Wie sich doch meine Wertschätzung gegenüber einer Pflanze ändert, wenn ich ihre Früchte schätzen lerne!

Im wilden Garten gibt es fünf Kirschbäume, allesamt Sauerkirschen. Es hat mich lange richtig geschüttelt, wenn ich sie probierte, so sauer waren sie – und auch jetzt sind sie kein bisschen süß, wenn auch die heftigste Säure weg ist. Mich hat trotzdem entzückt, wie anders die Früchte jedes Baumes schmeckten, Geschmäcker, die ich noch gar nicht kannte: unterschiedlich sauer, auf verschiedene Art bitter. Die Kirschen vom relativ gesehen süßesten Baum haben die Vögel schnell gefressen, bei den anderen halten selbst sie sich zurück! Weiterlesen →


Nun hat es ihn erwischt: der 



Jetzt steht sie da in voller Farbenpracht: die Stockrose (Alcea rosea), die ja eigentlich ein Malvengewächs (Malvacea) ist. Im wilden Garten gibt es mehrere Exemplare an verschiedenen Stellen, die keinerlei Pflege brauchen und gut mich sich selbst zurecht kommen. Nur vom Hopfen befreie ich sie gelegentlich, der ja alles überwuchert, wenn man ihn lässt. In den Straßen von Friedrichshain sehe ich sie auch öfter auf den 
