Obwohl täglich nur kurz besonnt, wächst die Jungfer im Grünen auf meinem Nordseite-Balkon:
Ich staune immer wieder über das äußerst filigrane Erscheinungsbild!
9. Juli 2015
von ClaudiaBerlin
2 Kommentare
Obwohl täglich nur kurz besonnt, wächst die Jungfer im Grünen auf meinem Nordseite-Balkon:
Ich staune immer wieder über das äußerst filigrane Erscheinungsbild!
1. Juli 2015
von ClaudiaBerlin
8 Kommentare
Dieser Tage bekam ich eine Mail mit interessantem Inhalt in Sachen „Schneckenplage“. Zwar ist bei uns im sandig-heißen Berlin derzeit nichts los an der Schneckenfront, doch ist das ja nicht überall so gewesen in den letzten Wochen. Ein Artikel aus der Urzeit dieses Blogs, als wir noch im alten Friedrichshainer „Wilden Garten“ weilten, handelte von den Ratten, die dort ebenfalls lebten. Auf diesen Beitrag ist Regine beim Googeln gestoßen – und auf die netten Rattenbilder wie z.B. dieses:

Alsdenn, Regine schreibt:
Wir haben vor wenigen Tagen 2 Ratten in unserem Garten gesichtet. Unser Garten ist ca. 1500 qm groß und besteht aus einem verwilderten, quasi noch nicht kultivierten Teil, und einem Gemüse- und Blumengarten nebst Rasen. Im verwilderten Teil befindet sich ein Tümpel mit viel Wildwuchs, Brombeeren u.a. Um den Tümpel haben wir vor einigen Wochen das Gras gemäht und da sind uns 3-4 Löcher aufgefallen. Auch an anderen Stellen, an denen hohes Gras wuchs sind uns diese Löcher aufgefallen. Dann verschwanden nach und nach gepflanzte Tomaten und Erdbeerpflanzen in einem Loch, wie nach unten gezogen. Das hat uns nervös gemacht, und wir haben auf Wühlmäuse getippt, obwohl keine Wühlmausgänge in der üblichen Form vorhanden waren.
Vor einer Woche ist uns dann die erste Ratte begegnet, vor 2 Tagen eine weitere. In Panik geraten, wie so üblich, hat mein Mann die erste Ratte mit dem Luftgewehr erledigt. Ebenfalls vor Wochen ist uns aufgefallen, daß unsere Schneckenplage mehr oder weniger aufgehört hat. Wir hatten keine Vorstellung, wie es dazu kommen konnte, nachdem wir über viele Jahre einen ermüdenden Schneckenkampf geführt hatten. Wir haben uns gefragt, ob die Ratten die Schnecken gefressen haben?
Auf der Suche nach einer Antwort hat mich mein Gefühl ins Internet auf Ihren Blog geführt. Die Photos sind niedlich und Ihr Beitrag hat mich meine Einstellung gegenüber den im Garten ansässigen Ratten überdenken lassen. Es sind mehr als 2, weil wir mittlerweile aufpassen und es um den Tümpel herum immer noch gelegentlich raschelt. Jedenfalls ist es interessant, daß eine Plage geht und eine andere kommt, wie auch immer man die letztere empfinden mag.
Ist es wirklich so? Fressen Ratten die Schnecken weg?
10. Juni 2015
von ClaudiaBerlin
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Nicht nur Menschen betreiben Massentierhaltung, auch die Ameisen haben ihre Blattläusefarmen. Allerdings werden die Blattläuse nicht geschlachtet, sondern nur gemolken, aber auch verteidigt.
Es gibt nicht nur schwarze Blattläuse, sondern auch helle. Die scheinen bei den Ameisen nicht so beliebt zu sein, jedenfalls waren auf den mit Blattläusen übersähten Stengeln des Grünkohls vom letzten Jahr weniger Ameisen zu Gange als bei den schwarzen, die sich auf Mohn und anderen Wildkräutern sammeln. Weiterlesen →
27. Mai 2015
von ClaudiaBerlin
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Die „unbekannte Pflanze“ auf meinem Balkon, nach der ich Anfang April gefragt hatte:

