Derzeit planen wir neue Baumpflanzungen, denn noch immer sind unsere beiden Parzellen insgesamt optisch etwas zu übersichtlich. Die übernommenen Obstbäume sind zudem uralt, einige sind bereits teilweise oder ganz abgestorben, weshalb wir für jeden sterbenden Baum einen neuen setzen.

Mit manchen frisch gepflanzten Bäumchen haben wir allerdings schon Schiffbruch erlitten, wie etwa mit einer Aprikose, die zwar am gewählten Standort sehr gut gedieh, dann aber binnen kurzer Zeit von einem Wurzelbakterium dahin gerafft wurde. Da das Bakterium vom Pflaumenblattsauger (Cacopsylla pruni) übertragen wird, kommen Aprikosen leider nicht mehr in Betracht. Denn Pflaumenbäume haben wir etliche, die wachsen auf unserem sandigen Boden sogar richtig gut.
Keine Lust mehr auf Birnenrost
Auch Birnen werden wir keine mehr pflanzen. Es ist einfach schaurig mit anzusehen, wie sich regelmäßig der Birnenrost ausbildet. Zunächst sieht das ja gar nicht mal schlecht aus, die Blätter bekommen orangene Stellen, was man auch als interessantes Farbspiel betrachten kann. Im späteren Jahr wird es dann allerdings richtig hässlich bis eklig, wenn zur Farbe noch diese kleinen Auswüchse kommen.
Nach allen Recherchen, die ich angestellt habe, ist gegen Birnenrost kein Kraut gewachsen. Seien es zu kaufende Spritzmittel oder selbst gemachte Jauchen: nichts hilft wirklich, das ist leider das Fazit, das aus all diesen Quellen spricht. Also: keine Birnen mehr!
Weiterlesen →
Wie in allen Branchen wimmelt es auch im Gartenbau von Regelungen, die seit Menschengedenken gelten – und schon seit Jahrzehnten nie mehr auf ihre wirkliche Relevanz überprüft worden sind. Dabei sind es gerade solche Selbstverständlichkeiten, die durch Veränderungen, neue Rahmenbedingungen, neue Techniken vielfach längst schon überholt sind.






