Tomaten, Zucchini, Rhabarber: mal düngen?

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KartoffelplanzeAuch sogenannte „Nutzpflanzen“ wachsen im wilden Garten: der BANTAM-Mais, etliche Tomaten, schon recht große Zucchinis, eine Paprika, mehrere Kartoffeln, Mangold und Rhabarber. Und jetzt frag ich mal eine echte Garten-Einsteigerfrage: Ist es eigentlich angesagt, die alle mal zu düngen? Wenn ja, mit welchem Dünger?

Abgesehen von ein paar krepelnden Tomaten, die das Umsetzen oder ihre Nachbarschaft nicht gut verkraften, entwickelt sich alles prächtig. Der Mais schießt allerdings nicht grade eilig in die Höhe und sieht am ehesten „Dünger-bedürftig“ aus, wogegen Kartoffel, Zucchinis und Rhabarber jeden Tag ein sichtbares Stück ausladender werden.

Alles haben wir in Kompost bzw. Kompost/Erde-Mischungen gepflanzt – was brauchen die Pflanzen noch für eine gute Weiterentwicklung??

Zucchini-Pflanze Rhabarber

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Autor: ClaudiaBerlin

Claudia lebt und gärtnert in Berlin und bloggt seit 2005 rund ums naturnahe Gärtnern. Folge dem Blog auf Twitter.com/gartenzeilen - da gibts Lesetipps und allerlei Infos rund um unser tolles Hobby.

4 Kommentare

  1. Grundsätzlich ist Kompost schon absolut perfekt, würde ich meinen. In der Natur leben die Pflanzen ja auch von dem, was andere Pflanzen ihnen hinterlassen haben, die eine mehr, die andere weniger. Falls das zu wenig erscheint/das Wachstum stockt (Leider keine Erfahrung mit Mais, der braucht aber richtig was!), würde ich als bequemer Mensch Hornspäne als Langzeitdünger zusätzlich verwenden. Aber das ist höchst subjektiv meine persönliche Vorliebe. Andere schwören auf gut abgelagerten Mist (der Frische ist zu scharf). Wir hatten neulich eine Dünger-Diskussion auf dem Gärtnerblog. Vielleicht magst mal reinschauen. ;-)

    Ansonsten kann es natürlich auch gut sein, dass der Mais aufgrund des kühlen Wetters gerade etwas langsam macht.

  2. Sei herzlich bedankt! Hornspäne gibts ja sogar bei LIDL, wie ich neulich mitbekam. Und die Dünger-Diskussion werd‘ ich gerne lesen!

  3. Liebe Claudia,
    Brennesseljauche hat sich bei uns als Allround-Dünger bestens bewährt…Dazu können die eigenen Brennesseln
    per Handschuh gepflückt werden, in einen Eimer mit Wasser
    gelegt (oder kl. Fass), ein paar Tage stehen gelassen, bis eben so langsam der strenge Geruch sich bemerkbar macht.
    Dann ein, zwei Joghurtbecher voll Steinmehl hinzufügen, verrühren. Wenn die Blätter von den Stengeln abgefallen sind,kann man die Stengel entfernen (Kompost) und dann
    jeweils zwei,drei Jogh.becher voll pro 10 Liter Giesswasser
    anwenden.
    Dieser Dünger ist für alle Pflanzen geeignet und kann jederzeit wieder neu angesetzt werden.
    Frohe Gartengrüsse von Mylo

  4. Wenn ich jetzt „Blaukorn“ sage, schreien alle ;-)
    Nimm Hornspäne zum Düngen, damit kannst Du nicht viel falschmachen.

    gruss
    Klaus

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