In einem Kommentar zu meinem Hornissen-Artikel schrieb Franziska:
„Meine Freundin Dodo hat (im schönen Schwabenland) einen Garten, dem sie viel Zeit und Liebe widmet. Bis neulich dieses Hornissennest mitten im Hochbeet (Baumstumpf) auftauchte. Die Biester waren extrem angriffslustig, sobald Dodo sich nur auf fünf Meter dem Nest näherte. Wie sollte sie gießen? Keine Chance. Immer wieder strömten die lieben Großen aus und stürzten sich auf sie. Flucht oder gestochen werden! Sie wurde an einem Tag dreimal in den Kopf gestochen und die brüllenden Schmerzen waren wohl kaum auszuhalten. Viel schlimmer als Wespenstiche!“
Ich hatte sie mitten in ein optisch recht leeres Beet gesetzt, nun muss ich immer wieder ihren „Platz an der Sonne“ gegen alles verteidigen, was drumrum heftig in die Höhe schießt.
Manche Pflanzen lassen sich verdammt schlecht fotografieren. Das filigrane Blattwerk des schnell wachsenden Ungetüms neben unserem Komposthaufen ist so ein Fall: Grün vor noch mehr Grün – wie soll man da ‚was erkennen!


Zum ersten Mal freue ich mich ohne Wenn und Aber mit der gesamten Pflanzenwelt über den plötzlichen Wetterumschwung! Zwar haben wir täglich jede Menge gegossen, doch war eine gewisse Schlaffheit und Müdigkeit zu spüren, die jetzt komplett weg ist. Und wie gut es im Garten riecht!!



