Irgendwo am Stadtrand einen neuen Garten zu pachten, wäre vielleicht schön, aber kein Ersatz für das, was ich nach dem Verlust des „wilden Gartens“ vermisse. Denn nicht das Gärtnern hat mein Leben verändert, sondern das damit verbundene Draußen-sein: Jeden Tag, bei Sonne und Regen, Wärme und Kälte – und grade mal fünf Minuten von meiner Wohnung entfernt.
Seit das Wetter besser ist, spüre ich dieses Sehnen nach Erde und Grün, nach der Begegnung mit Pflanzen und Tieren, dem Geruch, den das alles bei Trockenheit und Nässe ausströmt – und nach der inneren Ruhe, die kommt, wenn man einfach nur da sitzt und all das beobachtet. Unsere „alten Bekannten“ vermisse ich besonders:

Also treibt es mich mittags raus auf die Suche nach der verlorenen Wildnis. Auf der anderen Seite des Platzes, an dem ich wohne, ist zum Beispiel ein brach liegendes Grundstück, das komplett sich selbst und dem wuchernden Spontangrün überlassen ist. Vor drei Jahre sollte da mal ein Recyclinghof hinkommen, bis jetzt hat sich aber nix getan.

Rechts ist ein kleines Wäldchen entstanden, wenn ich da rein trete, sehe ich definitiv nur noch grün:

Das ist nun noch nicht alles. Weiterlesen →
Im Hinterhof des Hauses, in dem Matt wohnt, pflegt ein Mieter liebevoll das wenige Grün und macht es mehr und mehr zum „ordentlichen Gärtchen“.











