Obst und Gemüse im eigenen Garten demnächst genehmigungspflichtig?

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[Update 24.4.13: Lest lieber den AKTUELLEN Artikel “Samen und Pflanzentausch demnächst strafbar? zur von der EU geplanten Saatgutverordnung! Anders als der nachstehende Beitrag von 2012 bezieht sich dieser auf EUROPA und handelt von dem, was uns allen aktuell droht: Vom Ende der Sortenvielfalt!

[Update 12.2.12: Liebe Leute, ganz so schlimm ist / wird es wohl nicht! Das Thema ist komplexer, als ich es beim Lesen eines Blogbeitrags und (zweier weiterer Seiten) verstanden und einigermaßen empört gleich weiter gebloggt hatte. Wer nur sein eigenes Gemüse zieht und verspeist, den soll der volle Umfang des hier verhandelten Gesetzesvorhabens wohl nicht treffen. Wohl aber kann es Samentausch-Initiativen und Direktvermarkter/Hofverkäufer illegalisieren, was ich allerdings noch genauer erforschen will. Ein nächster Artikel zum Thema wird folgen – und das hier ist eine SELBSTKRITIK wegen zu schnellen Hinterher-Bloggens! Die Welt möge mir verzeihen! :-)]

Neuseeland ist zwar weit weg, aber in einer globalisierten Welt kann das, was dort passiert, morgen schon Gesetzesvorlage in der EU sein. Deshalb ist höchste Wachsamkeit (und auch gern voraus eilender Protest) angesagt:

Kein Lebensmittel soll wachsen, das nicht uns gehört - MONSANTOAuf Betreiben zahlreicher Lobbyverbände u.a. aus den USA (z.B. US FDA = Monsanto & Co.) wurde weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit (!) ein Gesetz verfasst, das den Anbau eigener Nahrungsmittel genehmigungspflichtig machen will. Und das soll noch nicht alles sein: Überwacht werden soll der genehmigungspflichtige Anbau von Lebensmittelkontrolleuren, die auch von der Industrie gestellt werden können. Sie sollen die Gärten ohne Durchsuchungsbefehl, ja sogar “mit Waffengewalt” durchsuchen dürfen!

Selbstanbau kontrollieren, Artenvielfalt beschränken

Über GooglePlus und das Blog “Greenexpress.de” (mittlerweile entfernt) haben mich diese obermiesen Nachrichten erreicht. Man muss nicht lange grübeln, um darauf zu kommen, worum es diesen Konzernen geht, die immer ein paar willfährige Politiker für die “legale” Umsetzung ihrer üblen Machenschaften finden. Greenexpress listet die wichtigsten Auswirkungen des Gesetzes auf:

Zusammenfassung der wichtigten Auswirkungen des neuseeländigen Gesetzes für Nahrungsmittel (NZ Government Food Bill 160-2):

  • das natürliche Recht des eigenen Nahrungsmittelanbaus wird zum gesetzlichen Priveleg;
  • der Selbstvertrieb (Hofverkauf, etc.) wird gesetzlich kontrolliert und kann somit auch verboten werden;
  • der Begriff Nahrungsmittel wird auch auf die Vorprodukte (Saatgut), Getränke (auch Wasser) ausgedehnt und somit der Kontrolle unterworfen;
  • die zunehmende Kontrolle des Saatgutes durch einige wenige Konzerne wird dadurch gefördert und somit auch die Abhängigkeit der Abnehmer bis hin zu den Konsumenten;
  • die Pflanzendiversität ist in Gefahr, besonders für landwirtschaftliche Nutzpflanzen, weil Neuzüchtungen die alten Sorten vom Markt verdrängen;
  • kleine und mittelständische Unternehmen verlieren Marktanteile und Marktzugang zugunsten großen multinationalen Konzernen;

Link für weitere Informationen: www.nzfoodsecurity.org (engl. Website);
New food bill in New Zealand takes away human right to grow food

Was hier vorgeht, sollte uns allen klar machen: Profitorientierte Weltkonzerne wollen und werden uns JEDES RECHT nehmen, das wir nicht verteidigen – auch das bisher so natürlich und selbstverständliche Recht, eigenes Obst und Gemüse anzubauen. Sie wollen alles überwachen und sämtliche Gärtner zwingen, keine eigenen Samen mehr zu ziehen, sondern jährlich bei ihnen die wenigen Arten zu kaufen, die noch übrig bleiben, wenn sie weltweit den Durchmarsch gemacht haben!

