Auch dieses Jahr gibts wieder „Fensterbank-Gewächshäuser“: Am 1.März hab‘ ich Zucchini und Tomaten angesäht. Heute kamen noch acht Sonnenblumen dazu.

Damit sind wir dieses Jahr früher dran als 2010 (29.3.) und 2009 (13.3.). Weiterlesen →
3. März 2011
von ClaudiaBerlin
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Auch dieses Jahr gibts wieder „Fensterbank-Gewächshäuser“: Am 1.März hab‘ ich Zucchini und Tomaten angesäht. Heute kamen noch acht Sonnenblumen dazu.

Damit sind wir dieses Jahr früher dran als 2010 (29.3.) und 2009 (13.3.). Weiterlesen →
24. Februar 2011
von ClaudiaBerlin
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Zwar ist es in Berlin noch richtig ekelhaft kalter Winter, doch planen wir natürlich schon mal los, was in diesem Jahr im wilden Garten wachsen soll. Außer dem, was sowieso schon wächst natürlich… :-)
Einen besonderen Schwerpunkt werden wir auf mehr Wildgemüse legen: es ist ja spannend, nutzbare Pflanzen zu ziehen, die es nirgends zu kaufen gibt. Zum Beispiel Guter Heinrich, rote Gartenmelde und Erdbeerspinat – und was uns sonst noch in der Art so über den Lese-Weg läuft. Der von vielen so gar nicht geliebte Giersch wächst schon zur Genüge von selber und ist ebenfalls essbar – z.B. als Giersch-Pfannkuchen.
16. Februar 2011
von ClaudiaBerlin
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Ich dachte, ich lese nicht richtig!! Grade von einer 5-tägigen Reise zurück gekommen, bin ich grade dabei, mal so überall rum zu schauen, was sich Neues tut. Und stoße auf den Artikel von Heiner mit der alarmierenden Überschrift: „Bundesregierung möchte Alleen abholzen“.

Es geht um die „“Richtlinie für passiven Schutz an Straßen durch Fahrzeug-Rückhaltesysteme” aus dem Verkehrsministerium, wonach Bäume in 7,5 Meter Abstand zur Straße stehen. Begrenzt man die Geschwindigkeit auf 80 km/h, sollen es immer noch 4,50 Meter sein. Das bedeutet das AUS für 90.000 Bäume in Deutschland, und das Ende all der schönen noch existierenden Alleen – insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Eine unglaubliche Sauerei!
25. Januar 2011
von ClaudiaBerlin
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Mittlerweile ist der Schnee wieder geschmolzen und die Erde aufgetaut. Das bedeutet: wir können wieder Topinambur ernten! Hier mal ein Blick auf das kleine Topinamburfeld, das wir nun schon im zweiten Jahr im Hinterland stehen haben:

Zum Nachbargrundstück hin haben wir eine Wurzelsperre eingefügt. So wild, wie man es oft liest, vermehren sich die Topinambur mit ihren Wurzelaustrieben dann aber doch nicht, bzw. es ist sehr einfach beherrschbar!
13. Januar 2011
von ClaudiaBerlin
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Jetzt ist vielleicht schon aller Schnee abgeschmolzen, doch am Montag sah unser Garten noch so aus:

Es war schön, wieder einmal da zu sein. Wir fanden sogar etwas zu tun und haben die Hartriegel-Büsche zur Nachbarin hin gekürzt: Ohne Blätter sieht man besser, wo man schneidet.
7. Januar 2011
von ClaudiaBerlin
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Dass man mit dem Bäume retten auch Erfolg haben kann, erfahre ich gerade von Inga vom Patchworkhof.

Sie hatte im Gartenblog einen Gastbeitrag über ihre Bemühungen geschrieben, eine alte Streuobstwiese bzw. die letzten Afelbäume darauf zu retten, die ihre Nachbarin einfach abholzen wollte. Hier nun die neue, sehr erfreuliche Nachricht:
28. Dezember 2010
von ClaudiaBerlin
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Es ist verdammt kalt, heute ganze minus sieben Grad. Und immer wieder schneit es, der Himmel ist verhangen – trotz aufkommendem Bewegungsbedürfnis zieht es mich nicht wirklich da raus! Zumindest ein Sonnenstrahl muss schon sein… Solange es so bleibt, wie es ist, muss mir der verschneite Balkon für die „frische Luft“ reichen.
Ich mag die stillen Tage zwischen den Jahren, an denen die Welt weitgehend zur Ruhe kommt. Normalerweise schreib ich dann gerne mal einen Jahresrückblick im Digital Diary, meinem ältesten Blog. Heute hab‘ ich neugierhalber mal geschaut, was für „Jahresendgedanken“ mich in den vergangenen zehn Jahren umgetrieben haben. Wer mag, kann das in aller Kürze im Jahresendgedanken-Recycling nachlesen.
7. Dezember 2010
von ClaudiaBerlin
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Letzten Samstag waren wir nach längerem Zu-Hause-hocken mal im total verschneiten Garten. Es ist jedes Jahr beeindruckend, das zu sehen, zu spüren, die Stille zu „hören“. Außer uns war niemand da, soweit wir die Kleingartenanlage überblicken konnten. Nur ein paar Katzen streunten umher, unbeeindruckt von der klirrenden Kälte.

Auf dem Bild sieht man den Abzweig des Wegs, der zum Vereinshaus der KGA „Am E-Werk“ führt. Auf der Tafel das Vereinslogo, dem im letzten Jahr das früher hinter dem Gartenmännchen grafisch angedeutete E-Werk abhanden gekommen ist. Wie man sieht, steht das E-Werk in der Realität trotzdem noch – und es hat uns noch nie gestört. Im Gegenteil, die zwischen den Gärten durchlaufenden riesigen Fernwärme-Rohre geben der Anlage einen ästhetisch reizvollen bizarren Charakter: wie sich Natur und Technik, Grün und Silberrohr miteinander verbindet, ergibt immer wieder interessante Foto-Motive. Es sieht eben nicht aus, wie überall, wie in JEDER Anlage – es ist halt so richtig BERLIN!

Im Garten angekommen, machten wir uns erstmal einen Kaffee. Das Wasser dazu musste erst aufgetaut werden! Zum Glück hatten wir kurz vor dem Wintereinbruch noch alles winterfest gemacht, die Beete und Neupflanzungen (5 neue Bäume, 15 Büsche) mit Blättern und Mulch geschützt, die Tonnen gelehrt, das Wasser abgestellt, das Tomatenhaus ausgeräumt.
Es war nichts mehr zu tun, nur schauen, herum wandern, Spuren in den Schnee schreiben… schön!

Manche verdorrte Staude bietet jetzt einen interessanten Anblick. Wie immer haben wir nicht alles abgeschnitten, sondern viel stehen lassen. Tod und Vergänglichkeit gehört zum Leben – und ich will auch sehen, wie die Pflanzen vergehen.
Die kleine „Bonsai-Weide“ ist seit dem Gartenbesuch im Schnee 2009 deutlich gewachsen:
