Kürzlich war noch kein einziger Frühblüher zu sehen, doch beim gestrigen Gartenbesuch zeigten sich die ersten „botanischen“ Krokusse.
Das Foto zeigt auch einen Teil der Beetumrandung, wir nennen das ganze Beet das „Flaschenbeet“:
Die ursprünglichen Betonschwellen, die die bei Übernahme des Gartens 2008 lauter rechteckige Beete umrandet hatten, haben wir damals zügig entfernt. Wir mögen Rundungen und haben allerlei ausprobiert, um die neuen Beete abzugrenzen:
- Steine (rundliche Findlinge): Sie passten nie wirklich gut zusammen und ließen zu viel Platz für die zuwuchernde Botanik.
- dicke krumme Äste: Sah gut aus, aber unter jedem Ast siedelten sich Ameisen an, die waren mega-begeistert!
- Graben rund ums Beet: eher suboptimal, denn das Gras hatte den bald überwuchert und da unverhofft mal reinzutreten ist nicht so toll, man kann sich glatt den Fuß verstauchen.
- Jutesäcke: mit ihnen haben wir mal ein „Hügelbeet in spe“ gestaltet – ist natürlich nichts für normale Beete.
Weinflaschen eng nebeneinander waren und sind die nachhaltigste Lösung! Da in meinem Mietshaus ein italienisches Restaurant regelmäßig viele Weinflaschen entsorgt, ist die Beschaffung kein Problem. Hier ein Bild aus dem Sommer:
Das Flaschenbeet ist mittlerweile „uralt“, wir haben es gleich in den ersten Jahren dieses Gartens gebaut. Ein wenig muss man auch dran arbeiten, damit es sichtbar bleibt: Einmal im Jahr das Gras enfernen, das dicht an den Flaschen wächst. Da diese glatt sind und eng beieinander stehen, ist das aber schnell gemacht.
Schade, dass wir zu faul waren, um das Flaschen-Design konsequent fortzusetzen. An zwei Beeten hab‘ ich mal eingefangen, kam dann aber nur ein Stück weit, bis wieder etwas anderes zu tun war. Vielleicht wirds ja dieses Jahr was, Flaschen sind jedenfalls genug vorhanden!


