18. März 2007
von ClaudiaBerlin
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Hangbepflanzung: Konkurrenz für den Hopfen

neue Büsche, wartendDie Lieferung aus dem Net-Shop ist noch nicht angekommen, aber wir haben uns beim nahe gelegenen Bau- und Gartenmarkt hinreißen lassen, zwei Magnolien, zwei Sanddornbüsche (männlich und weiblich) und eine Rose zu erstehen. Dazu noch so zehn, fünfzehn kleine Stauden, Kräuter, Blumen, zwei Päckchen Samen…

Tja, damit haben wir uns ganz klar die Arbeit eingehandelt, das alles auch einzupflanzen: gestern der Kleinkram, heute die Büsche. Zweimal gut zwei Stunden bei regnerischer, aber warmer Witterung. Wenn das Erde, Wasser und Kompost schleppen auch körperlich anstrengt, so blieb doch alles noch im für Faule erträglichen Spass-Bereich. Irgendwo muss man seine Fitness ja auch her kriegen, um nicht vor dem Bildschirm zu verkümmern! :-)

Für die Magnolie musste ein Holunder dran glauben. Den gibts im Garten noch ein paar Mal und in der Umgebung steht er auch nicht selten rum. Außer der kleinen Rose, die ich wegen der orangenen Farbe interessant fand, stehen jetzt alle Büsche auf dem Hang und werden ihn hoffentlich gut befestigen und abwechslungsreicher aussehen lassen als mit Hopfen alleine. Matt hat da gestern und vorgestern auch schon eine „Scheinquitte“, zwei Mirabellenableger und einen Knöterich gesetzt – bin mal gespannt, was sich da tun wird, wenn der Hopfen so richtig loslegt.

Ja, ich denke mir, dass jetzt so mancher Gartenfreund und manch erfahrene Gärtnerin grinsen muss beim Gedanken, wie zwei erklärte Faulenzer sich dann wohl zum „Kampf der entfesselten Kräfte“ verhalten werden. Schau’n wir mal! Was man setzt, das will man auch verteidigen, denke ich mir jetzt. Aber der Hopfen ist ja auch erst unterirdisch aktiv… :-)

17. März 2007
von ClaudiaBerlin
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Die Sucht, etwas anzupflanzen

Hyazinthe  Vom allgemeinen Austrieb und Neuanfang im Garten regelrecht mitgerissen, hat mich eine Art „Anpflanz-Sucht“ ergriffen. Im Supermarkt komm ich an den Pflänzchen einfach nicht vorbei, ohne ‚was mitzunehmen. Gestern erstand ich da sogar 12 Mini-Stiefmütterchen, obwohl ich die früher immer ausgesprochen doof und spießig fand. Verrückt!

Auch bei einem Versender hab‘ ich bestellt: Schmuckfarne und andere interessante Blattpflanzen für die Beete unter den Bäumen, eine Riesen-Hosta, deren große blaue Blätter ich „in echt“ wachsen sehen will, und eine lila Iris, die ich immer schon toll fand. Dann ist da noch der Mais aus der BANTAM-Aktion angekommen, den ich zwischen die Wassertonnen setzen werde: der muss viel gegossen werden, dafür muss man dann nicht weit laufen.

Im Garten blühen jetzt die Hyazinthen, ein Seidelbaststrauch, den ich noch gar nicht bemerkt hatte, macht mit kleinen roten Blüten auf sich aufmerksam. Die Blattrosette des Fingerhuts nimmt beeindruckende Formen an und leuchtet in der Sonne. Dass es heute regnet, wird mich nicht abhalten…

Seidelbast

Fingerhut

17. März 2007
von Matthias
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Vogelstimmen

Die Elstern beschweren sich, wenn ich in den Garten komme, die Amsel warnt alle vor dem anrollenden Unruhestifter und die Blaumeisen gucke und piepsen niedlich, wenn ich einen Ast vom Apfelbaum schneide. Spatzen und Grünfinken geben sich uninteressiert. Dazu passt ein Ausriss, den ich bei hor.de gefunden habe.

Vogelstimmen

Schilp, Schilp… (Meise)
Zsch-zsch, zsch-zsch … (Grünfink)
Pink, pink, pink… (Fink)
Zerrr, zerrr? (Zaunkönig)
Ti tix tix tix tix tix (Amsel)
Di didi di didi drrr ? zizizizi ? zrrrr (Blaumeise)
Wit wit wit (Schwalbe)

(aus: Amsel, Drossel, Fink und Star, Ilse Heßler u. Johanna Kraeger
Helingsche Verlagsanstalt Leipzig, 1965)

Ok, unsere Vögel tönen anders, aber das sind ja Berliner und keine Sachsen.