…ist nun heran gewachsen. Dass es kein Beinwell ist, wie ich zunächst dachte, zeigte sich bald. Ich glaubte an eine Künigskerze und staunte nicht schlecht, als sie zu einem stattlichen Fingerhut heran wuchs:

Recht hatte der Leser Jacek, der den Fingerhut schon im frühen Stadium erkannt hatte (und von mir mit „never!“ kommentiert wurde).
Ich staune, dass Fingerhut auf dem Balkon wächst! Immerhin ist es ein Nordseite-Balkon, das kommt ihm klimatechnisch entgegen. Aber wie wohl der Samen da hingekommen ist? Im alten Garten ist er auch gewachsen, aber das ist nun schon lange her. Immerhin weiß ich jetzt, dass der Balkon dem Fingerhut gefällt und werde Samen nehmen.
Hier ein Artikel von Heiner, wie man den Fingerhut vermehrt.
14. Mai 2015
von ClaudiaBerlin
8 Kommentare

Sie kamen vom Balkon… 3.Stock!
Aufmerksam wurde ich durch den Blick auf einen angebissenen Apfel, den ich am Morgen auf dem Esstisch abgelegt hatte: hunderte Ameisen hatten sich auf ihm versammelt! Ich staunte: bisher hatte ich keine Ameisen in meiner Wohnung angetroffen – so mitten in Berlin Friedrichshain im 3.Stock.
Klar, ich hab das gleich mal fotografieren wollen, bin ihnen vielleicht zu nahe getreten oder hab‘ den Boden zu sehr in Schwingungen versetzt (das ist einfach in einem Gründerzeitaltbau, dessen Stockwerke auf Holzbalken ruhen). Jedenfalls verließen sie fast panisch den Apfelrest und machten sich in Form einer „Ameisenstraße“ von dannen. Das Tischbein runter, quer über den Sisalteppisch und dann in eine Spalte VOR der recht hohen Schwelle zum Balkon.
Ich hab‘ sie dann alle weggesaugt. Tut mir leid für sie, aber meinen Wohnbereich teile ich nicht mit Ameisen.
12. Mai 2015
von ClaudiaBerlin
6 Kommentare
Die hab‘ ich grade geschenkt bekommen, aber leider ist mir der mir fremde Name gleich wieder entfallen – wer kann helfen?

und hier nochmal mit mehr Blattgrün:

27. April 2015
von Clemens G. Arvay
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[Gastbeitrag]
Der Garten tut uns Menschen gut. Das wissen alle Gärtnerinnen und Gärtner intuitiv. Doch wie weit das gesundheitsfördernde Potenzial des Gartens geht, belegt jetzt die Wissenschaft. Die Recherchen zu meinem neuen Buch „Der Biophilia-Effekt — Heilung aus dem Wald“ haben meinen Zugang zu meinem Garten noch weiter vertieft. Dies ist ein Plädoyer für die Gestaltung von Gärten nach dem Vorbild des Waldes, der wilden Natur, exklusiv verfasst für Das Wilde Gartenblog.

Dank der modernen Forschung wissen wir, dass der Wald ein Ort der regen Kommunikation ist. Bäume, Sträucher und andere Pflanzen tauschen Information untereinander aus, zum Beispiel über Schädlinge, die im Anmarsch sind. Die Pflanzen, die diese Botschaften empfangen, aktivieren dann ihr Immunsystem. Sie warnen sich gegenseitig und kommunizieren sogar mit Nützlingen, um diese gegen Angreifer zur Hilfe zu rufen. Dazu benutzen sie „Pflanzenvokabeln“, das sind chemische Moleküle aus der Gruppe der Terpene. Waldluft ist voll damit. Weiterlesen →
24. April 2015
von ClaudiaBerlin
1 Kommentar
Dieser Tage explodiert der Frühling geradezu. Die Pflaumenblüte ist fast schon wieder vorbei – schade, dass das immer so schnell geht!

Die Annemone, an die wir uns schon letztes Jahr nicht gleich erinnern konnten, ist wieder gekommen:

Das Update des Blogs ist jetzt zu 95% fertig – ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, das fällt aber nur auf, wenn man öfter hier ist und das Blog kennt – kommt aber alles noch.
Derzeit hab‘ ich ziemlich viel zu tun, so dass ich kaum zum Bloggen komme. Bin schon froh, wenn ich es in den Garten schaffe! :-)