Claudia am 21. November 2010
KGA Am E-Werk: Warum die alten Fichten hätten gerettet werden können
Vermutlich wundern sich einige Leser, warum die Fortsetzung unserer traurigen Kettensägenmassaker-Geschichte vom Verlust der großen alten Fichten neben unserem Garten auf sich warten ließ (siehe Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4).

Deprimierend!
Nun, dieses unsägliche Ereignis, das wir nicht verhindern konnten, hat mich für’s erste derart deprimiert. dass ich zunächst auch alle Lust verlor, mich noch schreibend damit zu befassen. Allein schon der ANBLICK, wenn ich in den Garten komme: die voher die ganze Atmosphäre dominierende Phalanx der hoch gewachsenen Fichten ist dem freien Blick auf die nahe liegenden Häuser gewichen – ein ganz anderer Garten ist das jetzt! Ja, wäre der schon so gewesen, als wir auf der Suche waren, hätten wir die Parzelle NICHT übernommen und etliche Tausender als Abstand hin geblättert. Der Vorgänger hat mehrere Jahre niemanden gefunden, der den Garten wollte – uns aber hat die UMGEBUNG gefallen! Und diese Umgebung wurde wesentlich durch die schützende Wand aus den schönen alten Fichten bestimmt, die jetzt der Kettensäge zum Opfer fielen.
Aber nun die Fakten in historischer Reihenfolge:
Nachdem wir unser Anliegen, die Fichten zu erhalten, erfolglos in der Baumsprechstunde vorgebracht und hier geschildert hatten, bekamen wir ein Schreiben des Bezirksverbandes. Voll des verbalen Bedauerns darüber, dass die Fichten nun mal gefällt werden müssten, aber daran könne der Bezirksverband nichts ändern. Die Verantwortung trügen alleine die Politiker.
Ist dem so? Das Schreiben zeigt etwas ganz anderes auf. Ich zitiere wörtlich, denn immerhin war es eine offizielle Stellungnahme zu unserem Gartenblog-Artikel: weiter…
oder folge uns auf Twitter!





