Werden wir Pflanzkübel-Gärtner?

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Ein bisschen frustrierend ist es ja schon, zu sehen, wie hervorragend und zügig sich die paar Mangolds entwickeln, die wir mangels Platz auf den Beeten in Kübel gesetzt haben!

Mangold im Kübel

Sie wachsen schneller, sehen kräftiger aus und werden nicht von Schnecken angefressen. Na klar, sie stehen ja auch in einer optimierten Erdmischung aus gekaufter/gedüngter Erde, Kompost und „Normalerde“. Wobei dieses „normal“ bei uns recht sandig bedeutet, wie halt der Berlin-Brandenburger Boden so ist.

Matthias hat schon gemeint, wir sollten vielleicht ganz auf Kübel umsteigen, zumindest mit jenen Pflanzen, die ansonsten sichtlich leiden bzw. heftig angefressen werden (Mangold, Blumenkohl). Naja, so ganz ernst ist das noch nicht gemeint, aber irgendwie liegt der Gedanke durchaus nahe, wenn man die Entwicklung im Vergleich betrachtet.

Momentan sind es einfache Platikkübel, in denen die Mangolds stehen. Solche, die man mitbekommt, wenn man Büsche und Bäume als „Containerware“ kauft. Sollten wir wirklich mal dauerhafte Kübel-Arrangements wollen, würde ich mir schönere Kübel wünschen. Solche sehe ich oft, denn ich arbeite u.a. für einen Pflanzkübel-Versand, dessen Firmenblogs ich betreue (=Transparenzinfo!). Und da gefallen mir besonders leicht ungewöhnlich geformte Pflanzkübel wie der „Quaron“ – leider zu teuer für uns, wir bräuchten ja etliche davon…

Bautuppen als Pflanztrog

Schon länger bewährt haben sich Bautuppen als Pflanzkübel. Auch dieses Jahr stehen wieder vier Tomaten in solchen Kunststoffcontainern, die wir noch aus dem alten Garten mitgebracht hatten.

Tomaten in Bautuppen

Damals war der Grund dieser Tuppenbepflanzung das Tomatenzelt, das die vier Container exakt überdacht hat. Nachdem dieses Teil nicht mal eine Saison ohne Schaden überstanden hat, wollten wir nun ein mobiles Dach an gleicher Stelle bauen – und weil die Tuppen mitsamt Erde schon mal da standen, kamen zuerst die Tomaten rein. Das Dach haben wir mittlerweile erstmal vertagt! :-)

Autor: ClaudiaBerlin

Claudia lebt und gärtnert in Berlin und bloggt seit 2005 rund ums naturnahe Gärtnern. Folge dem Blog auf Twitter.com/gartenzeilen - da gibts Lesetipps und allerlei Infos rund um unser tolles Hobby.

2 Kommentare

  1. Da wir das meiste nur auf dem Balkon anpflanzen können müssen wir auch immer auf die Suche nach neuen Kübeln gehen. Etwas Platz haben wir noch, aber wenn man sich Sonnen will wirds schon eng ;-)

    Aber ist auch, wie bei euch, noch viel in Plastik. Die Frage ist nur wieviel man hier (nur für sich und hin und wieder Besucher) investieren will

  2. mach dir doch selbst Kübel

    aus holz.unbehandelt..natur….machen wir rechteckige kisten..unten ein sperrgitterdraht gegen Wühlmäuse..und erste Schicht kompost..dann Mutterboden…so haben wir einfache ernten..gruß wiebke

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