Keine Samen mehr weiter geben, nichts mehr tauschen, jede neue Nutzpflanze genehmigen lassen, unangemeldete Kontrollen – ja, da ist es dann nicht mehr weit bis zu den alles überwachenden Kameras, die ja bereits die öffentlichen Räume erobern.

Das Recht auf Selbstanbau verteidigen!

Liebe Gartenfreunde, gegen diese Bedrohung sind unsere Problemchen mit dem “Drittel kleingärtnerischer Nutzung”, mit Heckenhöhen und Baumschnittfragen, Totholzhaufen-Akzeptanz und nachbarlichem Hickhack völlig belanglos. Diese Konzerne beschränken ihre Aktivitäten nicht auf Neuseeland – ich wette mal, die Lobbyisten stehen auch den Europa-Funktionären schon auf den Zehen! Natürlich alles im Namen der “Lebensmittelsicherheit”….

Mir fällt jetzt auf die Schnelle auch nicht gleich ein Programm dagegen ein. Erstmal sollte diese Bedrohung auf jeden Fall allgemein bekannt werden!!! Bloggt und teilt und mailt es also bitte weiter – und erzählt es auch dem Garten-Nachbarn, der nicht online ist.

Wir bleiben dran am Thema!

Autor: ClaudiaBerlin

Claudia lebt und gärtnert in Berlin und bloggt seit 2005 rund ums naturnahe Gärtnern. Folge dem Blog auf Twitter.com/gartenzeilen - da gibts Lesetipps und allerlei Infos rund um unser tolles Hobby.

Hinweis: Links zu Seiten, die nur existieren, um etwas zu verkaufen oder um zu Produktseiten weiter zu leiten (Affiliate), werden gelöscht

102 Kommentare

  1. Ich habe das letztens auch schon über Freunde bei Facebook gelesen… Unfaßbar! Warum und wozu das Ganze ist uns wahrscheinlich allen klar: Geld … :(

  2. Pingback: 1000news.de » Blog Archive » New law worries small-time food outlets - 3news.co.nz, Campbell Live TV, New Zealand, 24 Jan 2012

  3. Das das Schule macht, muß mit unbedingt verhindert werden. Dagegen sind ja, ACTA, INDECT, und wie sie alle heißen lauer Kaffee.

  4. Ach ja, mal wieder Monsanto & Co. Was sich dieser Verein erlauben kann, ist wirklich schon stark. Die haben die Landwirtschaftspolitik in den USA voll im Griff. Hier haben sie ja mit ihrem Teufelszeug Round Up den Fuß in der Tür.

    Amerikanische Verhältnisse halte ich hier für [noch] nicht möglich. Hier gibt es starke Organisation, die bei es den “Mir-ist-alles-völlig-egal-Hauptsache-ich-kann-möglichst-noch-billiger-noch-fetter-werden”-Amerikanern nicht gibt. Wer die Doku “Food Inc.” kennt, weiß wovon ich rede.

    Vielen Amis sind solche Gesetze einfach egal. Gibt es dort überhaupt eine Eigenanbau-Kultur? Die kommen mir immer so vor als ob denen völlig egal ist, was die essen.

    Ich möchte hier keinesfalls pauschalisieren, denn auch dort gibt es mittlerweile viele Gruppen und Iniativen, die erkannt haben, dass sich die Amis irgendwann selbst vernichten, wenn es bei denen so weiter geht.

  5. Pingback: Lest mal kurz im Gartenblog – ein Oberhammer!

  6. Ich habe dreimal auf den Kalender geguckt ob heute der 1. April ist – so absurd klingt für mich dieses Gesetz. Ich empfinde unser EU-Satgutrecht schon geradezu als einen Hoax, aber das – ich bin sprachlos und leider ist nicht der 1. April und es ist wohl auch kein Hoax. Eine kurze Recherche via Google-News und den sich daraus ergebenden Verweisen auf Neuseeländische Tageszeitungen widerlegt dies Hoffnung…

  7. Mich schüttelt’s…und dass Neuseeland ja soo weit weg ist, bedeutet keine Sicherheit vor gar nichts: Globalisierung ist allgegenwärtig! Augen auf und wachsam bleiben! (Reicht aber nicht aus: wer kann, soll handeln.)

