Margit von „Wachsen und Werden“ hat einen Blogbeitrag über das „Hochleistungsbloggen“ verfasst, das ihr die Lust zum Bloggen zunehmend vermiest. Sie schreibt:
„Zunehmend sah ich nur mehr Bilder von perfekten Gärten, perfekten Wohnungen, perfekter Dekoration. Ein regelrechter Wettbewerb. Hochleistungsbloggen.
Mir war und ist, als würde hier nicht gelebt, sondern nur mehr Leben „in Szene gesetzt“, um es zu zeigen. Dekoration statt Leben. Perfektion statt Lebendigkeit. Das ist nun mal nicht meine Art des Bloggens.
Ich möchte nicht in einen Wettbewerb mit Bildern wie aus einem Hochglanzmagazin treten. Ich möchte vom Leben berichten, das sich in einem Garten abspielt, vom Leben mit einem Garten – und auch vom Leben durch den Garten. Und dabei gibt es eben „Schmuddelecken“, es liegen leere Töpfe herum, im Sommer ist fast kein Bild zu machen, auf dem nicht in irgendeiner Ecke ein Schlauch oder ein hässlicher Plastikschlauchwagen zu sehen ist. Vergessene Handschue liegen auf einem Gartentisch, wo wieder keine jahreszeitgemäße Dekoration zu finden ist, sondern nur Zufallsansammlungen. Säcke mit Grünschnitt lagern in einer Ecke, die zu häckseln und verteilen noch keine Zeit war. Unkraut macht sich breit, weil ich lieber im Liegestuhl liege, statt für „Ordnung“ zu sorgen…..“
Ja, das alles kann ich gut nachvollziehen! In unserem „naturnahen“ Garten sieht es auch alles andere als geschniegelt aus, insbesondere ab August, wenn vieles zu verdorren beginnt. Und natürlich gibt es auch bei uns eine Menge „Zeugs“, das hier und da herum liegt und das „ästhetische Foto“ weitgehend verunmöglicht. „Glänzen“ geht dann nur noch mit der Makro-Linse: eine Blüte, dahinter alles unscharf – das sieht IMMER gut aus! :-)
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In den letzten schönen Tagen im Oktober, die nun auch schon fast eine Woche her sind, flammte unser Mispelbaum leuchtend rot – ein farbiges Highlight vor den ansonsten grün-braunen Herbstfarben.
