Mord im wilden Garten

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Schreckliches ereignete sich in unserem Garten. Eine Elster, noch nicht ihrem Daunenkleid entwachsen, wurde gemeuchelt. Als ich mittags in den Garten kam, waren nur noch ihre Beine, ein eurogroßes Stück Fleisch und einige Federn zu sehen. Fleisch und Beine waren am Nachmittag auch verschwunden, so dass man annehmen muss, der oder die Täter hatten Hilfe aus unserem Garten. Zumindest bei der Beseitigung der Leiche, ist von einer Beihilfe unserer Ratte auszugehen.

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Vom Täter fehlt noch jede Spur. Er wird aber aus dem Bereich der organisierten Greifvögel vermutet, da wir kein Elsternnest in unserem Garten hatten und Marder und Co. doch bestimmt das Kücken nicht erst durch die Gegend schleppen, bevor sie die Beute verspeisen.

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Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, hat die Familie des Opfers mehrere Glitzerdinger zur Belohnung ausgesetzt. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeidienststelle hier im Gartenblog.

7 Kommentare

  1. Mich hat schwer beeindruckt, wie der Elternvogel sich dann verhielt: rund um den Tatort flatternd, laut die „Totenklage“ anstimmend… irre!!

  2. Skandal! Die Welt ist einfach schlecht!

    Ja, als letztes Jahr meine Katze die Mutteramsel auf dem Balkon etwas gerupft hatte (nicht geötet aber gut die Schwanzfedern abgezogen), wir die Amsel zum Arzt brachten und in eine Notunterkunft, wo sie erst mal wieder anständiges Flugmaterial in Ruhe züchten sollte, war der Amselmann über zwei Tage mehr als entrüstet. ;-(

  3. Nicht die Welt ist schlecht…nur wie man darüber denkt!

  4. @niXda
    Hm, Du weißt aber, was Ironie ist? ;-)

  5. Oh ja, …und nicht nur das!
    :-)

  6. Pingback: » Der Tod im Garten - Das wilde Gartenblog - ein Garten für Faule

  7. Je nach Betrachtungsweise tun sich im Garten manchmal auch Untiefen auf……..
    hanna

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