  8. Auch bei uns wird versucht, heimlich die widerlichsten Gesetze durchzusetzen, siehe ACTA. Und “die Amerikaner” scheinen in manchen Dingen wirklich Grips zu besitzen. Die sind um nichts dümmer! Wir sollten endlich aufhören, Behörden, Gesetzgeber und Justiz zu vertrauen und stattdessen erwachsen werden.

  9. Nichts ist unmöglich, und das nicht nur bei Toyota. Fakt ist, der Kapitalismus hat sein letztes Stadium erreicht. Wir wissen, wie ein angeschossener Tiger reagiert, er ist um ein mehrfaches gefährlicher geworden. Genau so ist es mit dem Kapitalismus. Die letzten Möglichkeiten zur Profitmaximierung werden immer brutaler ausgeschöpft. Der 3. Weltkrieg um Rohstoffe tobt ja bereits. Überall wo Rohstoffe lagern und keine USA-hörigen Regierungen existieren, werden Söldner rekrutiert, die diese stürzen sollen. Die KdVR ist längst uninteressant geworden, da dort keine Rohstoffe von Interesse lagern.
    Es wird Zeit, dass die Menschen ihre Augen zum sehen nutzen, sonst brauchen sie diese zum Weinen. Der Kapitalismus muss endlich überwunden und eine menschliche Alternative aufgebaut werden, sonst sind wir alle verloren.
    Mein Tip:
    Gründet Genossenschaften, die sich mit Alternativen in allen Bereichen des Lebens befassen (Energie, Lebensmittelproduktion, Textilproduktion, usw.).
    Mitstreiter haben z.B. am 04.02.12 mit mir die E&Se.G. gegründet, die in 2-3 Wochen im Register steht und sich dann mit regenerativer Energiegewinnung befasst. Sie hat ein einfach gestricktes Konzept mit großer Wirkung. Neugierige können sich gern an mich wenden (michaelbloeth@t-online.de), denn unsere Internetseite ist erst im Aufbau.
    Wichtig ist in unserer heutigen Zeit, dass man nicht mehr mit Politikern über Alternativen redet (die wollen nämlich nur Zeit für die Profiteure schinden), sondern dass man Alternativen schafft!

  10. Bei den Arschlöchern die in der Europa- und Deutschlandpolitik an der Macht sind würde es mich nicht wundern wenn das abgesegnet wird.

  11. in deutschland, dem land mit der bevölkerung mit der meisten naturverbundenheit, wird man sowas nicht durchsetzen können – da werden alle kleinen hausfrauen sturm laufen. auch unmöglich sowas zu überwachen.

    hier geht es vor allen gegen klein-betriebe, oder eben diese hof-verkäufe.

  12. Pingback: Obst und Gemüse im eigenen Garten demnächst genehmigungspflichtig? | Der Nachrichtenspiegel

  13. Es wird Zeit, dass wir (alle die das können) möglichst viel selbst anbauen und Saatgut untereinander austauschen und uns dieses Recht nicht nehmen lassen.
    Alle HANDLANGER (Politiker, Exekutivbeamte), welche GEGEN uns vorgehen, die sollten wir in DEREN ORT/STADT bloss-stellen und öffentlich machen, was sie vorhaben. Gleichzeitig sollten wir dann dafür sorgen, dass alle Menschen, die FÜR MONSANTO sind, nur mehr GENTECH Lebensmittel zu essen bekommen!
    Dann wäre ich neugierig, wer noch für Monsanto GEGEN UNS vorzugehen wagt.
    Auch Hitler wäre nur ein verrückter kleiner Zwerg geblieben, wenn er seine Handlanger nicht gehabt hätte.

  14. Es ist tatsächlich Zeit aufzustehen und laut NEIN zu sagen – mit uns nicht!!!
    http://www.avaaz.org ist auch so eine Webseite, die die großen und Mächtigen aufdeckt und zum Protest aufruft.
    Einfach nichts mehr gefallen lassen!

  15. Was hier für ein Rattenschwanz dran hängt ist enorm. Wer Montesanto kennt weiß um die Saatgüter bescheid. Alle Genmanipuliert. Das würde bedeuten wenn es in Deutschland durchkommt, dass wir keinerlei Bio Lebensmittel mehr kaufen können und das Biosiegel nicht mehr benutzt werden darf. Mal schauen was sich Greanpeace hier einfallen lässt.

  16. Pingback: Abseits von Griechenland: Was die EU so treibt

  17. zu 14.

    Das mit AVAAZ.org scheint momentan keine gute Idee zu sein – es gibt mittlerweile etliche Stimmen, die diesen Leuten ganz,ganz üble Machenschaften nachsagen bzw. Verbindungen zu denjenigen, die sie OFFIZIELL angehen – es wird gewarnt. Eventuell sollte man diesbezüglich dringend noch exakter recherchieren … nicht, das gute Sachen auf einem solchen Weg konterkariert oder letzlich GEPLÄTTET werden.

    Nur meine Meinung.

  18. Pingback: Obst und Gemüse im eigenen Garten demnächst genehmigungspflichtig? | Heinrichplatz TV

  19. @Wolfgang: ich bin dagegen, AvaazOrg anhand von Gerüchten und Unterstellungen zu beurteilen, sondern schaue auf deren Kampagnenarbeit – und die IST gut! Allein schon die basisdemokratische Umfrage, die sie zum Jahreswechsel gemacht haben! Da können sich alle möglichen anderen Inis mal eine Scheibe abschneiden!

    Noch nie hab ich eine einzige substanzielle Info gefunden, die Avaaz irgend ein verfehltes TUN nachweist oder auch nur was Konkretes vorwerfen könnte. Dass manch ein Campaigner (sind ja keine Jugendlichen!) auch eine Vergangenheit bei irgendwelchen staatlichen Organen haben soll, ist – so es denn stimmt! – für mich kein Grund, sie abzulehnen. Schließlich können Menschen auch umdenken.

  20. Hallo Claudia,

    an welchen Stellen des Gesetzesantrages steht, dass private (Klein)gärtner sich registrieren lassen müssen?

    Nach grober Durchsicht fand ich nur Stellen, dass sich Lebensmittelimporteure (nach NZ) registrieren lassen sollen.

    Bitte zeige mir die Stellen auf. Selbst in der deutschen Lebensmittelgesetzgebung braucht man sehr lange (gutes Sprachverständnis unterstellt) bis man eine “Ahnung” hat, was gemeint sein könnte.

    lg
    Michael

  21. Ähm, dieser Gesetzesentwurf enthält einen Absatz, der u.a. Anbau im eigenen Garten explizit von der Genehmigungspflicht ausnimmt.

    http://www.legislation.govt.nz/bill/government/2010/0160/latest/whole.html?search=ts_bill_food+bill_resel&p=1#dlm3435700

    “We recommend amending clause 95 by inserting new subclause 95(5) to provide an example of a person to whom the chief executive might grant an exemption from the requirement to operate under a registered food control plan or national programme. This example concerns someone who produces in his or her own home any food for sale, and sells the food to a consumer only, and does not employ or engage anyone else to assist in the production or sale of the food, and does not otherwise sell or distribute the food.”

  22. Das ist ein direkter Angriff auf die körperliche Unversehrtheit.
    Die Antwort heißt Notwehr!!!!

  23. @meep:
    wenn erstmal so ein Gesetz da ist, bei dem man drauf achten muss, ob und wie man die “Ausnahme” in Anspruch nehmen kann, ist es aber schon vorbei mit dem selbstverständlichen Recht auf Eigenanbau! Und mit Wochenmarkt und Hofverkäufen sowieso – und helfen lassen darf man sich auch von niemandem! Mal ganz zu schweigen von dem schwammigen “otherwise” und der Erweiterung des Nahrungsmittelbegriffs auch auf Saat und Wasser.

  24. Pingback: Privater Obstanbau verboten?! | Bankdudler

  25. Oha! Ebenso wie bei jmsanta ging mein erster Blick zum Kalender.
    So etwas Absurdes habe ich schon lange nicht mehr gehört. Ich hoffe inständig, dass dieser Unsinn nicht hier ankommt – gerade wo in Deutschland ja alle so auf Reglementierungen stehen.
    Wir leben in einem (halben) Siedlungshäuschen, das ziemlich winzig ist, dafür aber einen 600 qm großen Garten hat. Diese Siedlung ist in den 30er Jahren extra mit großen Gärten errichtet worden, damit sich die Bewohnener im Fall des Falles selbst versorgen konnnten. Sogar ein Walnussbaum auf dem Grundstück war Pflicht. Dass nun am anderen Ende der Welt die Möglichkeit zur Selbstversorgung und zur Erhaltung der Artenvielfalt (ich sage nur: alte Sorten!) so dermaßen eingeschränkt wird, ist skandalös. V.a. weil diese Lobby dahintersteckt.
    Mich gruselt es gerade ziemlich.

  26. Hallo,

    ich finde, dieser Bericht umfasst leider bei Weitem nicht das schockierende Ausmaß, worum es bei Monsanto & Co. geht. Seht euch diese Dokumentation auf Youtube an, die übrigens ins Mark geht und TEILT den Link überall, wo ihr nur könnt. Sie ist lang, aber ich denke, dass sie so interessant und schockierend ist, dass man automatisch nach dem ersten Teil weiterschauen wird:

    http://youtu.be/gDrvFiRwWP8

  27. arg!

    möchte nur dazu sagen, dass es zumindest in Österreich bereits NICHT gestattet ist, MILCH direkt am HOF ebeim Bauern zu kaufen

    wie genau dies ein verankertes gesetz,. oder “bloss” drohung oder “regeln” der milch-union (oder wie die amfia da heisst *gg*) ist, weiss ich icht, ich weiss nur, dass man nnicht mehr wie früher, abends zum bauern geht und sich mit der kanne die frische milch kauft (UND glaub sie MUSS vor verkauf pasteurisiert sein

    korregiert micht, wenn ich mich irre!

    thx
    sRomy

  28. UND nicht zu vergessen die wasser (teil) privatisierungsgeschichten … so stumpfsinn wie “selbstesammeltes regenwasser ist kostenpflichtig” ect …
    *gänsehaut*

  29. Monsanto ist für mich derzeit der größte Feind des Lebens auf unserem Planeten. Landwirte, Wissenschaftler und Umweltaktivisten leisten weltweit schon seit Jahren erbitterten Widerstand gegen Monsantos Konzernimperialismus. Und in Europa sind ihre Proteste gar nicht mal so unerfolgreich.

    http://bit.ly/xraVBh
    http://bit.ly/xVFfvb

    Aber Monsanto bekämpft jeden möglicherweise breitenwirsamen Widerstand mit harten Bandagen.

    http://bit.ly/yU5AO8
    http://bit.ly/zHk4jf

    Der Name Monsanto ist für mich ein Alarmsignal. Überall, wo deren Lobbyisten ihre Finger drin haben (z.B. auch ACTA), kann imo nichts gutes drin stecken. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass in Monsantos medialem Windschatten andere, noch größere Konzerne (Bayer, BASF, Syngenta, KWS) auf ihre Chance lauern, die Ernährung der Menschheit unter ihre Kontrolle zu bringen.

  30. Hallo,

    das ist ja garnicht durchführbar. Wer soll die vielen benötigten Kontrolleure bezahlen? Und vor allem, wo sollen die herkommen?

    LG – Heike

  31. Lol…wird mir nicht passieren,ich werde mich wehren bis aufs Blut,egal wie verboten es ist sich selbst zu versorgen.Es ist mein Recht und bleibt es auch und wehe dem Arsch der es mir verbietet.
    Dann nehme ich das Recht das zu zerstören was mich zerstören will.
    Aber jetzt kommt das ganz blöde,ich werde Alleine sein!Denn sämtliche Betroffene werde kuschen und Ihrem Henker den Buhl küssen.
    Gab es denn beim Rauchverbot in den Kneipen zivielen Ungehorsam?Nein!ok..es geht ja nur ums rauchen..Persönlichkeitsrecht hin oder her…nicht so wichtig man gibt eben nach.
    Aber Leute,nur dumme Leute geben nach nur dumme Leute, der Kluge setzt sich durch,denn er ist doch nicht bescheuert zu verzichten!!?!
    Doch sind wir leider eine Welt von Gehirnversehrten die sich den 11.September 2001 als Anschlag verkaufen lassen…..
    Ja Hallo?Wo sind wir????Nun wenn so offensichtliche Dinge derart verdreht werden können ohne das ein Aufschrei durch das Volk geht
    dann ist es unsere Schuld das die Vollgefressenen uns ständig vergewaltigen ja wir ziehen noch dafür die Hose runter…also was beschwert Ihr Euch? Das ist die Welt die Ihr gestalltet!!!!
    Ulele Bensil Norm
    2050 minus X

  32. Monsanto verbot einst Stevia und förderte Aspartam (ein Nervengift) – Monsanto vertreibt GenSatgut welches Pflanzen gedeihen läßt, die sich nicht selbst versamen – Prüfungen auf den Organismus fanden nicht statt.
    Hier wird mit dem Feuer gespielt und es hat Methode : die Nährstoffgehalte der Gemüseernten der lletzten Jahrzehnte zeigt stetige Abnahme des Nährstoffgehaltes.

