Honigbienen verhungern, weil zu wenig blüht!

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Es hört sich verrückt an: in Deutschland verhungern Bienen mitten im Sommer, wenn sie nicht von den Imkern mit Zuckerwasser gefüttert werden – und die Wildbienen haben schlechte Karten!

Biene

Nach der Raps-Blüte gibt es auf den Feldern und Wiesen kaum mehr was zu holen, denn intensive Landwirtschaft und das Mähen der Wiesen VOR der Blüte zur Gewinnung von Silage führen dazu, dass lange nicht mehr genug blüht, um all die Bienenvölker zu ernähren. Auf Naturkost.de heißt es im Artikel „Honigbienen verhungern mitten im Sommer“:

„Der Futtermangel in der Natur ist dramatisch“ erklärt Imkermeister Günter Friedmann, Sprecher der biodynamischen Demeter Imker und Träger des Förderpreises ökologischer Landbau. Beobachtungen an seinen eigenen Bienenvölkern und beunruhigende Meldungen von Imkerkollegen aus ganz Deutschland, veranlassen ihn, jetzt einen Alarmruf zu starten..„ Wenn nicht rasch ein Umdenken und ein neues Handeln in der Landwirtschaft erfolgt, werden wir stumme Sommer erleben – und sehen, dass die Bienen für die Bestäubung und damit auch für die Ernten unersetzlich sind“.

Kleingärtner können immerhin mit dem Anpflanzen Blüten-intensiver Pflanzen und Büsche ein wenig dagegen halten. Nächstes Jahr werde ich da mehr dran denken!

Was sind Eure Blüten-Stars?

Und gleich mal die Frage an Euch: Was für Pflanzen sind bei Euch im Garten die Bienen- und Insektenfreundlichsten Blühpflanzen? Viele Blüten möglichst lange: welche Stauden und Büsche bringen da viel?

Autor: ClaudiaBerlin

Claudia lebt und gärtnert in Berlin und bloggt seit 2005 rund ums naturnahe Gärtnern. Folge dem Blog auf Twitter.com/gartenzeilen - da gibts Lesetipps und allerlei Infos rund um unser tolles Hobby.

30 Kommentare

  1. Unser Lavendel(busch) sitzt uebervoll mit Hummeln;
    der Sommerflieder bzw. „Schmetterlingsbaum“ ist voll von Selbigen.

  2. Lavendel ist bei mir auch der absolute Star bei Humeln undBienen gleichermaßen. Tomate auch, aber nicht in dem Umfang.

  3. hallo,
    wir waren jahrzehntelang imker und haben immer futtermangel hier im extremstandort am meer gehabt.
    Es gibt in der marsch keine linde, keine Heide und die eißkleeblüte
    nur bei hohen temperaturen und bestimmter witterrung, das ist aber selten.
    So war es für uns normal ,nie so sehr alles auszuschleudern und zuckerzufütterung schon im sommer zu beginnen, das ist ganz normal gewesen für uns.
    alle imker,egal ob bio oder nicht..müssen zum winter zucker zufüttern,
    das machten wir eben immer schon im sommer.
    unsere tracht ist raps..

    wir wanderten nie,
    denn so trugen wir auch keine krankheiten hin und her,aber die Erwerbsimker haben uns die Varroamilben hergebracht.

    aber es ist sinnvoll, viele blumen zu setzen,die pollen tragen, denn damit wird die brut gefüttert..
    das beginnt mit krokuss , obstbäumen, Beerenstrüchern, und sonst schau mal in die zeitschriften des imkerbundes,,da bekommst du gute tipps..
    generell sind für bienen und hummeln und schmetterlinge viele kräuter und lippenblüter und korbblütler gut, und pflanze echtes heidekraut..
    mein tip..schau dich genau um in gärtnereien, Parks, Schaugärten..
    ,was nun von den bienen , Schmetterlingen hummeln angeflogen wird und das pflanze auch.

    eibisch und malven habe ich bewusst reichlich..
    ebenso oregano, gamander, und offene rosenblüten.
    herzlicher gruß wiebke

  4. Bienen sitzen bei mir auf dem Sommerflieder, zu Hauf auf dem Wasserdost, auf Lavendel und besonders im Spätsommer auf dem Borretsch. Der ist besondes bienenfreundlich, weil er sich immer wieder aussät und bis zum Frost blüht.

