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	<title>Das wilde Gartenblog - vom faulen Gärtnern und der Liebe zu allem, was wächst &#187; Übern Gartenzaun</title>
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	<description>Abenteuer Garten: Garten für Faule, Faulenzer-Garten, grüne Wildnis, Stadtgarten, Bloggen über alles, was wächst</description>
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		<title>Hausgarten.net wirbt f&#252;r Insektenschutz</title>
		<link>http://www.das-wilde-gartenblog.de/2011/06/30/hausgarten-net-wirbt-fuer-insektenschutz/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 10:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Tierleben]]></category>
		<category><![CDATA[Übern Gartenzaun]]></category>

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		<description><![CDATA[Hausgarten.net wirbt mit Insektenhotels f&#252;r seinen Themenschwerpunkt Insektenschutz und das Forum &#252;ber N&#252;tzlinge. ]]></description>
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<p>Ab und an werden mir in meiner Eigenschaft als Gartenbloggerin diverse P&#228;ckchen, Proben und Produkte zugesendet, auf dass ich dr&#252;ber schreibe. Was ich nur dann auch mache, wenn mir das Anliegen sinnvoll erscheint <em>(und ich grade Zeit und Lust habe!). </em></p>
<p>Soeben erreichte mich ein ungew&#246;hnlich volumin&#246;ses Paket &#8211; allerdings mit ganz n&#252;tzlichem Inhalt, n&#228;mlich einem <strong>Schmetterlingshotel</strong> und einem <strong>Bienenhaus</strong>:</p>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2011/06/insektenhotel_schmetterlingshotel.jpg" alt="Insektenhotel und Schmetterlingshotel" title="Insektenhotel und Schmetterlingshotel" width="450" height="338" class="aligncenter size-full wp-image-1582" /></p>
<p><strong>Hausgarten.net</strong> m&#246;chte mit dieser Aktion auf das eigene <a href="http://www.hausgarten.net/insektenschutz.html">Themenspecial Insektenschutz</a> aufmerksam machen &#8211; und nat&#252;rlich mich <em>&#8220;als Blogger einladen, &#252;ber aktiven Insektenschutz zu berichten, Erfahrungen zu teilen und Tipps an Ihre Leser weiterzugeben.&#8221;</em></p>
<p>Nun, dazu muss man uns nicht erst auffordern.  Unsere <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2009/10/20/naturnah-gaertnern-was-meinen-wir-damit/">naturnahe Art, zu g&#228;rtnern</a>, ist den Insekten grunds&#228;tzlich freundlich gesonnen. Sogar <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2011/05/20/raupen-mit-netzgespinst/">B&#252;sche verspeisende Raupen</a> lassen wir erstmal machen, damit die Schmetterlinge eine Chance haben. </p>
<h2>Ein Forum &#252;ber N&#252;tzlinge</h2>
<p>Wer nun also den Austausch zum Thema Insektenschutz &#252;ber den Blogposting-Einzelfall hinaus sucht, der sei auf <a href="http://www.hausgarten.net/gartenforum/nuetzlinge/">das N&#252;tzlinge-Forum im Hausgarten.net</a> hingewiesen. Bei der Besichtigung des gesamten Forums ist mir positiv aufgefallen, dass man die Postings und sogar die LINKS in den Postings derzeit auch unangemeldet lesen kann. <strong>Sehr lobenswert!</strong> Es gibt wahrlich genug Communities, die sich als &#8220;schwarze L&#246;cher&#8221; gerieren: alles ansaugen, aber nix abgeben. Allerdings fand ich in einem Posting auch einen Hinweis darauf, dass man erst &#8220;einen Admin fragen&#8221; soll &#8211; muss das denn wirklich sein? </p>

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		</item>
		<item>
		<title>RIESENSAUEREI: Bundesregierung will alle Alleen platt machen!!!!</title>
		<link>http://www.das-wilde-gartenblog.de/2011/02/16/riesensauerei-bundesregierung-will-alle-alleen-platt-machen/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 11:51:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Termine & Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Übern Gartenzaun]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich dachte, ich lese nicht richtig!! Grade von einer 5-t&#228;gigen Reise zur&#252;ck gekommen, bin ich grade dabei, mal so &#252;berall rum zu schauen, was sich Neues tut. Und sto&#223;e auf den Artikel von Heiner mit der alarmierenden &#220;berschrift: &#8220;Bundesregierung m&#246;chte Alleen abholzen&#8221;. 

