„Eigentlich könnten alle Pflanzen ’ne Ladung Kompost vertragen“, sagte Matt, nachdem er zuerst nur die Rosen beglücken wollte – und fügte dann hinzu: „haben wir aber nicht!“
Nein, haben wir nicht, weil wir nämlich erst im September den ersten Komposthaufen aufschütten konnten, mit nicht allzu viel Material. Unser Vorgänger sammelte nur Rasenschnitt, den großen Rest hat er immer in den Müll entsorgt. Er wusste es nicht besser, sondern war ein sehr REINLICHER Gärtner, der den Garten weitgehend in eine offene Sandwüste verwandelt hat: da hatte kein Hälmchen eine Chance, es gab Nutzpflanzen, ein paar Blumen – und rund herum harkte er wie ein Irrer alles nieder, wenn sich irgendwas zeigte. Weiterlesen →

Bisher war es mehr ein Besichtigen, gestern dann haben wir bei ausnahmsweise sonnigem Wetter fünf Stunden lang Hand angelegt: zwei Beete geharkt, Topinambur gepflanzt, Müll aufgesammelt (im „Neuland“ liegt immer noch allerlei Schrott vom Vorgänger), verdorrte Stauden geschnitten, Kompost gesiebt, Teile davon ins Gewächshaus gekippt und vermischt, eine ausgreifende, sehr stachelige Brombeere beschnitten und manches mehr. 



