In den Weiten des Web fand ich die Info, dass der Birnbaumrost ein Pilz sei, der auf
Wacholder überwintert und dann wieder die Birnen befällt, sobald sie sich rühren. Und tatsächlich: wir haben einen kleinen Wacholder da stehen – ist er also der Übeltäter? Soll der etwa weg??
Ich fragte den Vorbesitzer des Gartens, der mir dazu eine ganz andere Geschichte erzählte: Er habe den Wacholder extra gepflanzt, um die Birnen „zu immunisieren“, also als SCHUTZ! Im übrigen sei der Birnbaumrost „ubiquitär“ – also immer und überall präsent.
Tja, was ist nun wahr und was ist Esoterik, bzw. Verschwörungstheorie? Wir wissen es nicht, aber wir lassen den Wacholder weiter wachsen – nach dem Motto „im Zweifel für den Angeklagten“.
In den letzte Tagen war es so warm wie nie sonst im Oktober. Das sei die Klimakatastrophe, meldet der Wetterbericht: Was bei uns so „betörend schön“ erscheine, zeige eine Realität, die den Wissenschaftlern „das Blut in den Adern gefrieren lässt“.

Die Hälfte ist geschafft….
Weil das Gras doch schon ein wenig hoch stand und gewiss einfach platt gelatscht worden wäre, lag der Erwerb eines Rasenmähers nahe. Aus früheren Gartenzeiten in der Toskana wusste ich, dass Sense und Sichel nicht so das Gelbe vom Ei sind: für die Sense müssen die Halme wirklich HOCH stehen, mit der Sichel ist es viel zu mühsam, wenn’s denn mehr als ein paar Wegränder sein sollen.