3. März 2008
von ClaudiaBerlin
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Tropischer Gigantismus

Unsere dritte Woche in Kambodscha ist nun fast ‚rum. Neben allem, was es hier Interessantes, Fremdes, Schönes und auch Verstörendes zu sehen gibt, fotografieren wir alle exotischen Pflanzen, die hier so herum stehen. Zwar ist jetzt „Trockenzeit“, doch blühen Büsche und Bäume wie wild und immer wunderschön. Auch stellen die Kambodschaner gerne Kübelpflanzen auf und dekorieren damit selbst kleinste Balkone und Terassen, sogar auf den Wellblechhütten, in denen hier viele auf kleinstem Raum leben.

Manchem Gewächs, was wir aus dem wilden Garten kennen, begegnen wir hier wieder, doch allermeist ist es vergleichsweise gigantisch gewachsen.
Schmarotzer-Seide
So etwa die Schmarotzer-Seide, die unsere Buschmargarite erwürgen wollte: ich staunte nicht schlecht, als ich sie in Phnom Penh antraf, wo sie in hundertfacher Vergrößerung dabei ist, einem großen Baum den Garaus zu machen:

Cuscuta

Ein anderes Beispiel ist diese Winde, die nicht viel anders aussieht als die Gartenwinde unserer Breiten, nur eben viel gigantischer:

Winde

Und locker umrankt sie einen ganzen Hotel-Bungalow, so dass er fast im dschungelartigen Geschlinge verschwindet:

Winde umrankt einen Bungalow

Es ist schon ein wenig seltsam, mir hier den deutschen März vorzustellen, während ich unter dem laufenden Ventilator sitze, der in der tropischen Hitze ein wenig Kühlung bringt. Weitere Beiträge aus der Ferne werden folgen – immer wenn ich dazu komme!

***

wasserhyazinthe

18. Februar 2008
von ClaudiaBerlin
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Kambodschanische Hornisse

Die ist mir vor der Nationalgalerie in Phnom Penh begegnet:

Kambodschanische Hornisse

Das ist schon ein anderes Kaliber als die Einheimische aus dem wilden Garten. Ich saß etwa drei Meter entfernt, da war das 12er-Tele mal richtig nützlich! Die durstige Hornisse mutet mich buddhistisch an, denn ihr gelb-orangenes Hinterteil erinnert an die Kutten der Mönche, die man hier in Phnom Penh oft in den Straßen sieht.

18. Februar 2008
von ClaudiaBerlin
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Blühende Bäume in Phnom Penh

Es ist unser vierter Tag in Phnom Penh und endlich komme ich dazu, einen ersten Eintrag zu machen. Wo man hinschaut, stehen hier wundervoll blühende Bäume – ich kann sie jetzt nur zeigen, nach den Namen werde ich dann zuhause recherchieren. Die Zeit ist ja viel zu schade, um lange ins Internet zu gucken!

Baumblüte

sBaumblüte

Am Flussufer des Tonle Sap:

Riverside TonleSap

Baumblüte

12. Februar 2008
von ClaudiaBerlin
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Das kaukasische Leberblümchen

Ist es nicht wunderschön? Dass das Leberblümchen ein „kaukasisches“ sei, wissen wir von unserem Vorgänger im wilden Garten. Damit ist es ein Exemplar, das zumindest im ganzen Internet nicht vorkommt, wenn man Google glauben darf und „kaukasisches Leberblümchen“ sucht.

Leberblümchen unter Stockrose

kaukasisches Leberblümchen

Wikipedia schreibt dazu: „Früher galt das Leberblümchen als eine beliebte Blume im Bauerngarten“. Warum denn nun nicht mehr, frag ich mich. Weil es keine gärtnernden Bauern mehr gibt? Weil es zu unscheinbar ist? Zu klein? Zu kurz blühend? Oder weil es als „schwach giftig“ gilt?

11. Februar 2008
von ClaudiaBerlin
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Auf den Balkon gerettet

Der wilde Garten ist nun weitgehend ausgeräumt: alles Verwendbare haben wir in unsere Keller verteilt, Magnolien und Hibiskus in meinen Hinterhof umgesetzt. Matts Balkon ist übervoll mit „Gerettetem“, und auch auf meinem scheinen sich die Frühblüher ganz wohl zu fühlen:

Frühblüher auf dem Balkon

Immer wieder freuen mich Anblicke, wie sie nur die DigiCam zeigt:

Kroskusse auf dem Balkon

Im Garten kommen jetzt mit Macht die Kaiserkronen heraus, die wir im letzten Jahr erst im März bemerkt hatten:

Kaiserkronen

Beim Umsetzen hab‘ ich bemerkt, wie durchdringend die Kaiserkronen riechen. Meine Nase ist nicht die Beste, aber Matthias erinnert sich, dass ein Hauch dieses Geruchs über dem ganzen Garten lag, als sie letztes Jahr in voller Blühte standen.

4. Februar 2008
von ClaudiaBerlin
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Winterblüher im Jahresvergleich

Krokusse Ende JanuarAlles blüht in diesem „Winter“ sehr viel früher. Ob das schon die Klimaveränderung ist? Bereits letztes Jahr gab es keinen richtigen Winter und ich war der Meinung, die Winterlinge, Schneeglöckchen und Krokusse wären Ende Februar 2007 früh dran. Weit gefehlt! Dieses Jahr öffneten sich die Winterlinge schon Mitte Januar, am 24.1. kamen die Schneeglöckchen raus und jetzt stehen auch die Krokusse in voller Pracht:

Krokusse Anfang Februar

Krokusse

Mich hatte auch schon gewundert, dass die Christrose, die im letzten Jahr Mitte Dezember blühte, dieses Jahr bereits am 12. Oktober „voll da“ war und zum Jahreswechsel schon grünliche Verfallsfarben zeigte. Ob das jetzt immer so weiter geht?? Dann kann die Landwirtschaft ja vielleicht bald zwei Ernten pro Jahr einfahren und der Winter wird zu einem Märchen aus alter Zeit. Oder was meint ihr? Uns fehlt die Erfahrung vieler Gartenjahre, wir wissen nicht, welche Schwankungen da normal sind und wie es z.B. weiter im Süden aussieht.

1. Februar 2008
von ClaudiaBerlin
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Letztes Gartenfeuer

Diese Woche haben wir ausgeräumt, einen kleinen Laster gemietet und alles, was vielleicht in einem künftigen Garten wieder gebraucht wird, in unsere Keller verteilt. Auch Dinge, die wir mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr brauchen, die aber einfach zu schade zum Wegwerfen sind, wie z.B. diese kleine Obstpresse mit all den Flaschen:

Obstpresse mit Flaschen

Die werden wir verkaufen, wenn wieder Obstzeit ist. Genau wie die Wasserpumpe, die der Nachfolger nicht haben wollte.
Danach loderte dann das letzte Gartenfeuer, in dem wir eine Menge übriges Holz verbrannten – gegrillt wurde natürlich auch:

Grillen im Garten

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