26. Juli 2009
von ClaudiaBerlin
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Und noch ein Naturgarten

Über seinen Kommentar zu unseren „7 Regeln für faules Gärtnern“ bin ich auf Helmuts Naturgarten-Seite aufmerksam geworden: offenbar ist er ein Bruder im Geiste, denn auch Helmut lässt gerne wachsen, gibt Kleinlebewesen eine Chance, meidet die Giftspritze und bevorzugt heimische Pflanzen, die sich von selbst vermehren, wie man in seinen Pflegetipps lesen kann. Witzige Gartenobjekte finden sich überraschenderweise im Bereich „Tiere“.

baumskulpturen.jpgEin wenig schade ist, dass Bilder auf dieser Naturgarten-Seite eher spartanisch behandelt werden: zwar gibt es nicht wenige, doch alle werden nur sehr klein gezeigt – eigentlich ohne Not, denn im Web ist ja Platz ohne Ende. Ich würde den Umstieg auf ein Blogscript empfehlen: damit ist es viel leichter, auch ohne HTML-Kenntnisse Bilder auf die eigene Seite zu bringen. Wir selber nutzen die Möglichkeiten kaum aus, doch kann man mit entsprechenden Einstellungen oder Zusatzmodulen (Plugins) recht leicht Bilder wahlweise auch größer oder in ganzen Galerien anzeigen.

20. Juli 2009
von ClaudiaBerlin
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Blüten nach dem Regen

Einen so regenreichen Sommer erinnere ich gar nicht, aber das mag auch an meinem Gedächtnis liegen und daran, dass es erst unser vierter Gartensommer insgesamt ist.

Unseren neuen Garten haben wir jetzt fast ein Jahr und langsam aber sicher wird er zum „wilden Garten“, wie wir ihn uns vorstellen. Die „Sandwüste“ des Vorgängers ist Vergangenheit, es gibt kaum mehr eine Stelle, an der nichts wächst.

Heute mal ein paar Blüten nach dem Regen – ich finde, sie sehen dann besonders toll aus!

Rose

Borretsch

Stockrose

Lupine

17. Juli 2009
von ClaudiaBerlin
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Betörend schöner Samenstand

Manche Pflanzen sind gänzlich unscheinbar, doch sobald ihre Blüte vorbei ist, beeindrucken sie mit ihrer bemerkenswerten Optik:

samenstand2.jpg

Wir wissen nicht, wie sie vorher aussah, haben sie erst bemerkt, als sich der Samenstand mit etwa 8 cm Durchmesser entwickelt hatte.

samenstand.jpg

15. Juli 2009
von ClaudiaBerlin
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Welche Tomatenkrankheit?

Die am besten entwickelten Tomaten stehen in unserem Gewächshaus und reichen dort bis an die Decke. Wenn ihnen etwas NICHT fehlt, dann ist es Wasser – wir gießen oft genug, der Boden trocknet niemals aus und die Atmosphäre fühlt sich auch nie trocken an. Zudem haben wir auf einer Seite die Fenster entfernt, die Tür steht ebenfalls immer offen, so dass es keine Hitzestaus gibt.

Direkte Sonne bekommen diese Tomaten nie – also frag ich mich, warum da manchmal mitten im dschungelartigen Gewusel Blätter vertrocknen, so richtig wie Altpapier verknittern:

tomatenkrankheit2.jpg

tomatenkrankheit3.jpg

Die Pflanze trägt bereits ca. 50 Tomaten, doch einige wenige (die ich auch gleich abpflückte), haben seltsame, durchaus drastische Schäden:

tomatenkrankheit.jpg

Kennt das jemand? Wir freuen uns über jede Info von erfahrenen Tomaten-Freunden!

14. Juli 2009
von ClaudiaBerlin
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Ameisenflug + Ameisenvideo

Gestern startete ein Schwarm zur Feier des Tages geflügelter Ameisen aus einer Kolonie rechts neben dem „Hauptweg“ unseres Gartens – und zwar schon zum zweiten Mal in diesem Jahr.