Es geht um die &#8220;“Richtlinie f&#252;r passiven Schutz an Stra&#223;en durch Fahrzeug-R&#252;ckhaltesysteme”  [...]]]></description>
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<p>Ich dachte, ich lese nicht richtig!! Grade von einer 5-t&#228;gigen Reise <a href="http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2011/02/16/fuenf-tage-offline/">zur&#252;ck gekommen</a>, bin ich grade dabei, mal so &#252;berall rum zu schauen, was sich Neues tut. Und sto&#223;e auf den Artikel von Heiner mit der alarmierenden &#220;berschrift: <a href="http://www.hobby-garten-blog.de/blafasel/8724-alleebaeume.php?utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+garten+%28Wir+sind+im+Garten%29&#038;utm_content=Google+Reader#">&#8220;Bundesregierung m&#246;chte Alleen abholzen&#8221;</a>. </p>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2011/02/allee.jpg" alt="Allee in Mecklenburg" title="Allee in Mecklenburg" width="450" height="338" class="mitte size-full wp-image-1507" /><br />
Es geht um die &#8220;“Richtlinie f&#252;r passiven Schutz an Stra&#223;en durch Fahrzeug-R&#252;ckhaltesysteme”  aus dem Verkehrsministerium, wonach B&#228;ume in 7,5 Meter Abstand zur Stra&#223;e stehen. Begrenzt man die Geschwindigkeit auf 80 km/h, sollen es immer noch 4,50 Meter sein. Das bedeutet das AUS f&#252;r 90.000 B&#228;ume in Deutschland, und das Ende all der sch&#246;nen noch existierenden Alleen &#8211;  insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Eine unglaubliche Sauerei!</p>
<p>Die B&#228;ume sollen laut der Richtlinie sp&#228;testens bei der n&#228;chsten Bauma&#223;nahme weg. Es gibt also wohl noch eine Chance, mittels lautstarkem Protest auf allen Kan&#228;len diese uns&#228;gliche Barbarei zu verhindern. Allerdings nur, wenn auch genug Menschen mitmachen und sich f&#252;r den Erhalt einsetzen. </p>
<p>Erstmal bin ich einfach fassungslos!</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Die alten Apfelb&#228;ume neben dem Patchworkhof sind gerettet!</title>
		<link>http://www.das-wilde-gartenblog.de/2011/01/07/die-alten-apfelbaeume-neben-dem-patchworkhof-sind-gerettet/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 14:50:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltig gärtnern]]></category>
		<category><![CDATA[Übern Gartenzaun]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dass man mit dem B&#228;ume retten auch Erfolg haben kann, erfahre ich gerade von Inga vom Patchworkhof. 

Sie hatte im Gartenblog einen Gastbeitrag &#252;ber ihre Bem&#252;hungen geschrieben, eine alte Streuobstwiese bzw. die letzten Afelb&#228;ume darauf zu retten, die ihre Nachbarin einfach abholzen wollte. Hier nun die neue, sehr erfreuliche Nachricht:
Geschafft! Alte Apfelb&#228;ume sind gesch&#252;tzt
Am Mittwoch [...]]]></description>
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<p>Dass man mit dem B&#228;ume retten auch Erfolg haben kann, erfahre ich gerade von Inga vom Patchworkhof. </p>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2010/11/obstbaeume.jpg" alt="die gef&#228;hrdeten Obstb&#228;ume" title="die gef&#228;hrdeten Obstb&#228;ume" class="links" /></p>