    Auf dem Balkon wachsen Kräuter, die z.T. auch die Bienen stark anziehen.

    Wildbienen habe ich in Massen, unterschiedliche Sorten, und ich will ihnen im nächsten Sommer auch ein Bienenhotel anbieten.

  5. Bei uns in der Umgebung muss keine Biene verhungern. Nach dem Raps blühen hier Obstbäume, viele Robinien, danach Linden. In meinem Garten habe ich vom Frühblüher bis zum Frost ständig Blüten und bei entsprechendem Wetter auch viele verschiedene Insekten. Besonders beliebt sind meine Kräuter, die ich grundsätzlich blühen lasse, Sonnenblumen, mehrere Sommerflieder und als Gründung gibt es Phacelia (Bienenfreund). Ich denke, alle Menschen sollten ein wenig mitdenken und auf den sterilen, kurzgeschorenen Rasen verzichten. Liebe Grüße Helga

  6. Hallo, bei mir blühen zur Zeit massenhaft Phacelia und auf einem weiteren Beet zur Zeit Kapuzinerkresse. Durch das Vermeiden von Monokulturen kann man in der Landwirtschaft sicher etwas gegen das Bienensterben tun. Gruß, Christina

  7. Hallo Claudia,

    also bei uns ist es der Sonnenhut (Echinacea purpur), die Sonnenbraut und die Fette Henne.

    Herzliche Grüße
    von Anke

    Ps.: Aber auch der Wilde Wein und die Herbstanemonen locken einige Insekten an.

  8. Hallo, wir haben in unserem Garten u.a. einen Schmetterlings- und Bienensaum. Der „Hit“ sowohl bei den Bienen als auch bei uns ist der Natternkopf. Die Blüte fing im Mai an und jetzt gibt es immer noch einige Blüten.

  9. Wir können nur immer wieder feststellen, dass Lavendel besonders beliebt bei den Hummeln ist und in einigen Gebieten richtige Kämpfe darum stattfinden ;-)

  10. Hallo Claudia,
    Zu den Blumen, die besonders viele Bienen und Hummeln anziehen und die außerdem sehr lange bzw. mehrfach blühen, gehören in unserem Garten: Ehrenpreis, Salbei, Lavendel, Mädchenauge, Schmuckkörbchen, Sonnenhut und Tagetes (Gewürztagetes und die hohe ‚Orange Prince‘).

  11. Wow, ich danke Euch für die vielen Beiträge und Vorschläge für Blühplanzen!!! Wüssten die Bienen davon, wären sie sicher erfreut über diese Solidarität! :-))

  12. Ich habe festgestellt, dass gerade auf den „Ost-Berliner“ Brachflächen noch viele Restbestände an Bienenpflanzen übrig geblieben sind, die wohl extra für die Bienen gepflanzt worden snd, als „landeskulturelle Aufgabe“….So finde ich beispielsweise in Arkenberge noch jede Menge bienenfreundliche Gehölze aus DDR- Zeiten.Mir fällt dazu ein Spruch ein, den ich eigentlich hasse, mir hier aber sehr passend erscheint: Es war nicht alles schlecht, was in der DDR geschah….Und das sagt eine Wessi ;-)
    Ich habe mir irgendwann in Wendezeiten mal ein Heft(Made by VEG Saatzucht Baumschulen Dresden)zu diesem Thema (Bienenweidegehölze) irgendwo gekauft, dass viele Bienennährgehölze benennt und tabellarisch ein sogenanntes Trachtenfließband darstellt, wo die Pflanzen als Nektar-oder Pollenlieferanten bewertet werden.Unbedingt empfehlenswert. Man darf die Bienengehölze als Futterquellen nicht vergessen.
    Auch in den kommenden Monaten blühen noch:
    Efeu
    Potentilla fructicosa
    Euodia hupehensis (Tausenblütenbaum),eine spätsommerliche Nektarquelle
    Erica
    Heptacodium miconioides werde ich mir irgendwann noch in den Garten holen, den habe ich mal in einem Garten gesehen und war begeistert, wie umschwärmt er von allen möglichen Hautflüglern war und das im Monat August!
    In meinem Gartens sehe ich sie momentan an der immer noch blühenden Kugeldistel, an der zweiten Blüte meiner halbgefüllten Rosen, am Sedum auf dem Flachdach..und ich bin froh, dass ich sie überhaupt wieder sehe, denn jahrelang gab es hier keinen Imker in der näheren Umgebung… Bienen haben ja nur einen Flugradius von 3 km.

  13. Bei uns summt und brummt es im Garten, im Moment sind Sonnenhut, Roseneibisch, Kugeldisten, und der Schmetterlingsbusch(siehe blog), von vielen Insekten besuchten Pflanzen in Garten. Wir haben im alten Apfelbaum ein Wildbienennest und vor dem Haus ein Wespennest.
    Insekten siedeln sich da an, wo sie Nahrung finden. Bei uns muss dann alles stimmen..
    sum sum:)
    Sisah schreibt..Heptacodium miconioides will sie im Garten pflanzen. Wird auch
    Sieben-Söhne-des-Himmels-Blume genannt.
    Nachdem ich Internet gesucht habe, kann ich Sisah verstehen..herrliche Blüten, aber ist er frostsicher??
    Gisela

  14. Hallo Matthias,
    ich habe Deinen link besucht und mich weiter informiert. In Canada wurde Heptacodium miconioides bereits ausführlich diskutiert. Wieder war die Frage frostsicher oder nicht.
    Eine geschützte Stelle im Garten wird empfohlen.
    Da wir in Guildwood Wintertemperaturen bis -30C haben, verzichte ich lieber auf diesen exotischen Baum und halte mich an das, was hier wächst.
    Vielen Dank für Deine Mühe,
    LG, Gisela.
    Toronto wurde gestern abend von einem schweren Sturm (Wirbelsturm) betroffen, der schwere Sachschäden angerichtet hat.
    Bei uns stehen alle Bäume, Gott sei Dank.

  15. Ob wirklich nur die Landwirte die Bösen sind? Dass in Deutschland gerade mal spärliche 5 % der landwirtschaftlichen Flächen ohne Gift – also bienenfreundlich – bewirtschaftet werden, wollen die Verbraucher so. Nur fünf Prozent Ökoland, das ist doch echt arm! Bio kaufen für eine ungiftige Umwelt ist halt gar nicht so hip wie der Hype drumherum Glauben macht. Es ist auch so was von uncool, möglichst vegan zu leben für das Wohl der Tiere, des Klimas, der Menschen anderswo. Alle kümmert immer nur die eigene Ernährung und Gesundheit. Darum aufatmend danke an Claudia für den – einmal mehr – besorgten Blick über den Tellerrand und Gartenzaun.

    Der Hobby-Imker um die Ecke bei mir behauptet zwar, unsere Kleingärten spielten keine Rolle für seine Bienen, weil die viel größere Mengen bräuchten, und darum zu den Bäumen flögen. Aber unzählige Brummer aus seinen Völkern sind da wohl anderer Meinung. Bei mir im Garten jedenfalls befliegen sie in diesem Jahr sogar noch völlig verwelkte Blüten. Selbst bei Einbruch der Dunkelheit sehe ich Bienen, wie sie sich hektisch in die dann aufgehenden Nachtkerzen stürzen, tagsüber versuchen sie aus deren matschigen Resten noch was raus zu holen. Irgendwie sieht das alles verzweifelt aus.

    Wenn ich dann in meinem urbanen Umfeld spazieren gehe wundere ich mich, was andere Menschen unter Garten verstehen. Für mich hat es in einem Garten zu blühen, sonst ist es kein Garten, sondern Begleitgrün, Grab oder Grillwiese und Spielrasen. Vom naturnahen, wilden Garten mit auch unscheinbaren Blüten mal abgesehen – solche von mir geschätzten Kleinode finde ich allerdings eher in Blogs als im Stadtbild. Bei vielen Gärten in meiner Nachbarschaft gibt es hingegen nackte, streng geharkte Erde und Rasen, Rasen, ein Beetchen mit Rosen und ein paar Baumarktblumen längs des schnurgeraden Weges – und wieder Rasen. Und wenn man nach „rasen gänseblümchen“ googelt, weil man an Gänseblümchenmangel leidet, dann erschließt sich, welche Probleme andere Leute haben. Ihre ganze Sorge gilt nicht den hungernden Insekten, sondern wie man deren Nahrung nachhaltig vernichten kann.

    Neulich habe ich in akrobatisch verrenkter Lage eine Schwebfliege mit der Kamera beobachtet, wie sie ihre Freude an einer Buschzinnie hatte. Dabei summte es andauernd laut in meinem Ohr, und landete manchmal auch kurz auf meinem Kopf. Ich ließ mich von den friedlich tönenden Annäherungen nicht irritieren – volle Konzentration fürs Foto! Erst, als ich meine Bilderserie fertig hatte, stellte ich fest, dass ich mit dem Kopf im Borretsch hing, der von Bienen umschwärmt wurde.

    Noch mehr brummt es im Echten Dost. Alle fliegen auf diesen Oregano – auch wir essen davon im Salat und trocknen ihn verblüht als Würze für den Winter. Ich habe Exemplare an verschiedenen Plätzen – wenn die vollsonnigen Standorte abgeblüht sind, gibt es noch eine zweite sehr beliebte Blüte im lichten Schatten. Einen Teil schneide ich auch im Mai, Juni zurück – damit er später blüht. Auch die Melissen kürze ich zeitlich versetzt ein, damit immer eine blüht.

    Wie Helga schon berichtete, mit Kräutern tut man immer sich selbst und den Insekten etwas Gutes, weil sie ja meist unzählbare winzige Lippenblüten bilden, woran sich Bienchen und andere erfreuen: Nicht nur beim Bergbohnenkraut, auch bei Klee und Gundermann ;-) Es ist gut zu wissen, dass gerade auch unscheinbarste Blüten viel Nektar und Pollen bieten können. Sehr beliebt bei uns sind Glockenblumen, die lange und teils mehrfach blühen. Und ach wie heiß begehrt die herrlich blauen Blüten des Zuckerhutes! Auch in den Stockrosen ist Tag und Nacht Action, und selbst die Exoten wie Montbretien und Japananemone werden gerne angeflogen. Nicht zu vergessen die Buddleja! Zurecht Schmetterlingsstrauch genannt: Sie lieben ihn über alles – und wir auch.

    Ich beobachte alle Pflanzen auf ihre Besucher hin, und versuche große Flächen mit den Insektenmagneten zu bestücken. Wichtig ist mir, immer was am blühen zu haben: Vom Lungenkraut, über Primeln, Beerensträucher, Apfel- und Irisblüten, zu den Bartnelken rüberfliegen und den Blutweiderichen… und am Jahresende in den Astern und Glockenblümchen bis zum Frost letzte Energien tanken. So sieht der Jahreslauf der Insekten bei mir im Garten aus.

    Fazit: Foersters Motto „Es wird durchgeblüht“ erfreut nicht nur das menschliche Auge am Gartenzaun, sondern auch die vielen Tierchen, die von den Blüten leben. Schluss mit der Raseneintönigkeit und Grabesstimmung in Vorgärten: Farbe in die Gärten! Googlen nach „naturgarten“ sowie Reinhard Witts und Michael Lohmanns Bücher möchte ich allen empfehlen, die wie ich finden, dass es umso herrlicher ist, je mehr es kreucht und fleucht.

  16. @Gretel: danke für den langen engagierten Beitrag! Das ist ja mehr als ein eigener Blog-Eintrag – sag: warum bloggst du nicht auch? Oder hast du nur nicht verlinkt?
    Gerne kannst du hier mal einen oder mehrere Gastbeiträge schreiben! :-)

    @Sisah: interessant, das mit der Bienenfreundlichen Kultur in der DDR! Ja, es war nicht alles schlecht..! :-) Danke auch dir für deine Beispiele und Empfehlungen!

    @Gisela: ein Wildbienennest im Apfelbaum – toll! Sowas hätte ich auch gern!

  17. ‚Tschuldigung, die Gäule gingen mit mir durch. Es schickt sich nicht, in anderer Leute Blogs zu pamphletieren. Vielleicht hatte mich eine der Borretsch-Bienen doch gestochen? ;-)

    Ich danke für das Verständnis und die liebe Einladung Claudia – und gehe noch mal in mich. Ich muss den Gäulen wohl einen Garten geben – oder sie irgendwie effektiver einsperren!

  18. liebe Claudia,
    ich lese sehr gerne in deinem Gartenblog.
    Und nun möchte ich auch einen Kommentar zu den Bienenpflanzen abgeben.
    Einiges was hier aufgezählt wurde gibt es auch in meinem kleinen Garten. Aber eine Pflanze wurde noch nicht genannt:

    Comfrey oder auch Beinwell genannt.

    Die Bienen und Hummeln sind da in Scharen dran. Und die jungen Blätter kann man in Salat geben oder kleingeschnitten in Pfannkuchen mitbacken. Leider breitet sich Beinwell sehr stark aus, aber man kann die Pflanze gut eingrenzen wenn der Platz nicht reicht.

    Letztes Jahr hatten sich Hummeln in einem Vogelhäuschen angesiedelt. Sie scheinen sich hier wohl zu fühlen.
    Die meisten Nachbargärten erinnern mich auch eher an gepflegte Reihengräber. Das ist nicht mein Ding. Bei mir darf erstmal alles wachsen. Zum Leidwesen der Nachbarn :-)

    Herzliche Grüße
    helen

  19. Ist halt jedes Jahr eine andere Plage. Letztes Jahr war es das Bienen sterben und dieses Jahr ist es der Futtermangel. Mein Vermieter ist zufällig auch Imker und wenn ich ihn Frage, was die Bienen so machen, hat er mir auch gesagt, das dieses Jahr die Bienen kein Futter finden. Das bisschen, was im Garten blüht, reicht nicht. Sind wir nur froh, das der Gen – Mais verboten worden ist, sonst hätten wir vielleicht schon die nächste Hiobsbotschaft.

  20. dost, Borretsch, Phacelia, Eibisch, sonnenbraut,
    , bald Astern, aber nicht alle Sorten, besonders die hohen alten Sorten,
    Klee im Rasen, für Kinder nicht so witzig!
    Kürbisblüten, Kauziner Kresse, Wildrosen it offenen Blüten,
    aber die Vorredner haben recht es sind nur Leckerbissen und keine Massensorten ,

    Frauke

  21. Hallo Claudia,
    ich hab soeben noch eine Informationsquelle bzgl. Pflanzen gefunden, die für Wildbienen besonders wertvoll sind:
    http://www.wildbienen.info/artenschutz/nahrung01.php

    Was mich sehr freut ist, dass ich etliche der dort aufgeführten Stauden bereits im Garten habe. Oben vergesssen zu erwähnen hatte ich die Glockenblumen, von denen ich 4 verschiedene Arten in jeweils 2 Farben im Garten habe. Seit Kurzem stehen außerdem meine Sonnenbräute und einige der hohen Fetthennen in voller Blüte und kaum eine davon sieht man jemals unbesucht.

    Die Seite wird von dem Diplombiologen und passionierten Wildbienenexperten Dr. Paul Westrich betrieben (man kann also davon ausgehen, dass der Inhalt auf fundierten Kenntnissen beruht) und liefert auch viele weitere Informationen über die Lebensweise von Wildbienen und Möglichkeiten des Wildbienenschutzes im eigenen Garten.

  22. Hmm, wo ist denn mein letzter Kommentar geblieben? Fall er (evtl. aufgrund enthaltener Links) im Spam-Filter gelandet ist, fände ich einen Hinweis nach dem Absenden nicht schlecht.

  23. Gehummelt wird bei uns überall – am Lavendel, am Hibiskus, den Rosen … doch die Kräuter sind es, die in unserem Garten speziell die Bienen anziehen: Majoran, Oregano und ganz besonders Ysop, der lange und ausgiebig wunderschön und leuchtend blau blüht.

