Sie hatte ein riesiges, ca. 60 cm großes Netz gesponnen – genau über der Regentonne am Gewächshaus. Darin hing sie nun und lauerte auf Beute.

Eine Stunde später hatte sie Erfolg. Eine Schnake verfing sich in den klebrigen Fäden. Leider hab‘ ich sie mit der Cam da nicht mehr so scharf erwischt:

Zum Paket verpackt schleppte sie die Beute zur Mitte des Netzes. Vielleicht, weil dort die Statik am besten ist?

Und nun ist Abendessen angesagt:

Viel bessere Bilder und Infos über die Gartenkreuzspinne finden sich im Natur-Lexikon.
Wie sie die Spinnen paaren, kann man da auch nachlesen: „Im August beginnt die Paarung mit den reifen Weibchen, die für die Männchen oft lebensgefährlich ist. Sie werden dabei häufig vom Weibchen gefressen. Die Männchen spinnen an das Netz des Weibchens einen Bewerbungsfaden und zupfen daran. Da Spinnen auf Erschütterungen sehr empfindlich reagieren, erkennt das Weibchen das Männchen an dem Zupfen. Dabei bedienen sich die Spinnen sogenannter „Hörhaare“ an den Beinen. Ist das Weibchen paarungswillig, verlässt es die Netzmitte und begibt sich zu dem Bewerbungsfaden. Die Paarung dauert nur wenige Sekunden und wird meist mehrfach wiederholt.“
Das mit dem „Bewerbungsfaden“ finde ich witzig!
Anfänglich mochte ich sie nicht so, denn ihre Blüten wirkten irgendwie „Plastik-haft“ und erschienen mir wie angeberische Fremdkörper, die mal irgendwer so „zur Zierde“ hingesetzt hat. Mittlerweile hat sich das Erscheinungsbild gebessert, denn sie sind MEHR geworden und haben sich ein wenig ausgebreitet. Abgeblühte Samenstände und mehr Grün lassen das Ganze etwas „naturnäher“ wirken, was mir schon viel besser gefällt.

Anne hat dem wilden Gartenblog einen netten 
Erstmal haben wir ja alles wachsen lassen, was wachsen wollte, um wenigstens mal wieder eine Anmutung von „grüner Landschaft“ zu bekommen. Dabei lernt man auch gleich die dominanten „Unkräuter“ kennen, die ja in jedem Garten andere sind. Portulak, Franzosenkraut, Melde und Hirtentäschel breiteten sich eiligst aus, dazu sähten wir auch Fugengrün und eine für Wege geeignete Spezialgräsermischung.