    Es geht zum einen um den hemmungslosen Profit und zum anderen um vorsätzliche Massen-Körperverletzung – keiner weiß, in wiefern viele neuartige Krankheiten hiervon verursacht wurden und noch werden !

    Es gab einmal ein Dosier, nachdem es einen Plan der UNO gäbe, wonach die Weltbevölkerung zu reduzieren ist – Willkommen !

    Es ist ein regelrechter Massenmord !

    Wird fressen den Scheiß und werden Alternativlos gestellt – überleben darf, wer die Nahrung noch bezahlen kann.

    Dabei haben wir kein Ernährungsproblem, wenn wir aufhören, ganze Ladenausstattungen in den Supermärkten in die Mülltonnen wandern zu lassen !

    Ekelhaft was von der NWO hier auf uns losgelassen wird !

  33. Pingback: Obst und Gemüse im eigenen Garten demnächst genehmigungspflichtig? | Rote Pille – Exsuscitati

  34. Wo die Kontrolleure herkommen sollen? Kein Problem, denn ab 2013 werden dank der neuen GEZ-Haushaltsabgabe für jedermann einige GEZ-Schüffler arbeitslos sein. Da die ja bekanntlich vor nichts zurück schrecken, werden die sicherlich auch mit so etwas kein Problem haben.

  35. Pingback: Obst und Gemüse im eigenen Garten demnächst genehmigungspflichtig? « antizensur

  36. Pingback: Privater Gemüseanbau verboten

  37. ***********************************************

    Hallo Gartler!

    Wenn Ihr euch wundert, warum hier aufeinmal `sachfremde´(wirklich?) Leute schreiben wie ich – ich habe leider keinen Garten, bin aber als Kind bei meiner Oma aufgewachsen, die 2 sehr grosse Gärten hatte -, das liegt daran, weil der KOPP Verlag auf Euren Blog verlinkt hat.

    Schaut Euch vielleicht auch mal an, worauf der KOPP Verlag gleich neben Eurem Link nochverlinkt hat:

    http://marialourdesblog.wordpress.com/2012/02/08/kriege-basieren-ausnahmslos-auf-lugen-am-anfang-stirbt-die-wahrheit-video/#comment-1882

    und seht Euch auch das Video an:
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=emPDXOji7nw

    “Am Anfang stirbt die Wahrheit”.

    Wenn ich hier z.B. so manchen Blog-Eintrag lese, wie, solche `Kontrolleure könne es gar nicht geben, weil das Geld dafür gar nicht da sei´, …. na ja, der Libyen-Krieg hat gar nicht stattgefunden, und zahllose Zivilisten, Frauen und Kinder wurden gar nicht erschossen, weil das `Geld für die Munition gar nicht da war.´
    Dass ein eigener Garten was Schönes ist und man sich darin seine heile Welt und eine Idylle einrichten kann, sich sogar etwas autark machen und gesund ernähren kann mit eigenem Obst und Gemüse – keine Frage. Aber wenn draussen und rundherum alles am Untergehen ist .. na ja, ich will nicht als Oberlehrer auftreten, soll sich doch jeder selbst mal überlegen, was zu tun ist.

    Jeder der hier liest und schreibt, hat Internet, und da kann man durchaus noch mehr finden als die Webseite von BILD, Bayern München usw. Trotzdem wünsche ich jedem von Euch viel Spass mit seinem eigenen Garten! Ich wär´ froh, wenn ich auch einen hätte!

  38. Pingback: Der Protest gegen ACTA gibt Hoffnung | horax schreibt hier

  39. Pingback: Obst und Gemüse im eigenen Garten demnächst genehmigungspflichtig? <<das-wilde-gartenblog.de « SunnyRomy

  40. Was pasiert auf dieser Welt?
    werden wir zu kriminellen wegen
    unserem salat im Garten?

  41. Monsato ist das teuflischste Unternehmen der Welt!!! Wann wird dem endlich Einhalt geboten?

  42. Die Macht der Monopole (durch Nahrungsverknappung und -zerstörung, Saatgut vorenhalten): kommt zum ersten Mal vor in der Genesis 41 ff. “Josef in Ägypten”.
    Wer hats erfunden?

