Blühlückenfüller gesucht

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In der Gestaltung unserer nicht mit Gemüse bepflanzten Beete sind wir nicht gerade Champions. Ja, es wäre schön, wenn immer etwas blühen würde – aber wenn das dann z.B. nur eine Überlebende von mehreren ist, die wir – gut recherchiert – auf dem Beet ansiedeln wollten, dann ist es das auch nicht!
Mal ganz zu schweigen von Gewächsen, die wir irgendwo mal mitgenommen und dazu gepflanzt haben, weil halt Platz war. Passt auch nicht immer, wenn sie denn schon gedeihen….
Im Lauf der Jahre ist es besser geworden. Wir gehen nach dem Grundsatz vor: Was von selber kommt und sich problemlos fortpflanzt, womöglich gar “gruppiert” wächst und uns gefällt, darf bleiben. Wird aber ergänzt durch andere Pflanzen, die dazu passen und davor oder danach blühen.

Auf einem ca. drei mal 1,20 Meter großen Beet an der Hecke zum Nachbarn haben wir es in diesem Jahr schon zu drei aufeinander folgenden Blühern gebracht.

  1. Zuerst war da ein Wolfsmilchgewächs, das Mitte April bis Anfang Mai und noch ein paar Tage blüht. Sehr robust, anspruchslos, ausbreitungswillig (Wir domptieren lieber als dass wir päppeln!)
  2. Dazwischen haben wir im letzten Herbst Osterglocken gesetzt, die auch wirklich VOR der Wolfsmilch blühten, schön umspielt von deren grünen Trieben.
  3. Als Drittes kam im Frühjahr ein roter, eiförmiger Kugellauch (Allium sphaerocephalon) dazu, der hoch gewachsen und schon gut sichtbar ist. Noch sind die kleinen Blüten nicht geöffnet, die Blütenstände werden also noch auffälliger werden.

Leider hat sich da eine Wochen lange Lücke ergeben, denn die Blütenstände des Alliums kamen erst lange nach dem Verblühen der Wolfsmilch. Was könnten wir da noch dazwischen pflanzen, das diese Blühlücke füllt? Es sollte Mitte bis Ende Mail blühen.

Das Beet liegt halbschattig und hat sandigen, gut durchlässigen Boden.
Hat jemand eine Idee?

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Autor: ClaudiaBerlin

Claudia lebt und gärtnert in Berlin und bloggt seit 2005 rund ums naturnahe Gärtnern. Folge dem Blog auf Twitter.com/gartenzeilen - da gibts Lesetipps und allerlei Infos rund um unser tolles Hobby.

6 Kommentare

  1. Hallo Claudia,
    bei mir blüht Ende Mai: Iris sibirica, Trollius europaeus, Polemonium, Aquilegia, Hemerocallis middendorfii und H. lilioasphodelus, Doronicum, Bergenia, Camassia, Symphytum und viele andere (siehe: https://www.wildstaudenzauber.de/Seiten/Gartenrundgang_im_Mai.htm).
    Ende Mai/Anfang Juni startet die Blühsaison in meinem Garten.

  2. Wir haben Spaß mit Goldmohn, Ringelblumen, Borretsch und Färberkamille. Die blühen gefühlt durch das ganze Jahr. Normaler Mohn, Margeriten, Duftwicke und Frauenmantel sind auch schön.

  3. Meine Favoriten sind Ringelblumen, Borretsch und Phacelia. Der Sonnenhut beginnt mit der Blüte jetzt, ebenso der Ziest. Aber ob die beiden letzten auf Sandboden gedeihen, weiss ich nicht, könnte mir das aber vorstellen.

  4. Miite Mai haben wir auch eine “Blühlücke”. :) Im Halbschatten gibt es aber im diese Zeit immerhin die Blüten von Günsel, Hasenglöckchen, Maiglöckchen und ein paar späten Tulpen als Farbtupfer (alle auch auf relativ sandige Boden). Bis auf die Tulpen breiten sich auch alle gern aus. Bergenien stehen bei uns sonnig, könnten aber an eurem Standort auch funktionieren.

  5. Ich danke Euch für die Vorschläge, die ich gerne noch im Detail recherchieren werde, ob sie bei uns Chancen haben.

  6. Hallo Claudia,

    das ist ein Thema, das mich heuer auch bewegt. Ist halt letztlich auch regional und kleinklimatisch immer etwas anders. Grob gesagt: Zwischen Päonien und Dahlien gibt es eine Lücke bei den größeren Blüheren. Aber Ringelblume, Winden, Wicken, Mohn, Borretsch und – heuer zum ersten Mal – Phacelia machen die Beete auch bunt.

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