Am letzten Samstag waren wir bei fast frühlingshaften Temperaturen im Garten – zum ersten Mal im Jahr 2014! Der Mangold im Gewächshaus steht immer noch gut da, wir lassen den eher experimentell stehen, einfach um mal zu schauen, wie lange er durchhält.

Nach einem kleinen Rundgang hab‘ ich angefangen, Topinambur zu ernten. Vorbei laufende Gartenfreunde meinte, ich könne es wohl nicht erwarten.. sie dachten wohl, ich grabe die Erde um, so als verfrühte Vorbereitung. Topinambur scheinen nicht sehr bekannt zu sein!
Früher hab ich mit den Knollen viel experimentiert, heute ist mir das alles zu aufwändig. Ich koche sie jetzt ca. 25 Minuten, dann sind sie so weich, dass sich die Schale sehr leicht entfernen lässt. Und dann mach ich Suppe draus, allerdings mit etwa 50 Prozent Kartoffelanteil, das ist verdauungstechnisch verträglicher und der Topinamburgeschmack dominiert dennoch deutlich. Mein Gefrierfach ist nun wieder um ein paar Suppen-Beutel reicher!
Nicht nochmal Stangensellerie!

Vom Stangesellerie hab‘ ich noch Blätter geerntet und zuhause getrocknet. Die Pflanzen sind zwar gut und problemlos gewachsen, aber sie wirken in Geschmack und Konsistenz eher wie eine „rückverwilderte“ Form: nicht so dick und wässrig, sondern dünner, faseriger und viel intensiver im Geschmack. Vermutlich müsste man die wie irre düngen, um in etwa so ein Ergebnis wie im Supermarkt zu bekommen. Aber darauf haben wir keine Lust, also wird Stangensellerie 2014 nicht zu den Pflanzen der Wahl gehören. Soviel „Suppensellerie“ brauchen wir bei weitem nicht!
Gestern waren wir zum ersten Mal im Dezember im Garten. Wie sonst bin ich mit dem Fahrrad gefahren, erst ohne zu realisieren, dass meine „Sommerfitness“ lange schon verschwunden ist. 25 Minuten durch die Kälte, dann ein kleiner Rundgang: alles steht noch, zwei Wassertonnen hat der Sturm XAVER umgeworfen, nicht weiter schlimm. 







