Im Herbst 2011 hatten wir ihn gepflanzt: einen sogenannten „Familienbaum“ aus drei verschiedenen Apfelsorten. Als Neulinge fanden wir es spannend, dass so etwas möglich ist – man konnte sich die Sorten sogar selbst zusammen stellen. Also bestellten wir (nicht bei Horstmann, sondern bei Schwerdtfeger, die speziell alte Sorten anbieten) einen Familienbaum mit den drei Sorten „Suislepper“, „Sommerstreifling“ und „Müllers Früher“. Der wurde dann extra für uns so zusammen gepropft und kam im Herbst auch an.
Schon beim ersten Anblick war ich etwas skeptisch, da einer der drei Triebe gegenüber den anderen deutlich weniger entwickelt war. Das änderte sich auch nicht in den Folgejahren, in denen das Bäumchen nur mäßige Fortschritte machte. Letztes Jahr gab es mal EINEN Apfel – und im Vorjahr, wenn ich recht erinnere, auch einen.
Gestern haben wir ihn nun entfernt. Jedes Jahr sah man nämlich deutlicher, dass er vom Start weg schwer beschädigt war: die Veredelungsstellen entwickelten sich zu riesigen „Wunden“, anders kann ich das nicht nennen:






