Dieses Jahr sind wir zweieinhalb Wochen später dran mit dem Samen vorziehen als bei der Anzucht 2009. Aber jetzt gehts los. die Tomatensorten haben wir wieder über Vern bezogen, dem „Verein zur zur Erhaltung und Rekultivierung alter und seltener Nutzpflanzen“.
Und hier stehen sie schon mal im Kamillentee-Bad:

Den Tipp fand ich z.B. bei Heiner von „Wir sind im Garten“ – und zwar in den Kommentaren eines Beitrags über „Gemüse vorziehen“. Matt hatte es auch schon mehrfach gelesen und ich denke mir, schaden wird es ja nicht! :-)
Die Sorten sind:
- Black Plum: stammt aus Russland, die Pflanze wird riesig und ist sehr robust und ergiebig. Das schwarz-bräunliche Fruchtfleisch wirkt in Kombinantion mit anderen Farben echt toll! Wir hatten Black Plum auch letztes Jahr und waren sehr zufrieden!
- Ochsenherz: eine große, herzförmige Fleischtomate aus Deutschland – bin gespannt!
- Blondköpfchen: kleine gelbe Tomaten in großen Trauben mit bis zu 80 Früchten – als Herkunft gibt VERN „UDSSR“ an, obwohl es die ja nicht mehr gibt.
- Rosii Marunte: aus Rumänien, zartblättrige Stabtomate, kirschgroße, rote Frucht mit gutem Geschmack. Man soll sie nicht ausgeizen.
- Carrot Like: soll sehr „trockenheitstolerant“ sein und recht resistent gegen Braunfäule; stammt aus Russland, ist mittelgroß, platzfest und fruchtet früh.
Matt hat noch Samen der gelben Zitro-Tomate vom letzten Jahr. Und wir rechnen eigentlich damit, dass die kleine „rote Murmel“ von selber kommt – ist ja eine Wildtomate, warum also nicht?
Heut‘ hab ich auch noch Zebra-Malven (Malva sylvestris ‚Zebrina‘) in einem Gartencenter mitgenommen. Die finde ich einfach wunderschön und vom Boden her sollten sie zu unserem eher mageren Garten eigentlich gut passen. Ich werde es an mehreren Standorten ausprobieren und ziehe auch ein paar auf der Fensterbank vor.