<p>Sie hatte im Gartenblog <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2010/11/02/gastbeitrag-projekt-streuobstwiese-eine-tragoedie/">einen Gastbeitrag &#252;ber ihre Bem&#252;hungen geschrieben</a>, eine alte Streuobstwiese bzw. die letzten Afelb&#228;ume darauf zu retten, die ihre Nachbarin einfach abholzen wollte. Hier nun die neue, sehr erfreuliche Nachricht:</p>
<blockquote><h2>Geschafft! Alte Apfelb&#228;ume sind gesch&#252;tzt</h2>
<p>Am Mittwoch hatte ich auf meinem AB eine Nachricht von Frau Schlossorsch von der Naturschutzstiftung des Landkreises Cuxhaven, die sich vor einiger Zeit bereits kr&#228;ftig ins Zeug geschmissen hatte, um etwas f&#252;r die 8 Apfelb&#228;ume zu tun. Als ich sie zur&#252;ckrief erfuhr ich, dass sich die Gesetzeslage erneut ge&#228;ndert hat &#8211; diesmal zur Abwechslung mal g&#252;nstig &#8211; und nun auch kleinere Fl&#228;chen mit alten B&#228;umen automatisch unter Naturschutz stehen. Dementsprechend erh&#228;lt die Besitzerin jetzt ein Infoschreiben, dass die B&#228;ume nicht einfach gef&#228;llt werden d&#252;rfen bzw. dass das F&#228;llen rechtliche und finanzielle Konsequenzen hat, da sie unter Naturschutz stehen.</p>
<p>Es ist also tats&#228;chlich gegl&#252;ckt, die alten Apfelb&#228;ume zu sch&#252;tzen. Ich bin total froh und erleichtert. Obwohl mir die L&#246;sung nach den ganzen Klimmz&#252;gen fast wie &#8220;vom Himmel gefallen&#8221; vorkommt. Nat&#252;rlich w&#228;re es trotzdem fantastisch, wenn man das Land kaufen und zu einer richtigen Streuobstwiese mit Neuanpflanzungen alter Obstsorten, Hecken und Str&#228;uchern erweitern k&#246;nnte. Ich halte daher weiter die Augen offen, vielleicht finden sich doch noch begeisterte Spender &#8211; jetzt, wo die B&#228;ume gesichert sind und das Gel&#228;nde auch offiziell den Status eines kleinen Naturschutzgebietes hat? </p>
<p>Wer mir dabei helfen oder spenden will kann sich gerne an mich wenden: info@patchworkhof.de</p></blockquote>
<p>Ich vermute, es w&#252;rde<strong> der Spendenfreudigkeit aufhelfen</strong>, wenn f&#252;r das zu kaufende Grundst&#252;ck ein institutioneller TR&#196;GER gefunden w&#252;rde (Naturschutzverein o.&#228;.) &#8211; und nicht mehr Inga als Einzelperson quasi von Spenden &#8220;beg&#252;nstigt&#8221; w&#252;rde. </p>
<p>Insgesamt ein sch&#246;ner Erfolg &#8211; herzlichen Gl&#252;ckwunsch! </p>
<p>In Berlin werden wir um &#8220;Baum-freundlichere&#8221; Gesetzes- und Verordnungs&#228;nderungen (insbesondere <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2010/11/21/kga-am-e-werk-baumfaellung/">in Kleingartenanlagen</a>) wohl leider noch k&#228;mpfen m&#252;ssen!</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Gastbeitrag: Projekt Streuobstwiese &#8211; eine Trag&#246;die</title>
		<link>http://www.das-wilde-gartenblog.de/2010/11/02/gastbeitrag-projekt-streuobstwiese-eine-tragoedie/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 20:46:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Termine & Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltig gärtnern]]></category>
		<category><![CDATA[Übern Gartenzaun]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dies ist ein (verdammt trauriger) Gastbeitrag von Inga vom Patchworkhof, den ich hier gerne ver&#246;ffentliche. Es ist nicht zu fassen, wie ignorant in Stadt und Land mit B&#228;umen umgegangen wird &#8211; und immer wieder die Kettens&#228;ge siegt. Lest den Artikel bitte trotzdem zu Ende, evtl. gibt es hier noch eine Chance!