  43. Hintergründe zu den Machenschaften der EU und geheimen Zirkeln aus “Übersee”:

    http://zeitgeist-online.de/exklusivonline/dossiers-und-analysen/848-monti-draghi-papademos-wessen-interesse-vertreten-die-technokraten.html

    auch in der BRD wird heftig an der grossen Pyramide gebaut…. (oder wars ein Tempel?)

    http://zeitgeist-online.de/exklusivonline/dossiers-und-analysen/840-noch-ein-preis-fuer-helmut-schmidt-rueckblick-auf-ein-qverdienstreichesq-leben.html

    Bitte teilt es Freunden mit, diese “Herrschaften” sind hyperaktiv und von den Medien hochgelobt!

  44. boah, darf ja nicht wahr sein – kann man sich über nix mehr informieren, ohne dass sich ein paar (neo)nazis oder verschwörungtheoretiker reingehängt haben …? :-(

  45. Pingback: Der Gartenterrorist der Zukunft « stohl.de

  46. Oh,wir können bei Monsanto nicht davon reden das sie unsere Lebenmittelsicherheit sind,doch wohl eher das Gegenteil.

    “Was dem einen sein Recht,das ist dem anderen Billig.”

    Wozu sollte Monsanto das Recht haben und wir nicht.

    Ich habe ein Recht auf Selbstverteidigung.
    Ich habe ein Recht auf Selbstversorgung um zu leben.
    Ich habe ein Recht auf Freie Meinungsäußerung.
    Ich habe ein Recht auf Privat Sphäre.
    Ich habe ein Recht auf Information um mir meine Meinung zu bilden,gegen Acta,Pipa u.s.w.

    Man könnte noch mehr schreiben aber es soll nur ein Anstoß sein

  47. Soll wohl ‘n Fastnachtsscherz sein!

  48. So, jetzt hab ich rassistische / nazistische Kommentare und auch solche, die allzu weitab vom Thema mal eben auf alles und jedes hetzen oder zu Gewalt aufrufen, entfernt.

    Und werde das auch weiter so mache! Ist ja schon krass, was in so manchen Köpfen vorgeht, echt!

  49. Der Mobile Garten.

    Was will Mosanto eigentlich gegen Guerilla-Gärtner tun,vielleicht die Guerilla-Gärtner als Terroristen bezeichnen oder was will Monsanto gegen den Mobilen Garten tun?Ich huste Monsanto eins,wenn es sein muss mitten in der Wüste oder in Internationalen Gewässern mitten auf dem Ocean. ;-)

    http://www.ginsterburg.de/t72f4-Die-wahre-Revolution-ist-die-Selbstversorgung.html

  50. Wißt Ihr eigentlich, was Ihr da von Euch gebt?

    Die neuseeländische Neuregelung hat nichts mit privatem Gemüseanbau oder dem Tausch von Saatgut zu tun. Auch Kuchenbacken fürs Schulfest in der heimischen Küche bleibt vom Gesetz unberührt.

    Lediglich der gewerbsmäßige Anbau/Verkauf und Verarbeitung/Verkauf von Lebensmitteln wird strenger kontrolliert. In D ist das schon ganz lange so geregelt. Wer in D eine Würstchenbude betreibt, brauch dafür eine behördliche Erlaubnis und ein Gesundheitszeugnis. In Neuseeland künftig möglicherweise auch.

    Auch der Direktverkauf ab Hof ist weiterhin möglich. Allerdings nur mit Erlaubnis und behördlicher Kontrolle. Das ist wohl der entscheidende Punkt in dem Gesetz, wo Kritik ansetzen sollte.

    Wer dagegen ein angebliches Verbot von privatem Gemüseanbau kritisiert, liefert den Befürwortern des Gesetzes das notwendige Futter. Die können sich dann nämlich hinstellen und sagen: Alles gar nicht so schlimm. Der Direktvermarkter wird dagegen in seiner Existenz bedroht, völlig unbemerkt von einer Öffentlichkeit, die sich mit so einem Blödsinn lächerlich macht.

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