zeigt sich der wilde Garten, schon früh in diesem Jahr.

hier ein Teil unserer Hecke

Farbenpracht kurz vor Sonnenuntergang
21. Oktober 2007
von Matthias
2 Kommentare
zeigt sich der wilde Garten, schon früh in diesem Jahr.

hier ein Teil unserer Hecke

Farbenpracht kurz vor Sonnenuntergang
20. Oktober 2007
von ClaudiaBerlin
3 Kommentare
Wenn die Sonne scheint, zeigt sich der wilde Garten zur Zeit sehr romantisch:

Morgen ist mal wieder Blätter kehren angesagt.

So manche Wildpflanze fällt in ihrer Unscheinbarkeit kaum auf – erst wenn man ganz nah ‚ran geht, zeigt sie ihre Schönheit. Andere, die wir während ihrer Blütezeit auch glatt übersehen haben, werden jetzt im Verfall auf einmal interessant:

17. Oktober 2007
von ClaudiaBerlin
7 Kommentare
Ein regelrechtes Blütenmeer bietet zur Zeit der Knöterich, der so manche Hecke der Umgebung in unserem Stadtviertel ziert. Wenn man ihn lässt – und in Berlin Friedrichshain ist das oft der Fall! – wächst er hoch in die Bäume und überwuchert diese ganz.

Der Knöterich (Polygonum Fallopia aubertii) ist ein Starkschlinger und der absolute Star unter den Kletterpflanzen. Acht Meter Triebzuwachs pro Jahr macht ihm keine andere Pflanze nach! Er bildet nach und nach Stämme, deshalb soll man die Umschlingung von Wasserrohren, Blitzableitern und anderen Bauelementen vermeiden, die die heftige Umarmung des Knöterichs eher nicht ertragen.

Die Blüten stehen in feingliedrigen, weißen Rispen, die aber nur selten Früchte bilden.

Eine Hecke ist mit Knöterich bzw. „Schlingknöterich“ schnell zugewachsen – das Laub hält bis in den November, ich wette mal, dieses Jahr noch länger. Wegen des schnellen Wuchses nennt man den Knöterich auch „Architektentrost“ – damit kann so manche Bausünde schnell hinter dichtem Grün verschwinden!
16. Oktober 2007
von ClaudiaBerlin
3 Kommentare
Kürzlich hab‘ ich über ein nützliches Statistik-Tool mal die Fragen zu Gesicht bekommen, die die Welt in Form von Google-Anfragen an uns stellt. Hier nun die Antworten, nach bestem Wissen und Gewissen von engagierten faulen Gärtnern gegeben:
Am besten gar nicht. Die Erde mit einer Hacke immer wieder mal ein wenig lockern reicht völlig aus. „Auf einem Hektar gesundem Boden graben Regenwürmer jährlich ein bis eineinhalb Tonnen Boden um“, schreibt Gerd Brucker in seinem Buch „Lebensraum Boden“. Dabei wollen wir sie gar nicht erst stören! (Eine seriöse Diskussion der Frage nach dem Umgraben gibt’s beim Umwelthaus.)
Wenn der Winter vorbei ist. Und damit jetzt nicht wieder gegoogelt werden muss: Winter ist die kälteste Zeit des Jahres, wenn auch die Tage am kürzesten sind. Schau einfach mal morgens um sieben aus dem Fenster: wenns noch dunkel ist, ist Winter (Achtung: klappt nur, wenn die Rolläden nicht geschlossen sind).
Alles, was auch in der Umgebung wächst – wenn du es wachsen lässt. Außerdem das, was du selbst pflanzt, mal voraus gesetzt, du verteidigst das Gesetzte gegen die stärkeren ortsansässigen Pflanzen. Was aber richtig in Arbeit ausarten kann!
Im Frühjahr (Mitte März/April) oder im Spätsommer (August).
Einfach die Erde aufbuddeln, Kartoffeln suchen, raus nehmen – sie beißen nicht!
Zum Bespiel im wilden Garten, aber auch an vielen anderen Orten. Wie die meisten Pflanzen wächst er dem Himmel entgegen und kommt dabei auch recht gut voran.
Eine Pflanze, die sehr hoch wächst – eben dem Himmel entgegen. Im wilden Garten stürmen zur Zeit die Topinambur, manche kippen auch einfach um, weil sie es übertrieben haben. Im Frühsommer beeindruckte uns der Rüben-Kälberkropf (Chaerophyllum bulbosum) mit seinem gigantischen Wachstum. Und dieses Jahr hat es auch die Stockrose wild getrieben, bevor sie umgekippt ist – Hochmut kommt eben vor dem Fall.
Tja, so ganz genau wissen wir das auch nicht. Vermutlich hatten die Erfinder des Ekels einen Überlebensvorteil gegenüber denjenigen, die einfach alles aufgefressen haben, was sie kriegen konnten. Und hier noch was hübsch Ekliges – oder ist das nur Ansichtssache?

15. Oktober 2007
von Matthias
1 Kommentar
Diana, Göttin der Jagd, hat zwei treue Anhängerinnen in unserem wilden Garten. Die eine allerdings mit nicht tödlichen Waffen.

Ihre Majestät, die nachbarliche Perserkatze, hat gestern einer zweiten Ratte unter unseren Augen den Garaus gemacht!
13. Oktober 2007
von ClaudiaBerlin
1 Kommentar
Binnen weniger Tage färbt sich jetzt alles bunt und ergibt – je nach vorherrschenden Licht – recht romantische Anblicke. Hier der linke Eingang zur Remise, der kürzlich noch ganz grün war:

Immer noch fotografiere ich jede Blüte mit dem Makro aus extremer Nähe – wie schön da viele Pflanzen aussehen, die bei normalem Blick recht unscheinbar wirken. Z.B. diese Rotklee-Blüte hier:

Aus JEDER Entfernung immer wieder schön ist dagegen die unermüdliche Cosmea:

12. Oktober 2007
von ClaudiaBerlin
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Gab‘ es das in anderen Jahren schon? Voll erblühte Christrosen im Oktober ?

11. Oktober 2007
von ClaudiaBerlin
2 Kommentare
Der Star des Monats August war eindeutig die Stockrose. In rot, rosa, gelb und „gebändert“ erfreute sie unser Herz – deshalb darf sie hier auch nochmal auftreten, obwohl sie längst verblüht ist:

Endlich hab‘ ich es geschafft, Bilder aus dem August in die Galerie zu stellen. „Ein Jahr Wilder Garten“ soll es schon noch werden, so Bilder-technisch. Optimal ist diese Galerie-Lösung ja nicht, ich suche nach einer Form, die Galerien besser ins Blog zu integrieren – so jedenfalls schaut da kaum mal jemand rein. (Hab‘ auch schon Ideen, aber die sind noch nicht reif…).
Eines aber ist sicher: Noch nie in meinem Leben hab‘ ich soviel fotografiert wie in diesem Jahr. Vielleicht sogar INSGESAMT nicht so viel! Und manchmal ist mir dabei ganz philosophisch zumute: Zwar entferne ich mich vom Erleben des Lebens, indem ich Fotos mache, also einen distanzierten, objektivierenden Standpunkt einnehme, anstatt im Geschehen aufzugehen. Andrerseits hab‘ ich auch das Gefühl, durch die Bilder den wilden Garten unsterblich zu machen. Auf den Fotos wird er „immer da“ sein, auch wenn er in der wirklichen Wirklichkeit längst ein Parkplatz für gebrauchte Autos geworden ist.