Wie soll man diese Trag&#246;die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><small>Dies ist ein (verdammt trauriger) Gastbeitrag von Inga vom Patchworkhof, den ich hier gerne ver&#246;ffentliche. Es ist nicht zu fassen, wie ignorant in Stadt und Land mit B&#228;umen umgegangen wird &#8211; und immer wieder die Kettens&#228;ge siegt. Lest den Artikel bitte trotzdem zu Ende, evtl. gibt es hier noch eine Chance!</small></p>
<p>Wie soll man diese Trag&#246;die beschreiben? Acht Apfelb&#228;ume auf einer Weide, die darauf warten, abges&#228;gt und als Feuerholz verbrannt zu werden. Direkt daneben die f&#252;nf St&#252;mpfe der B&#228;ume, denen dieses Schicksal bereits im letzten Winter zuteil wurde.</p>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2010/11/obstbaeume.jpg" alt="die gef&#228;hrdeten Obstb&#228;ume" title="die gef&#228;hrdeten Obstb&#228;ume" width="450" height="338" class="mitte size-full wp-image-1484" /></p>
<p>Ich kam zu sp&#228;t, wu&#223;te von nichts, konnte es nicht verhindern. Jetzt wei&#223; ich, kann aber offensichtlich immer noch nichts &#228;ndern. Meine bisherigen Bem&#252;hungen &#8211; Gespr&#228;che mit der Besitzerin, ihrem Sohn, dem P&#228;chter, meinen Nachbarn, Anfrage wegen finanzieller und ideeller Unterst&#252;tzung bei der Bingo-Stiftung, ein erl&#228;uternder Brief mit Kaufangebot f&#252;r ein Teilst&#252;ck &#8211; waren leider alle erfolglos.</p>
<p>Ist das pathetisch? &#220;bertrieben? Gef&#252;hlsduselei einer Gro&#223;st&#228;dterin, die eben die Realit&#228;ten des Landlebens nicht kennt? Es macht mich traurig und w&#252;tend, wenn ich mir vorstelle, dass ich irgendwann heimkommen und auch die letzten B&#228;ume fein s&#228;uberlich zers&#228;gt daliegen sehen werde. Ich bin mutlos und resigniert, wenn ich daran denke, was ich alles gesagt, geschrieben und versucht habe, um diese letzten Veteranen zu sch&#252;tzen. </p>
<h2>Reden gen&#252;gt nicht</h2>
<p>Wieder einmal zeigt sich, dass &#8220;mit Engelszungen reden&#8221; nicht gen&#252;gt und nur &#8220;Silberlinge&#8221; die Macht h&#228;tten, um diese Situation zu &#228;ndern. Wenn &#252;berhaupt, dann w&#252;rde sie das gesamte St&#252;ck verkaufen (sechs Hektar Weideland, derzeit verpachtet, im vorderen Teil stehen die Apfel- und noch 14 weitere Laubb&#228;ume), wohl wissend, dass ich die vermutlich rund 60.000 Euro nicht habe und sich die Sache damit von selbst erledigt.</p>
<p>Ist aber die Idee eine Streuobstwiese aufzubauen wirklich so realit&#228;tsfern und illusorisch?<br />
Harte Fakten, die eindeutig daf&#252;r sprechen, gibt es doch genug: Fl&#228;chen mit alten Obstb&#228;umen, sog. Streuobstwiesen, dienen zahlreichen Tieren und Pflanzen als Lebensraum, z.B. Bienen, Libellen, Schmetterlingen, V&#246;geln, Heilkr&#228;utern, Salamandern und hier in Niedersachsen auch dem selten gewordenen Steinkauz.</p>
<h2>Intensive Bewirtschaftung frisst Lebensraum auf</h2>
<p>Seit den 60er Jahren sind rund 70% solcher Fl&#228;chen verschwunden, weil sie als reine Gr&#252;nland- oder Ackerfl&#228;che genutzt und damit verbunden meist intensiv bewirtschaftet werden, d.h. durch die Maschinen und den verst&#228;rkten Einsatz von D&#252;nger, Unkraut- und Sch&#228;dlingsvernichtungsmitteln sind viele Wildpflanzen und Tiere vertrieben worden.</p>
<p>Diese Fl&#228;chen haben aber zahlreiche wichtige Funktionen im Kreislauf der Natur: Durch B&#228;ume und Hecken und den h&#246;heren Bewuchs unter den B&#228;umen halten sie den Wind und starke Sonnenstrahlung ab und<br />
sch&#252;tzen so den Boden vor Austrocknung, Abtragung und Verdichtung, was wiederum zu &#220;berschwemmung, Verschlammung und weiterer Bodenabtragung f&#252;hrt.</p>
