20. Mai 2011
von Matthias
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Raupen mit Netzgespinst

Letzten Herbst habe ich im angrenzenden Wäldchen ein Pfaffenhütchen Euonymus europaeus gefunden. Rausgerissen und unter einem großen Haufen Hopfenranken hatte ihn wohl jemand für tot gehalten und entsorgt. Ich konnte es natürlich nicht lassen und musste versuchen, ob er nicht doch wieder anwächst. Und trotz heftigem Winter und eiskalten Eisheiligen steht er in voller Pracht. Dachte ich zumindest, bis ich diese Gespinste entdeckte.

Pfaffenhütchengespinstmottenraupenbild

OK, so groß wie sie hier aussehen sind diese Raupen nicht (ca. 1 cm), aber ein gruseliges Bild ergibt es schon, wenn man nah genug herangeht. Es sind wohl die Raupen der Pfaffenhütchen-Gespinstmotte Yponomeuta cagnagella, die sich hier gesellig zusammenfinden, um die für Menschen giftigen Blätter zu fressen. Zum Glück nicht sehr viele und es ist auch nur ein kleiner Teil des Strauchs befallen, sonst müssten wir wohl welche absammeln. Die Motte selber ist ein kleiner weißer Nachtfalter mit Schwarzen Punkten.

11. Mai 2011
von ClaudiaBerlin
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Die Mispel – neuer Baum im zweiten Jahr

Seit der Übernahme unserer beiden nebeneinander liegenden Gärten „am E-Werk“ Mitte 2008 und Anfang 2009 haben wir schon etliche neue Bäume gepflanzt. Nach und nach werden wir die hier mal vorstellen. Heute soll es die Mispel sein, die nun im zweiten Jahr ihre bereits deutlich vermehrten Blüten entfaltet:

Mispel im 2.Jahr

Der Mispelbaum (Mespilus germanica) wurde von römischen Legionären nach Germanien gebracht. Ursprünglich war die Mispel in Vorderasien beheimatet und wurde z.B. am Kaspischen Meer kultiviert. In verwilderter Form kommt sie bei uns vor, allerdings recht selten. Ihre Wuchsform soll stets etwas „bizarr“ wirken, was sich am krummen Stamm schon jetzt andeutet. Die Früchte soll man nach den ersten Frösten (oder längerer Lagerzeit) essen können, sofern die Vögel etwas übrig gelassen haben. Wir sind gespannt! Weiterlesen →

8. Mai 2011
von ClaudiaBerlin
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Die Opfer der Eisheiligen

Zwar liegen die sogenannten „Eisheiligen“ kalendarisch betrachtet erst noch vor uns (11. bis 15.5.), doch schwör‘ ich dieses Jahr Stein und Bein, dass sie witterungsmäßig bereits in den letzten Tagen statt gefunden haben – zumindest hier in Berlin.

Wir hatten ein regelrechtes Postkartenwetter, was die Sonne angeht. Hochdruck, wolkenlos, mäßig warm am Tag, erschreckend kalt in der Nacht. Es muss sogar Fröste gegeben haben, denn in unserem Garten gibt es etliche Opfer. So hat es zum Beispiel unseren gesamten Wein erwischt:

erfrorener Wein

Da gerade der Flieder in voller Blüte steht, wurde auch er in Mitleidenschaft gezogen – allerdings nur der weiße: Weiterlesen →

30. April 2011
von ClaudiaBerlin
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Tränendes Herz im Jahr 2

Unser Anliegen bei der Ansiedlung von Pflanzen ist es, möglichst solche zu finden, die sich bei uns wohl fühlen und mehrere Jahre wieder kommen, evtl. sogar eigenständig vermehren. Ein großer Erfolg in dieser Hinsicht ist z.B. die Pimpinelle: ein zum Salat verwendbares Kraut, das auch attraktiv aussieht und sich selbst neue Standorte gesucht hat.

Oft ist es aber so, dass die gekaufte Pflanze im ersten Jahr wunderbar aussieht und vermeintlich toll gedeiht – im zweiten Jahr ist sie dann nur noch ein Schatten ihrer selbst. So geht es gerade dem Tränenden Herz, das wir letztes Jahr erstanden und auf ein halbschattiges Kräuter- und Sommerblumenbeet gepflanzt haben.

