Beim naturnahem Gärtnern erlebt man immer wieder Überraschungen. Weil es neben den Nutzbeeten viele Stellen gibt, an denen sich die Vegetation eigenständig entwickeln darf, finden sich dort immer mal wieder neue Pflanzen ein, die nicht zu den üblichen Wildkräutern und Stauden der Gegend zählen. Ihnen widmen wir dann gerne besondere Aufmerksamkeit und schützen sie vor dem überwuchert-werden, bzw. nehmen auch mal Samen, um sie zu vermehren.
An einem recht schattigen, oft auch feuchteren Ort neben unseren Regentonnen hat sich dieses Jahr ein einziges Exemplar dieser wunderschönen Staude eingefunden:
Wer kennt diese Pflanze? Zum Größenvergleich sieht man die Blätter der Brombeere dahinter. Sie blüht schon ein paar Wochen und sie hat Glück gehabt, dass wir sie nicht während des Aufwachsens als weitere Goldrute verkannt und ausgerissen haben (von denen stehen schon jede Menge herum, die wir immer wieder eindämmen).
Wenn es gelänge, sie zu vermehren, würde uns das sehr freuen. An Schönheit steht sie einer Kulturstaude in nichts nach – aber vielleicht ist es ja auch ein, die irgendwo „ausgebüchst“ ist.
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