<p>Zahlreiche Tiere und Pflanzen, die diesen Lebensraum bev&#246;lkern, stehen inzwischen schon auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten, ja der Lebensraum selbst geh&#246;rt zu den bedrohtesten Biotopen in ganz Europa. Landwirtschaft lebt aber von den &#8220;Kleinen&#8221;, sei es bei der Best&#228;ubung auf dem Acker, sei es beim Erhalt eines guten Bodens in der Erde. Ohne Insekten, W&#252;rmer, V&#246;gel, etc. gibt es auch keine Kulturpflanzen; das Bienensterben ist vielleicht eine Art Warnschuss, der uns zeigen soll, dass alles miteinander verbunden ist und jeder in diesem Kreislauf eine wichtige Rolle spielt.</p>
<p>Also lasst es uns doch allen Unkenrufen zum Trotz versuchen, lasst uns sammeln und zusammenlegen, dieses St&#252;ck Land kaufen und gemeinsam wertvollen Lebensraum erhalten!</p>
<p>Danke.</p>
<p><strong>Patchworkhof, Projekt f&#252;r Mensch, Tier und Natur</strong>, n&#228;heres unter <a href="http://www.patchworkhof.de">http://www.patchworkhof.de</a></p>
<p>***<br />
<a href="http://www.bloggerpatenschaften.de/"><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2010/11/blogpaten_rot_130x80_logo.gif" alt="Blogpatenschaften" title="Blogpatenschaften" width="130" height="80" class="linksor size-full wp-image-1486" /></a>Dieser Gastbeitrag kam &#252;ber das <a href="http://www.bloggerpatenschaften.de/">Projekt Blogpatenschaften</a> zustande. <a href="http://www.bloggerpatenschaften.de/liste-der-blogpaten/">Das wilde Gartenblog macht mit</a> und bietet thematisch passenden Beitr&#228;gen von Menschen ohne eigenes Blog eine Plattform &#8211; und gerne auch Unterst&#252;tzung beim Verfassen, falls n&#246;tig. </p>

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		</item>
		<item>
		<title>Kahlschlag droht: Zwei gro&#223;e alte Fichten sollen weg!</title>
		<link>http://www.das-wilde-gartenblog.de/2010/07/17/kahlschlag-droht-zwei-grosse-alte-fichten-sollen-weg/</link>
		<comments>http://www.das-wilde-gartenblog.de/2010/07/17/kahlschlag-droht-zwei-grosse-alte-fichten-sollen-weg/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 10:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Kleingarten-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Übern Gartenzaun]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Schreck kam in der Abendstunde:  im Gespr&#228;ch mit dem netten neuen Nachbarn, der den Garten neben uns &#252;bernommen hat, erfuhren wir, dass die beiden gro&#223;en Fichten gef&#228;llt werden sollen, die die Atmosph&#246;re auch in unserem Garten wesentlich bestimmen.

Auf dem Bild ist es gut zu sehen: im Vordergrund unser Garten, dahinter die gro&#223;e &#8220;Schutzwand&#8221; [...]]]></description>
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<p>Der Schreck kam in der Abendstunde:  im Gespr&#228;ch mit dem netten neuen Nachbarn, der den Garten neben uns &#252;bernommen hat, erfuhren wir, dass die beiden gro&#223;en Fichten gef&#228;llt werden sollen, die die Atmosph&#246;re auch in unserem Garten wesentlich bestimmen.</p>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2010/07/fichten.jpg" alt="Die bedrohten Fichten" title="Die bedrohten Fichten" width="450" height="338" class="mitte size-full wp-image-1428" /></p>
<p>Auf dem Bild ist es gut zu sehen: im Vordergrund unser Garten, dahinter die gro&#223;e &#8220;Schutzwand&#8221; der beiden alten Fichten. Sie sind sechs (plus x, wir k&#246;nnen nur sch&#228;tzen) Meter hoch, die beiden Kronen zusammen ergeben eine &#8220;Baumkulisse&#8221; von etwa 10 Meter L&#228;nge. Die Fichten sind gesch&#228;tzt &#252;ber 80 Jahre alt, also fast so alt wie die Kleingartenanlage insgesamt &#8211; oder sogar &#228;lter, wir wissen es ja nicht genau. </p>
<p>Die Spitzen dieser B&#228;ume wurden schon einmal beschnitten und zu den E-Leitungen, die man am Himmel sieht, sind es noch mehrere Meter (die DigiCam verflacht alles, das sieht man hier nicht). Ginge es nur um dieses H&#246;henwachstum, k&#246;nnte man sie einfach wieder beschneiden, wenn es dann erforderlich ist. </p>