Tränendes Herz

Im alten Garten ist es gut gewachsen, dort war aber auch der Boden sehr viel besser (13 Jahre naturnah bewirtschaftet!). Falls jemand eine Idee hat, wie man das Tränende Herz unterstützen kann, freuen wir uns über Tipps!

29. April 2011
von ClaudiaBerlin
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Tomaten tiefer setzen?

Hat jemand eigene Erfahrungen mit dem tiefer Setzen von Tomaten? Im Web lese ich so manchen Tipp in dieser Richtung. Es wird sogar empfohlen, die Pflänzchen inklusive der ersten Blätter-Ansätze im Boden zu versenken, damit sie dann mehr Wurzeln bilden, mehr Nährstoffe aufnehmen und im Ergebnis mehr Früchte bringen können.

Tomaten

Da Tomaten eher Flachwurzler sind, solle man sie beim tiefer Setzen auch noch SCHRÄG einpflanzen… Nun ja, wir haben dieses Jahr wieder mal viel zu viele Tomaten angezogen, könnten es also einfach mal ausprobieren.

Bisher dachte ich, dass die Stengel gerade NICHT mit Erde bedeckt werden dürften, da sie sonst leicht anfaulen. Das scheint nicht zu stimmen – oder was meint Ihr?

12. April 2011
von ClaudiaBerlin
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Pflaumenblüte – und ein Blogbeitrag zu Strommasten

Grade blühen die Pflaumen ganz wunderschön:

Pflaumenblüte

Wer hier länger mitliest, hat ja vielleicht mitbekommen, dass sich über unserem Garten Stromtrassen kreuzen. Eine Situation, die demnächst mehr Menschen akzeptieren müssen, wenn der Umbau Richtung erneuerbare Energien stattfinden soll.
Wer mag, liest mehr darüber im Digital Diary: „Wie blöd ist eigentlich das Volk“ ?

9. April 2011
von ClaudiaBerlin
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Mischkultur: Wer mit wem?

Heut hab‘ ich mal recherchiert, welche Pflanzen gut zu dem Gemüsen passen, die wir auf jeden Fall anpflanzen – hier das Ergebnis:

  • Buschbohnen: Bohnenkraut, Endivie, Salate, Radieschen
  • Erdbeeren: Borretsch, Salate, Rettich, Radieschen, Knoblauch, Buschbohnen, Porree, Ringelblume, Spinat
  • Mangold: Bohnen/Buschbohnen, Möhren, Radieschen, Rettich, Salate
  • Tomaten: Kapuzinerkresse, Kresse, Basilikum, Knoblauch, Mangold, Petersilie, Wurzelpetersilie, Porree, Tagetes, Zwiebeln, Ringelblumen, Chicorée
  • Zucchini: Mais, Rote Bete, Tomaten
  • Kartoffeln: Buschbohnen, Kapuzinerkresse, Kohlrabi, Kümmel, Mais, Meeretich, Pfefferminze, Spinat, Tagetes, Meerettich;

(wird evtl. fortgesetzt).

Mit welchen Kombinationen habt Ihr gute Erfahrungen gemacht?

8. April 2011
von ClaudiaBerlin
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Beete bearbeiten: mulchen, pflanzen, selektiv jäten

Wie vermutlich die meisten Gartenfreunde, klotzen wir derzeit im Garten richtig ran. Gestern hab‘ ich es auch einfach mal gewagt, schon vier zuhause vorgezogene Zucchini aufs neue Hügelbeet zu pflanzen:

gemulchte Zucchini auf dem Hübelbeet

Falls die doch noch erfrieren: bei Matt zuhause wächst noch Ersatz…

Insgesamt zu spät zur Abwehr von Flugsamen bekam das Beet damit auch gleich seinen „Mulch-Mantel“. Macht aber nichts, denn die Zucchini verdrängen eh alles andere und wenn was wirklich stört, können wir immer noch „raus reissen“. (Matt zieht mich immer damit auf, dass ich doch im Grunde eine „gerne-Rausreisserin“ sei – was aber GAR NICHT STIMMT!) Weiterlesen →

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