In der zweiten Phase der Terassenumgestaltung, wollten wir den Rosenbogen vor unserer Terrasse so umarbeiten, dass er nicht mehr so unmotiviert in der Gegend herumsteht und vielleicht tatsächlich einmal zu einem Rankgitter aufsteigt.
Unser Vorgänger hatte eine Strauchrose und eine Bodendeckerrose streng angebunden und trotzdem haben die beiden sich geweigert, ordentlich am Bogen hochzuwachsen.

Vorher nur als Wäscheständer nützlich
Da Claudia gerade viel zu arbeiten hat und ich gerne mal Held der Arbeit bin, vor allem wenn man hinterher etwas besichtigen kann, habe ich mir einen Freund eingeladen und nach nur einem Stündchen kaffeetrinken und sinnieren, ging es los.
Ausgraben und zersägen des Bogens und des noch verbliebenen Lebensbaums machte noch gar keine Schwierigkeiten, beim Wiedereinsetzen der Elemente tauchte aber plötzlich ein weiteres Fundament auf. Die Eisenstangen, die unser Terrassendach stützen, waren mit einem tief sitzenden Betonklotz gesichert worden. Jetzt passten die Bogenelemente nicht mehr so einfach an die Stellen, die wir vorgesehen hatten.

Die Betonschuhe müssen bearbeitet werden.
Mit Hammer und Meißel ging das nicht, einen Vorschlaghammer haben wir nicht, aber mit der Rückseite einer Axt, haben wir den Brocken kleiner bekommen. Jetzt brauchten wir nur noch einpassen und annageln, einschlämmen und festtreten und die Herkulestat war vollbracht.

fast fertig
Jetzt fehlen nur noch der Kies, damit die Wassertropfen vom Vordach nicht so viel Dreck aufspritzen lassen und natürlich die Rankpflanze, die das Dach erobern soll.








Gut dass wir nicht wirklich faule Gärtner gewesen sind und ich da gleich mal tätig wurde. Denn unter dem „Kompost“ fand ich eine geschlossene Betondecke.




Anfänglich mochte ich sie nicht so, denn ihre Blüten wirkten irgendwie „Plastik-haft“ und erschienen mir wie angeberische Fremdkörper, die mal irgendwer so „zur Zierde“ hingesetzt hat. Mittlerweile hat sich das Erscheinungsbild gebessert, denn sie sind MEHR geworden und haben sich ein wenig ausgebreitet. Abgeblühte Samenstände und mehr Grün lassen das Ganze etwas „naturnäher“ wirken, was mir schon viel besser gefällt.