15. März 2007
von ClaudiaBerlin
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Macht ein Garten Arbeit?

Kleine Philosophie des lustvollen Gärtnerns Als unsere Bekannten und Freunde im letzten Sommer bemerkten, dass wir als Neulinge tatsächlich einen gar nicht mal kleinen Garten übernahmen, war die Reaktion immer diesselbe: „Hey, so ein Garten macht aber viel Arbeit!“ – und dazu skeptisch-besorgte Blicke, als wären wir dabei, uns für ein halbes Jahr auf die Bohrinsel zu verdingen.

gartenblickkl.jpgIst das denn so, dass „der Garten Arbeit macht“?? Und wenn ja, wie tut er das? Schreit er laut herum, man solle jetzt loslegen? Schließt er die Türen und lässt keinen ‚raus, solange nicht dies und das abgearbeitet ist? Beschwert er sich, wenn man gar nichts tut und bloß da rumsitzt und die Sonne genießt? Wohl kaum – was also bewegt all diese Menschen, die vor der drohenden Arbeit warnen? Weiterlesen →

14. März 2007
von ClaudiaBerlin
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Aktion Bantam-Mais statt Gen-Mais

Frisch, frech, fruchtbar, frei!

Wir sagen BANTAM!„Wir wollen in den nächsten Wochen möglichst viele Gärtnerinnen/Gärtner und Landwirte dafür gewinnen, samenfesten Süßmais wie den „Golden Bantam“ anzupflanzen und damit ein lebendiges Zeichen gegen den Anbau von Gentechnikmais in Deutschland zu setzen.“, schreibt Benny Härlin von Save your Seeds in einer Rundmail.

Der „Zwergenaufstand“, an dem sich im letzten Jahr schon 50.000 Menschen beteiligten, lebt davon, daß möglichst viele es weitersagen: Von Mund zu Mund, von Garten zu Garten, von Webseite zu Webseite. Alles Weitere über die Aktion steht bei www.bantam-mais.de.

Wenn wir ein Plätzchen finden, bauen wir den gerne an – ich mag gekochte Maiskolben, mal sehen, ob die auch im Garten wachsen. Die Frage, wo ich das Saatgut her bekomme, hat sich mir im Forum der Aktion beantwortet: es gibt da Leute, die schicken kleine Mengen kostenlos zu – toll!

14. März 2007
von ClaudiaBerlin
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Am Gartenblog basteln…

…ist zur Zeit meine liebste Morgenbeschäftigung. Heute kam dabei ein Hauptmenü heraus, das jetzt oben quer liegt und so die ursprünglich viel zu lange Sidebar verkürzt.

Weiter hab‘ ich ein Gesamtinhaltsverzeichnis eingebunden, denn ich liebe es, auf einen Blick sämtliche Titel aller vorhandenen Artikel zu überblicken. Leider ist das Problem mit den Links zum „Zurückblättern“ noch immer ungelöst: Nach wie vor wird nicht die vorherige, sondern dieselbe Seite angezeigt. Na, auch diese Kuh werde ich noch vom Eis kriegen!

14. März 2007
von ClaudiaBerlin
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Schöne Objekte im Garten

TongesichtNeben dem vielen Totholz, das in Gestalt von Asthaufen, alten Baumstämmen und Strünken überall herum liegt und steht, fanden sich auch andere Gegenstände, die der alte Besitzer zur Verschönerung eingebracht hatte. Am auffälligsten ist die Yoga-Statue auf dem Schattenbeet, doch gibts auch kleinere Teile, wie etwa das Tongesicht hier, das sich an einen großen Stein schmiegt und nett grinst.

Ein Windspiel glänzt in der Sonne vor der Mauer, an der sich später im Jahr der Wein entfaltet – zusammen mit dem wild geformten Baumstamm ergibt das ein hübsches Stilleben. Weniger schön fand ich das Porzellan, das an allen möglichen Ecken verteilt war: kaputte Teller, Tassen und Schüsseln, mit denen der Vorbesitzer „Energien ausgleichen“ wollte. Da ich mit Garten-Esoterik nichts am Hut habe, hab‘ ich aufgeräumt – bis jetzt haben es uns die Geister nicht krumm genommen!

Windspiel

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