10. August 2010
von ClaudiaBerlin
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Günstig Gärtnern – ein Blog-Tipp

Heute bin ich – mal wieder – auf einem interessanten Blog gelandet und hab‘ mich kurz entschlossen, es hier mal vorzustellen. „Günstig gärtnern“ ist dem Geist des „wilden Gärtnerns“ nahe, auch wenn der Reihenhausgarten der Autorin ganz anders aussieht als unserer:. :-)

Günstig gärtnern

„Mit wenig Geld zum Traumgarten, wer möchte das nicht? Tipps und Tricks zur Pflanzenvermehrung, zum Selbstanfertigen von Hilfsmitteln, etc. – ich möchte euch erzählen, wo man sparen kann.“ heißt es in der Unterzeile des Titels. Es geht aber gar nicht um eine Geiz ist geil-Mentalität, sondern ganz im Gegenteil um die Liebe zur Natur und zur Erde insgesamt: Die Gärtnerin (mehr erfahren wir über die Bloggerin nicht) vermeidet mit ihren Spartipps überflüssige Einkäufe, sie nutzt Vorhandenes und dass sie Tiere mag (auch die kleinen..) merkt man an Artikeln wie „Das Denkmal für die unbekannte Schnecke“ – eine witzige Deko-Idee übrigens!

In „Wir sind Helden“ erfahren wir, welche Stauden in der Hitzeperiode extrem gießbedürftig waren und welche es sehr gut ohne oder mit nur wenig Zuwendung aushielten. Pflanzt man vornehmlich „Hitze-Helden“, spart man Wasser und Nerven – und damit trifft die Autorin genau unseren Nerv! :-)

9. August 2010
von ClaudiaBerlin
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Baumskelett als Rosenständer

Skelett vom toten PfirsichbaumDas hier ist das Skelett eines Pfirsichbaums, der nach dem letzten Winter kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben hatte. Schon zuvor trug er nur noch auf einigen wenigen Ästen Blätter und Früchte.

Tote Bäume fällen wir nicht gerne, wenn uns noch eine andere Verwendung einfällt. Totholz ist gut für Kleinlebewesen, zudem ist auch ein Skelett noch ein strukturierendes Element, das durch eine Neupflanzung optisch nicht so schnell ersetzt werden kann.

Warten auf die Ramblerrose

Den toten Pfirsich haben wir schwer beschnitten – und nun wartet er, bis die Ramblerrose, die wir zu seinen Füßen pflanzten, größer wird. Es fehlen noch ein paar Zentimeter bis zum untersten Ast. Man sieht sie hier noch nicht, da sie hinter den Dreimasterblumen steht.

Da es vermutlich noch länger dauert, bis die Rose ihren „Ständer“ umkleidet, warte ich noch auf eine Eingebung, wie ich ihn noch verzieren könnte, damit das Ganze mehr nach „Gartenobjekt“ aussieht. Tibetische Gebetsfahnen? Hausgeister-Masken? Mal sehen….

27. Juli 2010
von Matthias
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Schmetterlingsraupen

Diese hier fraß genüsslich an unserer Mispel.

unbekannte Schmetterlingsraupe

Als ich sie fotografieren wollte, ging sie in diese Furcht einflößende Abwehrstellung.

2010-07-26 Raupe auf Mispel

Instinktiv hatte ich keine Lust mehr sie anzufassen und wahrscheinlich geht es Vögeln ebenso.

Obwohl ich tolle Raupenbestimmungsseiten im Netz gefunden habe (z.B. diese hier), konnte ich noch nicht herausfinden zu welchem Schmetterling diese Raupe gehört. Wahrscheinlich muss ich mich doch beim Lepiforum anmelden, denn die haben neben einer wirklich umfangreichen Fotobestimmungshilfe, auch noch ein Bestimmungforum.

17. Juli 2010
von ClaudiaBerlin
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Kahlschlag droht: Zwei große alte Fichten sollen weg!

Der Schreck kam in der Abendstunde: im Gespräch mit dem netten neuen Nachbarn, der den Garten neben uns übernommen hat, erfuhren wir, dass die beiden großen Fichten gefällt werden sollen, die die Atmosphöre auch in unserem Garten wesentlich bestimmen.

Die bedrohten Fichten

Auf dem Bild ist es gut zu sehen: im Vordergrund unser Garten, dahinter die große „Schutzwand“ der beiden alten Fichten. Sie sind sechs (plus x, wir können nur schätzen) Meter hoch, die beiden Kronen zusammen ergeben eine „Baumkulisse“ von etwa 10 Meter Länge. Die Fichten sind geschätzt über 80 Jahre alt, also fast so alt wie die Kleingartenanlage insgesamt – oder sogar älter, wir wissen es ja nicht genau. Weiterlesen →

16. Juli 2010
von ClaudiaBerlin
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Spendengewitter nach Wohnungsbrand: Hilfe übers Netz

Kürzlich haben wir es hier mit vereinten Kräften geschafft, uns gegen massiven Textklau zu Lasten mehrerer Gartenblogs zur Wehr zu setzen. Dazu bekam ich einige positiv erstaunte Rückmeldungen von Menschen, die nicht dran geglaubt hatten, dass so etwas klappen kann.