<h2>Warum will man solche tollen alten B&#228;ume f&#228;llen?</h2>
<p>Tja, noch wissen wir nicht die Details. Eine Begr&#252;ndung hatte der Nachbar nicht in petto, nur die Tatsache der &#8220;Auflage&#8221; bei &#220;bernahme der Parzelle. Er w&#252;rde sie auch lieber stehen lassen, denn er mag B&#228;ume. Auch der alte Herr, der den Garten vorher hatte, liebte diese Fichten und richtete unter ihnen einen gut frequentierten Vogelfutter-Platz ein. Eine gruslige Vorstellung, dass diese gro&#223;en alten B&#228;ume &#8220;einfach so&#8221; mal eben gef&#228;llt werden sollen! </p>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2010/07/fichten2.jpg" alt="Blick auf die Fichten, rechts die Ecke unserer Laube..." title="Blick auf die Fichten, rechts die Ecke unserer Laube..." width="450" height="347" class="mitte size-full wp-image-1429" /></p>
<p>Wir vermuten, dass das F&#228;llen der &#8220;Gartenordnung&#8221; gen&#252;ge tun soll, in der es hei&#223;t: </p>
<blockquote><p><em>&#8220;Hochwachsende und besonders ausladende B&#228;ume, insbesondere Waldb&#228;ume, Rotbuchen, Linden, Platanen, Rosskastanien, Stieleichen, Pappeln, Wei&#223;birken, Nadelb&#228;ume, Walnussb&#228;ume und Trauerweiden d&#252;rfen nicht gepflanzt werden&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Nun ja, aber hei&#223;t das, dass sie unbedingt gef&#228;llt werden m&#252;ssen, wenn sie schon 80 Jahre da stehen? Welche &#8220;Ordnung&#8221; will man hier eigentlich bef&#246;rdern &#8211; und warum? Es gibt nur sehr wenige gro&#223;e B&#228;ume in der ganzen KGA, es droht keineswegs eine &#8220;Verwaldung&#8221;! Die beiden Fichten stehen am Rand der Anlage und bieten einen <strong>durch nichts anderes ersetzbaren hohen Sichtschutz</strong>: sind sie weg, ist der Blick vom n&#228;chsten mehrst&#246;ckigen Mietshaus in unseren Garten frei &#8211; und umgekehrt.  Wie gem&#252;tlich!</p>
<p>Als wir den Garten im August 2008 &#252;bernommen haben, war DIE UMGEBUNG, das viele Gr&#252;n und nat&#252;rlich zuvorderst diese sch&#252;tzenden und <strong>das Kleinklima verbessernden</strong> B&#228;ume ein wesentlicher Grund f&#252;r uns, gerade diesen Garten zu w&#228;hlen, trotz diverser Nachteile wie Stra&#223;enger&#228;usche, E-Leitungen und einer hohen Abstandszahlung. Niemand hat uns damals gesagt, dass die alten B&#228;ume gef&#228;llt werden sollen!</p>
<h2>Was diese beiden B&#228;ume leisten</h2>
<p>Der Nutzen, den die beiden B&#228;ume f&#252;r die Umgebung bedeuten, ist riesig:</p>
<ul>
<li>Nadelb&#228;ume produzieren MEHR Sauerstoff als Laubb&#228;ume &#8211; und das sogar im Winter!</li>
<li>Die B&#228;ume binden CO² aus der Atmosph&#228;re;</li>
<li>Sie verdunsten t&#228;glich mehrere hundert Liter Wasser und K&#220;HLEN so die Umgebung sp&#252;rbar! (In der jetzigen Hitzewelle ist das EIN SEGEN!!!)</li>
<li>Sie bieten V&#246;geln und Kleingetier Nahrung und Lebensraum.</li>
<li>Sie dienen als Sichtschutz gegen&#252;ber dem anschlie&#223;enden Mietshausblock;</li>
<li>Sie filtern jede Menge Feinstaub aus der Luft.</li>
<li>Sie schaffen Atmosph&#228;re und geben dem &#8220;Dreieck&#8221; genannten Bereich der KGA einen sch&#246;nen, pr&#228;gnanten Abschluss.</li>
</ul>
<p>Und trotz alledem sollen die beiden Fichten fallen: einfach, weil sie nicht die &#8220;richtigen&#8221; B&#228;ume sind und den Vorschriften nicht entsprechen. <strong>Jahrzehnte hat das nicht gest&#246;rt</strong>, zudem sehe ich in der KGA diverse andere &#8220;nicht gesch&#252;tzte&#8221; und in der Gartenordnung ausgeschlossene Baumarten. Man k&#246;nnte auch einfach abwarten, den &#8220;langen Atem&#8221; einer Kleingartenanlagenverwaltung nutzen und erst f&#228;llen, wenn die B&#228;ume ihre Lebenszeit hinter sich haben. </p>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2010/07/fichten3.jpg" alt="Die Zapfen erzeugen Samen, die die Tierwelt sch&#228;tzt!" title="Die Zapfen erzeugen Samen, die die Tierwelt sch&#228;tzt!" width="450" height="363" class="mitte size-full wp-image-1430" /></p>
