In der Regel verwenden wir selbst geerntete Samen, sowie solche von Vertreibern „alter Sorten“. Es kommt aber schon mal vor, dass wir auch im Supermarkt oder Baumarkt zugegriffen haben, wenn auch eher selten.
Ganz gewiss wollen wir keine Samen von Monsanto anbauen, diesem weltweit operierenden Saatgut-Konzern, der am liebsten alleine bestimmen würde, was auf den Feldern und in den Gärten der Welt angebaut wird – und dafür kassieren. Hybrid-Sorten, die sich nicht selbst fortpflanzen können, sondern immer neu gekauft werden müssen, vermeiden wir sowieso gerne – ansonsten ist es aber gar nicht so einfach, Monsanto-Samen als solche zu erkennen.
Im Artikel „Samen von Monsanto“ hat sich Heiner von „Wir sind im Garten“ die umfangreiche Arbeit gemacht, heraus zu finden, welche Sorten von Monsanto-Tochterfirmen stammen – Spitze!
Eine übersichtliche Liste mit teils recht bekannten Samen-Sorten ist das Ergebnis der verdienstvollen Arbeit – danke Heiner! Natürlich sind nicht alle diese Samen „genmanipuliert“, aber das brauche ich gar nicht, um Monsanto meiden zu wollen. Die Machenschaften dieses Konzerns möchte ich einfach nicht unterstützen!
Auf Betreiben zahlreicher Lobbyverbände u.a. aus den USA (z.B. US FDA = Monsanto & Co.) wurde weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit (!) ein Gesetz verfasst, das den Anbau eigener Nahrungsmittel genehmigungspflichtig machen will. Und das soll noch nicht alles sein: Überwacht werden soll der genehmigungspflichtige Anbau von Lebensmittelkontrolleuren, die auch von der Industrie gestellt werden können. Sie sollen die Gärten ohne Durchsuchungsbefehl, ja sogar „mit Waffengewalt“ durchsuchen dürfen! 
Da ziehe ich meinen Hut, vor dem Mut eine solche Aufgabe anzugehen. Über 4000 höhere Pflanzenarten nennt 
