Claudia am 26. Oktober 2006
Seltsame Birnbaumkrankheit
Dass “Natur” etwas grundsätzlich Gesundes sei, glauben viele Menschen, die kaum damit in Berührung kommen. Tatsächlich ist sie aus dem sprichwörtlich “krummem Holz” und kränkelt genauso vor sich hin, wie das empfindliche menschliche Wesen.

Diese Bilder zeigen die Blattkrankheit eines Birnbaums – was das wohl ist? Ein Pilz?? Und woher kommt so etwas? Kann man was dagegen tun??? Als Gartenlaie hab’ ich von alledem keine Ahnung – da gibt’s noch viel zu erforschen!
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Am 31. Oktober 2006 um 18:08 Uhr
Es könnte Rost sein. Compo schreibt dazu: “Auf der Blattoberseite befinden sich gelbbraune oder rotbraune Flecken. Später bilden sich auf der Blattunterseite unter den Flecken rotbraune oder schwarze Pusteln aus….”
Soweit so gut, oder besser passend, dann geht es leider nur noch unpassend weiter: “…Infolgedessen stirbt das befallene Gewebe ab. Die Sporenkeimung wird durch feuchte Witterung gefördert. Vorkommen bei Zierpflanzen und Rosen.”
unsere Rosen sind frei von diesem Fleckfieber
ratlos
Matt
Am 21. November 2006 um 08:31 Uhr
Es ist Birnengitterrost;der Pilz der ihn verursacht ist auf zwei Gehölzen heimisch: Wacholder ist der Hauptwirt, dort lebt er im Winter. Im Frühjahr wechselt er dann auf Birnen, die als sog. Zwischenwirt dienen. Je näher Wacholder und Birnbäume leben, desto leichter kann die Infektion mit dem Gitterrost stattfinden. Der gemeine Wacholder wird übrigens nicht vom Pilz befallen, sondern alle anderen verschiedenen Wacholderarten.
Was kann man tun? Die Infektionsquelle ausschalten…. da das bei der Menge der Wacholder in unseren Nachbargärten nicht ging, haben wir uns von unserer Birne verabschiedet….leider.
Am 20. Dezember 2006 um 12:33 Uhr
Da geht es dir genauso wie mir.
Wenn ich im Sommer immer den Garten von meinen Eltern machen muß, ist das ein grauen.
Ich habe keine Ahnung was weg geschnitten werden muß oder nicht.
Also du bist nicht alleine.
Am 13. März 2007 um 13:49 Uhr
Wenn man im Garten nicht weis was man tun muß, besser gesagt: soll, ist es das Günstigste nichts zu machen. Beim Pilzbefall hilft eventuell die geschädigten Blätter einzusammeln und gleich zu verbrennen. Wächst der Baum trotz dem Befall weiter und trägt Früchte, liegt es nur im Auge des Betrachters…das Übel.
Am 3. Mai 2007 um 21:25 Uhr
Hallochen!!!
Schlechte Nachrichten, es handelt sich hier um den sogenannten Gitterrost. Wenn der Birnenbaum einmal davon befallen ist, ist er nicht mehr zu retten und muß weg. Diese Krankheit kommt übrigens nur bei Birnbäumen vor. Nach und nach geht der Baum ein. Zum Trost, wir haben unseren im letzten Herbst gefällt, eben deswegen :(((
Am 4. Mai 2007 um 20:16 Uhr
Soll der Gitterrost ruhig rosten – solange der Baum blüht und auch Früchte trägt, werde ich ihn nicht hindern! :-)
Am 18. September 2007 um 17:36 Uhr
Hallo
Unser Baum, hat auch diese Krankheit, aber er hat sich davon erholt, und hat auch einige Birnen hervorgebracht.
Am 7. Oktober 2007 um 17:04 Uhr
[...] weit gefehlt, trotz Birnenrost gab es viele Früchte, 2006 und 2007. Wenn ich den Blickwinkel der Sorge ablege (was angesichts [...]
Am 4. Dezember 2007 um 11:48 Uhr
Hallo, Wir hatten das gleiche Problem mit unserem Baum, aber wir haben nix unternommen, und nun ist er kaputt leider
Am 10. Juni 2011 um 16:30 Uhr
Hallo alle zusammen.
Das sind ja keine guten Nachrichten was man hier liest.Unseren Birnbaum haben wir jetzt 4 Jahre.Er hat seit 3 Jahren diesen –Gitterrost–.Der Baum ansich wächst und wächst, ohne Probleme.Er stand diesjahr voller Blüten,die sich schon zu ca.2 cm großen Früchten entwickelt haben.Es waren an die 60 Birnen drann.Aber oh grauß,die Blätter färbten sich rostig und siehe da,alle Früchte sind abgefallen.Der Sommer war sehr trocken bei uns in Fürstenwalde ( Brandenburg ).Vielleicht hatte der Baum auch zu wenig Wasser.??
Jedenfalls bin ich entteuscht und ratlos.
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