  24. Pingback: Honigbienen hungern | Leidenschaft Garten

  25. Pingback: Lebensglück Garten

  26. Das problem ist mir ganz neu bzw. habe ich bisher da noch nicht drüber nachgedacht. Wir haben den ersten Sommer in unserem Garten und unsere 15 Lavendelpflanzen werden von Bienen regelrecht bevölkert. ;)

  27. Hallo Umweltfreunde,
    schlimmer als die Bienen sind die Solitären, also Wildinsekten von Pelzbienen bis nachtsaugenden Bestäubern, dran.
    Denen hilft auck kein Imker und die empfohlenen Nisthilfen helfen nicht bei Hunger …
    Da die Landwirtschaft ihre Monokulturen sicher beibehält, bedarf es unserer nachhaltigeren Eigenbeiträge.

    Nach Abblühen der Linde gibt es keine Massentracht – außer des Honigbaums Euodia hupehensis. Dieser ist als beste Nektar und Pollentracht überall in den Wohngebieten, an Plätzen, an Rainen und auf Mangelböden für die nächsten 90 Jahre neu zu pflanzen und 2 Jahre anzupflegen.

    Nach der letzten Eiszeit konnte er sich weil nichtinvasiv schlecht keimend, nur in Teilen Chinas auf mageren Böden behaupten.
    Für unsere Heimat bietet er d i e Nahrung zur Überwinterungshilfe aller Bestäuber. Und danach für unsere Kleinvögel wie Meisen, Zaunkönige u.a. arterhaltendes Winterfutter.

    Setzen Sie mit uns in jedem Wohngebiet jeweils 100 Pflanzungen im öffentichen Raum und als private Hausbäume durch.
    Das ist gelebte Biodiversität – wir helfen Ihnen bei der Beschaffung von Jungpflanzen.

    Verein THN e.V. – für die Erhaltung von Heimat und Natur – privater Energieverbrauch völlig ohne neue CO2Emissionen –
    R.Seelig

  28. Bienen sind ja sehr nützliche Tiere. Leider haben wir aber immer wieder in unserem Garten genau an der falschen Stelle Bienen. Da wir auf dem Lande wohnen ist dies natürlich für die Bienen auch ein sehr günstiger Lebensraum. Fast jedes Jahr kommt es vor das wir ein Bienennest umsetzen lassen müssen. Trotz dieser Zwischenfälle bin ich sehr froh das es Bienen gibt und würde auch auf keinen Fall mit irgendwelchen Giften gegen diese wundervollen Tiere vorgehen. Jedes Jahr freue ich mich schon ganz besonders darauf wenn die Imker in der Nachbarschaft bei mir anrufen um mir zu sagen das sie wieder frischen Honig haben.

  29. Hallo, hir hat es zwar shcon viele Tips gegeben und etwas spät kommt es dazu vielleicht auch noch, aber im Frühjahr habe ich folgende Gärtnerei gefunden, welche eine vergleichsweise riesige Auswahl an verschiedenen Duft-, Nutz- und Heilpflanzen anbietet: http://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de/ .
    Wenn ihr dort die Einteilung nach der Verwendung anwählt, erreicht ihr über das Menü auch eine Seite mit besonders bienenfreundlichen Pflanzen, auch wenn die meisten dieser Pflanzen hier schon erwähnt wurden. Ich selbst mag die Seite vor allem dafür, dass von vielen Kräutern unzählige, in normalen Gärtnerein nie auffindbare Varianten angeboten werden. Und wenn euch so etwas interessiert: in der Suchmaske einfach mal „tomate“ eingeben, dann erscheint eine Seite mit Tomatenpflanzen, die auf dem Rest der Webseite und im Katalog leider nicht aufgeführt werden.

  30. Gehummelt wird bei uns überall – am Lavendel, am Hibiskus, den Rosen … doch die Kräuter sind es, die in unserem Garten speziell die Bienen anziehen: Majoran, Oregano und ganz besonders Ysop, der lange und ausgiebig wunderschön und leuchtend blau blüht.

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