<p>Ich denke, ich werde n&#228;chste Woche mal zur Vorstandssprechstunde gehen. Die Leute hab&#8217; ich als sehr nette Menschen kennen gelernt und kann mir kaum vorstellen, dass sie wild drauf sind, diese B&#228;ume jetzt unbedingt zu f&#228;llen. Vor September ist eh nix drin, denn:</p>
<blockquote><p><em>Nach dem Berliner Naturschutzgesetz (NatSchGBln) ist es verboten, &#8220;B&#228;ume, Geb&#252;sch, Ufervegetation oder &#228;hnlichen Bewuchs in der Zeit vom 1.M&#228;rz bis 30. September abzuschneiden, zu f&#228;llen, zu roden oder auf andere Weise zu beseitigen&#8221;. Das gilt auch f&#252;r Privatg&#228;rten und dient vor allem dem Schutz br&#252;tender V&#246;gel und anderer Tiere.</em> (Quelle: <a href="http://www.stiftung-naturschutz.de/fileadmin/img/pdf/Publikationen/Baumschutz/Baumschutz_LR.pdf">Stiftung Naturschutz.de</a>)</p></blockquote>
<h2>Was kann der Baum daf&#252;r?</h2>
<p>Was mich insgesamt st&#246;rt, ist diese abstrakte, an pauschalisierenden Vorschriften ausgerichtete Haltung, die einen `lebendigen alten Baum behandelt, <strong>als sei er blo&#223;es Material </strong>- und an dieser oder jener Stelle halt dann das Falsche. Man schaut nicht auf die Besonderheiten des Einzelfalls, auf die reale Umgebung und die betroffenen Anlieger &#8211; Hauptsache &#8220;Waldbaum kommt weg&#8221;. Was kann aber der Baum daf&#252;r, dass er in einer KGA steht, die irgendwann mal eine solche &#8220;Gartenordnung&#8221; erlassen hat? </p>
<p>B&#228;ume sind Lebewesen, die ich nie und nimmer ohne echte Not &#8220;beseitigen&#8221; w&#252;rde.  F&#252;r mich haben sie ein Eigenrecht auf Leben, je l&#228;nger sie da stehen umso mehr! Und man komme mir nicht mit Ersatzpflanzungen:  Bis diese d&#252;nnen, ein- bis zweij&#228;hrigen St&#228;mmchen so eine Gr&#246;&#223;e und klimatische Wirkung erreichen, m&#252;sste ich 120 bis 150 Jahre alt werden, um das noch mitzukriegen.</p>
<p>Und wer jetzt meint, diese zwei Fichten seien ja nicht &#8220;sch&#246;n&#8221; im Sinne einer ordentlichen, majest&#228;tischen Tannenbaumform, der kann ja mal vorbei kommen und ihre erholsame, k&#252;hlende Frische sp&#252;ren! </p>
<p>Mir ist ganz Elend zu Mute&#8230;.</p>

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		<title>Zum Wahlergebnis: M&#252;ssen sich Gartenfreude f&#252;rchten?</title>
		<link>http://www.das-wilde-gartenblog.de/2009/09/28/zum-wahlergebnis-muessen-sich-gartenfreude-fuerchten/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 09:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kleingarten-Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[
Eher nicht. Wenn man den Antworten auf die Wahlpr&#252;fsteine des Bundesverbands deutscher Gartenfreunde (BDG e.V.) glauben darf, stehen CDU und FDP fest zum Erhalt der Kleingartenanlagen. Sogar die FDP, von der ich das als &#8220;Privatisierungspartei&#8221; echt nicht erwartet h&#228;tte, schreibt:
&#8220;Gerade in Zeiten, in denen viele Menschen vor allem in St&#228;dten kaum noch einen direkten Bezug [...]]]></description>
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<p>Eher nicht. Wenn man den Antworten auf die <a href="http://www.kleingarten-bund.de/aktuelles/details.php?action=showArticle&amp;articleNr=2051">Wahlpr&#252;fsteine</a> des Bundesverbands deutscher Gartenfreunde (BDG e.V.) glauben darf, stehen CDU und FDP fest zum Erhalt der Kleingartenanlagen. Sogar die FDP, von der ich das als &#8220;Privatisierungspartei&#8221; echt nicht erwartet h&#228;tte, schreibt:</p>