Ja, es geht! Aber nicht nur „sich wehren“ geht, sondern auch konkrete Hilfe: Carola (alias „Melody“) aus Düsseldorf, die vielen als Webworkerin und Autorin des ältesten deutschsprachigen Webtagebuchs bekannt ist, musste kürzlich aus ihrer brennenden Wohnung fliehen. Die Familie hat alles verloren, einschließlich der Arbeitsgrundlagen, denn Carola und ihr Mann arbeiteten als Freiberufler vom Heimbüro aus. Die Wohnung hatten sie als Altersvorsorge gedacht und gerade erst liebevoll ausgebaut!

Welle der Hilfsbereitschaft

Freunde und Bekannte, die Carola teils nur über ihre Web-Aktivitäten kennen, organisierten daraufhin auf die Schnelle einen Spendenaufruf im Web, der eine große Welle der Hilfsbereitschaft angestoßen hat. Viele Blogs beteiligten sich, es wurde massiv gespendet, gewittert, auf Netzwerken weiter gesagt – und heute erreichen die eingegangenen Spenden bereits die Summe von 15.356,69 Euro!

In meinen anderen Blogs hab‘ ich mehr dazu geschrieben – wer mag, liest dort mehr zur Aktion und zu den Faktoren, die so etwas möglich machen:

Wer noch mitspenden will, kann das natürlich tun! Auch durch bloßes „weiter sagen“ und drüber schreiben kann man das Spendenvolumen noch erhöhen – allerdings nur bis morgen (Samstag) Abend.

10. Juli 2010
von ClaudiaBerlin
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Biene auf Eselsdistel

Zwar gibts bestimmt schon Millionen Bilder mit „Biene auf Blüte“, das hält mich aber nicht davon ab, mein bisher bestes Bienenbild auszustellen: Biene auf Eselsdistel.

Biene auf Eselsdistel

und hier nochmal in größer – man kann ihr so optisch richtig auf den Pelz rücken!
Biene auf Eselsdistel

5. Juli 2010
von ClaudiaBerlin
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Hitze, Hitze, Hitze!

Gestern hab‘ ich zum ersten Mal in meinem Leben bedauert, eine Bildzeitung verpasst zu haben. Denn auf dem großen Werbeposter vor meinem „Lädchen“ an der Ecke prangten die Titelzeilen: „Was muss ich bei der Hitze im Garten machen?“ Die entsprechende Ausgabe war drinnen dann schon nicht mehr da…

Matt beim wässern
Na, was wird man wohl bei Hitze tun müssen? Wässern, wässern, wässern… wobei es in unseren beiden Gärten unmöglich ist, bzw. extrem teuer und aufwändig wäre, alle Bereiche vor dem Verdorren bewahren zu wollen.

Tägliches Wassermanagement

Auf dem Bild oben sieht man Matt, wie er gerade den oberen Teil des „Hinterlands“ wässert – ein Tropfen auf den heißen Stein! Jeden Tag verbringen wir zwei bis drei Stunden mit Gießen, doch können wir lange nicht ALLES, was so wächst, ausreichend versorgen. In den Regentonnen ist schon lange kein Regenwasser mehr. Bleibt das tägliche „Wassermanagement“ vom Trinkwasser-Anschluss: Tonnen vorne vollaufen lassen, dann mit Pumpe in die Tonnen des Hinterlands umpumpen. Tags drauf dann das nun genügend abgestandene Wasser mittels Kannen gießen, gießen, gießen…

Die Eselsdistel ist riesig geworden!

Das Ganze ist eine ziemliche Action, doch sehe wir es auch als willkommene „Bewegung im Alltag“, die wir beide als Ausgleich fürs Sitzen vor Monitoren gut brauchen können.

Einen Brunnen dürfen wir im „Trinkwasserschutzgebiet 2“ nicht bohren. Doch wie ich bei Ulrike lese, ist ein Brunnen auch nicht immer eine Garantie für genug Wasser. Und so einen Sprenger wollen wir lieber nicht aufstellen, es wäre ein teurer Luxus inmitten der berlin-brandenburgischen „Steppe“, der nicht wirklich unserem naturnahen Stil entspricht.

So hoffen wir also weiter auf ein ordentliches Gewitter – leider haben bisher alle einen großen Bogen um uns gemacht. Bis auf heute Nacht, da kamen ein paar Tropfen herunter, nicht der Rede wert!

Die Eselsdistel (2.Bild) fühlt sich bei den Temperaturen jedenfalls sauwohl – sie ist riesig geworden und hat unzählige Blüten!

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Siehe auch
Was macht der Garten bei 36 Grad?

27. Juni 2010
von ClaudiaBerlin
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Like-Button testweise eingebaut

Versuchsweise hab‘ ich hier mal Facebooks „Like-Button“ eingebaut. Wer also FB-Mitglied ist (und das sind in DE ja mittlerweile fast 10 Millionen!), kann mit einem Klick kund tun, wenn ein Beitrag gefällt – und befördert ihn damit als Linktipp auf die eigene Seite bei Facebook.

Da das erfolgreichste (und gleichzeitig umstrittenste) soziale Netzwerk der Welt nun auch alle Seiten, die per „Like-Button“ empfohlen wurden, in seine Suchfunktion einbindet, gibt es ein gewichtiges Argument mehr, dabei mitzumachen.

Im Moment möchte ich darüber nicht mehr schreiben, denn mich interessiert erst einmal, was IHR darüber denkt. Außerdem bitte ich die FB-Mitglieder, mal zu klicken! :-)

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