26. April 2013
von ClaudiaBerlin
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Derzeit sprießt wieder der Giersch und viele Gartenfreunde fragen nach Methoden, wie man ihn „ausrotten“ könnte. Geht nicht! Auch aus kleinsten Wurzelteilen des dominanten Wildkrauts wachsen neue Pflanzen – und wer will schon seine Beete Jahre lang mit dunkler Folie abdecken, bis der Giersch irgendwann aufgibt?
Im Grunde ist er doch auch ein hübscher Bodendecker! Wir leben also mit dem Giersch, „verteidigen“ zwar jedes Frühjahr ein paar Beete, die wir mit Gemüse bepflanzen wollen, jedoch nicht im Glauben, den Giersch da wirklich raus zu bringen – nur eindämmen geht. Und nutzen!
Wildkräuterpesto: Schmackhaft und gesund

Gestern hab‘ ich zum ersten Mal in diesem Frühjahr eine Schüssel voll Giersch (die jungen Blättern nehmen!) und andere Wildkräuter gesammelt: neben Giersch auch Sauerampfer, Pimpinelle, junge Brennessel und ein bisschen Petersilie. Dann alles möglichst klein geschnitten, Salz, Pfeffer und Olivenöl dazu – fertig ist ein würziger Wildkräuterpesto fürs Brot oder auf Nudeln. Wer mag, gibt gemahlene Nüsse dazu, oder klassisch Pinienkerne und Parmesan.
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