Dieser Sommer ist ja mein erster „Gartensommer“ – alles, was blüht, lerne ich erst jetzt so richtig kennen. Und ich merke: Pflanzen, die wir gesetzt haben, betrachte ich deutlich kritischer als die, die bereits da waren. Von den „Ureinwohnern“ erwarte ich problemloses Wachsen und Blühen, bei den Neulingen freut es mich, wenn es so ist, wundere mich aber nicht, wenn sie kränkeln.
Die Kapuzinerkresse ist eine, die wir eingeführt haben. Sie wächst sogar am Hang inmitten der „wilden Hecke“ problemlos und hat sich vom Hopfen und den Brombeeren nicht niedermachen lassen. Den Blick in die Blüte finde ich wundervoll!


Ebenso beeindruckt mich der Hibiskus, eine noch gar nicht so alte Erwerbung des Vorbesitzers. Der wollte ihn eigentlich mitnehmen, war dann aber doch zu sehr Pflanzenfreund, als dass er ihn dafür ausgegraben hätte! Daneben eine der schon öfter gezeigten Stockrosen: diese hier liegt mittlerweile auf einer Astgabel, um nicht umzufallen, was sie aber nicht am Blühen hindert. Weiterlesen →
Wissen Pflanzen eigentlich nicht, wie hoch sie wachsen dürfen, ohne sich zu schaden? Das frag‘ ich mich immer öfter, wenn die Stockrosen so langsam nach vorne oder zur Seite kippen, sich im großen Bogen
32 Grad, 37 Grad – wohin will das Thermometer noch steigen?? Als Sonnenschutz für den Nachmittag haben wir eine alte Plane zwischen die Bäume gespannt, die noch vom Vorbesitzer herum lag. Was das Zeichen darauf bedeute, wurden wir gefragt – irgendwas mit Sanskrit, indisch, OM und so??? Nichts dergleichen, das war einfach Ergebnis des üblichen Vandalismus, denn die Plane diente mal dazu, Lücken in der Hecke (von außen!) zu schließen, die ein Feuer gerissen hatte.
…dann ist es endlich richtig Sommer! Leider bleiben sie selten lange genug sitzen, bis ich mit der DigiCam endlich soweit bin, sie auch ablichten zu können.


Es verblüfft immer wieder, wie sich Objekte verändern, wenn sie bewachsen werden – wie hier die auf