Ameisen vor dem Schwärmen

Sie krabbelten in aller Eile die Gräser und Wildkräuter aufwärts, um eine gute Abflugposition zu erreichen. Dabei stiegen sie übereinander weg, kämpften sich zielstrebig nach oben – das ganze Gewusel dauerte ca. 5 Minuten, dann waren sie alle weg.

Ameisen vor dem Start zum Abfliegen

Das Ameisen-Video und die leidige Technik…

Mit der DigiCam kann ich auch Videos aufnehmen, was ich hier gleich mal versuchte. Das Gewusel ist auch ganz gut zu sehen, doch hat das Video am Ende eine unschöne Phase, während der nur Verschwommenes im Bild ist. Um das wegzuschneiden, hab‘ ich das Freewareprogramm VirtualDub ausprobiert. Klappte auch ganz gut, doch was ich dann abzuspeichern versuchte, hatte plötzlich über 800 MB (statt 88!) und würde über sechs Stunden brauchen, bis es auf YouTube hochgeladen ist! Komprimieren geht wohl auch „irgendwie“, doch erfordert das offenbar ein kleines Extra-Studium und damit Zeit, die ich grade nicht habe.

Hier also die Originalversion mit verschwommenem Ende:

8. Juli 2009
von ClaudiaBerlin
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Hauswurz-Blüte

Dass die Hauswurz (Sempervivum), dieses recht verbreitete Dickblattgewächs mit den schönen Rosetten auch mal blüht, hatte ich gar nicht erwartet:

Hauswurzblüte

Ich kannte die Pflanze nur so:

Hauswurz-Rosette

Auf einmal wurde eine der Rosetten immer länglicher und verwandelte sich zum Stil mit Blüte – hier zwei Stadien:

Hauswurzblüte

Und hier eine der Blüten ganz aus der Nähe:

Hauswurzblüte - ganz nah

Zur Vermehrung schreibt Wikipedia:

„Hauswurze vermehren sich vegetativ durch Tochterrosetten (Kindel), die sich an unterschiedlich langen Stolonen bilden und dort dann einwachsen. Die einzelne Rosette bildet meistens zwei bis drei Jahre lang Tochterrosetten, dann steht die Blüte an, wonach die Rosette abstirbt. Eine sortenechte Vermehrung gewährleistet nur die Abnahme dieser Tochterrosetten. Bei Semperivivum heuffelii (synonym Jovibarba heuffelii; „Henne und Küken“) sitzen die Tochterrosetten direkt an ihrem rübenartigen Wurzelstock. Optisch täuschen die Pflanzen so eine Rosettenteilung vor. Auch eine sexuelle Vermehrung über die reichlich gebildeten staubfeinen Samen der Lichtkeimer ist möglich. Die Hybridisation ist bei Semperviven sehr stark ausgeprägt. Deshalb bietet sich ein Aussäen nicht an, wenn die gleiche Art bzw. Form der Pflanze wieder erreicht werden soll.“

Ich werde also mal Samen aufheben, vielleicht kommt ja eine neuartige Hauswurz!

2. Juli 2009
von ClaudiaBerlin
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Büschelschön (Phacelia)

Die Phacelia hatten wir letzten Sommer weiträumig verstreut, um den sandigen Boden, auf dem noch kaum etwas wuchs, zu verbessern. Jetzt ist es eine Freude, die interessante lila Blüte in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien zu bewundern – hier ein Bild von gestern:

Phacelia

Das Büschelschön ist nicht nur eine gute Gründüngerpflanze (Stickstoffsammler), die man auf leere Beete sät und untergräbt, sondern vor allem eine hervorragende Bienenweide, die bis weit in den Herbst hinein zur Verfügung steht:

Biene auf Phacelia

Ein Hektar voll mit Büschelschön (Phacelia tanacetifolia) ergibt bis zu 400 Kilo Honig, sofern genügend Bienenvölker sich die Ernte-Arbeit machen. (Imkerblog).

Säht man jetzt wieder Samen, wächst eine zweite Generation heran: In Majas Grüner Welt ist ein schöner Bericht mit Bildern aus verschiedenen Monaten.

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