Seit einer guten Woche fahren wir nun täglich in den Garten. Mit dem Fahrrad sind es gut 20 Minuten, was schon für sich genommen ein „täglicher Sport“ ist, an den man sich erst gewöhnen muss. Jedenfalls fuhr ich bisher nur selten Rad, der Fitnessgewinn ist bereits sehr deutlich!
Hinzu kommt das Gießen, womit wir locker zwei Stunden verbringen. Danach tafeln wir auf der Wiese hinter der „Laube“, da es vorne auf der Veranda zu düster ist: Dem Vorgänger war es wichtig, diesen Sitzplatz gegen alle Blicke abzuschirmen, also steht da eine Reihe großer Thuja, die auch das raus schauen verhindert. Man sitzt da und guckt auf eine dunkle, grüne Wand. Sobald wir den Vertrag haben und offizielle Pächter sind, kommen die weg!

Gartengestaltung: Wenn nichts stimmt
Wie es wilden Gärtnern eigen ist, gehen wir die Veränderung des Gartens aber eher langsam an. Der erste Eindruck hätte durchaus die Idee aufkommen lassen können, gleich mal gewaltig umzuplanen und in einer Großaktion alles „ganz anders“ zu machen – so ähnlich, wie man eine neue Wohnung von Grund auf renoviert. Denn es ist fast nichts so, dass wir sagen könnten: SCHÖN, das soll so bleiben – im Gegenteil! Weiterlesen →



Auf unserer Suche nach einem neuen „wilden Garten“ kamen wir durch verschiedenste Berliner Kleingartenanlagen. Zu unserer Freude gibt es da wirklich Unterschiede in Stil und Atmosphäre: oft ist alles extrem ordentlich und adrett, kein unerlaubtes Pflänzchen wächst auf den Wegen, in anderen herrscht eher lockeres Laisser Faire. Wir neigen natürlich zu Letzteren, und wenn die Anlage selbst dann auch noch von „Wildnis“ und Brachflächen, Spontangrün und nicht mehr genutzten Gebäuden umgeben ist, dann fühlen wir uns schon gleich ein bisschen heimisch.






