflanze

Falls jemand sie nicht nur kennt, sondern im eigenen Garten hat, interessieren mich auch ihre Bedürfnisse: Boden, Standort, Pflege?

welche-pflanze3

Freue mich über jeden Hinweis!

20. August 2014
von ClaudiaBerlin
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Kleingärtnerische Nutzung: Neue Serie

Viele alte und neue Pächter/innen einer Gartenparzelle stöhnen oder lästern über das verpflichtende Drittel kleingärtnerische Nutzung, das das Bundeskleingartengesetz und die auf ihm basierende Rechtsprechung den Kleingärtnern aufgibt. Der „Anbauzwang“ erscheint ihnen als bloßes Relikt aus Zeiten, in denen es noch wichtig war, sich zur Not aus dem eigenen Garten mit Essbarem zu versorgen. Sie sehen keinen Sinn darin, diese „Tradition aus Kriegs- und Nachkriegszeiten“ in unseren Tagen voller Supermärkte fortzuführen und empfinden die Vorschriften und das Insistieren der Vereinsvorstände als bloße Schikane.

Symbolbild: Kohl, Pragraph, Fragezeichen

Zu diesem Empfinden trägt manchmal auch die Auslegung der Gesetze bei, die mancherorts in den Vereinen seltsame Blüten treibt, die von der Gesetzeslage gar nicht gedeckt sind. Mehr als das ist es aber vermutlich das mangelnde Wissen um den Sinn der Vorschriften, die kaum stattfindende Vermittlung und zeitgemäße Interpretation. Das liegt auch am Umbruch in den Mitgliedschaften der Kleingartenvereine: Weiterlesen →

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