Die vierte in der Reihe unser diesjährigen Tomatensorten ist die Berner Rose: eine Fleischtomate mit einer interessanten Farbe, die ich zuvor noch nie bei einer Tomate sah.

Hier die Beschreibung von TolleTomaten.de, die mich zur Wahl der Berner Rose bewegte:
„Ihre Herkunft ist nicht zweifelsfrei geklärt, aber wie ihr Name verrät, wurde sie vermutlich im Raum Bern gezüchtet und angebaut. Die kreuzungsgefährdete und wärmebedürftige Pflanze zeigt einen kräftigen Wuchs, neigt zum Wuchern und wird etwa 2 Meter hoch. Die Früchte reifen mittelspät, sind rosarot und saftig-weich. Ihre Fruchtform ist uneinheitlich, mal groß wie eine Fleischtomate, mal klein wie eine normale Obsttomate. Ihr Geschmack ist aromatisch und leicht süss. „
Stimmt alles, wobei man das „saftig-weich“ auch als „leicht matschig“ beschreiben könnte, was dem wirklich guten Geschmack aber keinen Abbruch tut! Im Freiland war die Pflanze sehr bald von der Braunfäule befallen und der Ertrag pro Pflanze blieb eher gering. Anders im Gewächshaus: zwar gab‘ es auch hier nicht allzu viele Früchte, doch wucherte sie wie verrückt – wir ließen sie dann auch zum Fenster ‚raus wachsen, um zu schauen, wohin sie noch kommt. Auch dieser „Draußen-Teil“ der Pflanzen blieb von der Braunfäule verschont – komisch eigentlich, da sie da ja ungestört beregtnet wurde!
Was das Kreuzen angeht, haben wir keinerlei Erfahrung. Doch wächst die Berner Rose eng umschlungen mit einer Zitro-Tomate – was da wohl heraus käme, wenn wir die Samen aufheben und nächstes Jahr wieder vorziehen?