<p><em>&#8220;Gerade in Zeiten, in denen viele Menschen vor allem in St&#228;dten kaum noch einen direkten Bezug zu Pflanzen und Tieren haben, sind Kleingartenanlagen von gro&#223;er gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Vor allem Kinder lernen hier spielerisch Pflanzen und Tiere hautnah kennen. Die FDP unterst&#252;tzt deshalb die Kleing&#228;rtnervereine und die Kleingartenanlagen ausdr&#252;cklich in ihrer &#246;kologisch, &#246;konomisch und sozial wichtigen Arbeit f&#252;r die Gesellschaft. Die Kleing&#228;rtnervereine mit ihren Mitgliedern haben f&#252;r ein gutes Zusammenleben in Deutschland einen wesentlichen Beitrag geleistet. Deshalb ist die FDP daf&#252;r, dass die Schutzfunktionen des Bundeskleingartengesetzes erhalten bleiben. Auch die Forderung nach einer m&#246;glichst fl&#228;chendeckenden Absicherung von Kleingartenanlagen in Bebauungspl&#228;nen ist zu unterst&#252;tzen und anzustreben&#8221;.</em></p>
<p>Hoffen wir, dass es nicht beim Lippenbekenntnis bleibt!</p>

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		<title>Langer Samstag in der Kleingartenanlage</title>
		<link>http://www.das-wilde-gartenblog.de/2009/09/27/langer-samstag-in-der-kleingartenanlage/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 11:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Übern Gartenzaun]]></category>

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Anders als sonst standen wir gestern schon um 10 Uhr fr&#252;h auf der Matte: die halbj&#228;hrliche Mitgliederversammlung lud alle ins Vereinshaus, um die &#252;blichen, satzungsgem&#228;&#223;en Abstimmungen abzuarbeiten, ein wenig Bilanz zu ziehen und auch Gelegenheit zur Diskussion zu geben.
W&#228;hrend ja viele dieser Art &#8220;Vereinsmeierei&#8221; nix abgewinnen k&#246;nnen, finde ich es immer wieder sch&#246;n, so auch [...]]]></description>
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<p><img class="links" style="width: 180px;" src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2009/09/cosmea.jpg" alt="cosmea.jpg" />Anders als sonst standen wir gestern schon um 10 Uhr fr&#252;h auf der Matte: die halbj&#228;hrliche Mitgliederversammlung lud alle ins Vereinshaus, um die &#252;blichen, satzungsgem&#228;&#223;en Abstimmungen abzuarbeiten, ein wenig Bilanz zu ziehen und auch Gelegenheit zur Diskussion zu geben.</p>
<p>W&#228;hrend ja viele dieser Art &#8220;Vereinsmeierei&#8221; nix abgewinnen k&#246;nnen, finde ich es immer wieder sch&#246;n, so auch mal die anderen Gartenfreunde zu Gesicht zu bekommen. Auch das von engagierten Mitgliedern erm&#246;glichte Eisbein-Essen nahmen wir diesmal mit &#8211; entgegen seiner urspr&#252;nglichen Vorbehalte hat es auch Matt super geschmeckt!</p>
<p>Den Film &#252;ber die Geschichte der KGA &#8220;Am E-Werk&#8221; sahen wir dann nicht mehr (werden ihn aber auf CD bestellen). Das wundersch&#246;ne Wetter lockte, doch an die Gartenarbeiten zu gehen, die jetzt noch so anliegen. Allzu lange halte ich es in geschlossenen R&#228;umen einfach nicht aus, wenn drau&#223;en die Sonne lacht und ich genau wei&#223;: lange ist das nicht mehr so!</p>
<h2>Jenseits des Gartenzauns</h2>
<p>Da dies nun eh schon ein &#8220;Tag der Gemeinschaft&#8221; war, pflegte ich dann auch gleich die Weg-Bereiche au&#223;erhalb unserer Parzellen. Unser <a href="http://www.kleinernuzzling.de/mk-naturnahes-gaertnern.html">&#8220;naturnahes&#8221; G&#228;rtnern</a> findet ja nicht unbedingt bei jedem, eher traditionell orientierten Gartenfreund Anklang, doch in den Grenzen der jeweiligen G&#228;rten darf hier netterweise jeder, wie er mag &#8211; nat&#252;rlich im Rahmen der (gar nicht so vielen) Vorgaben des Bundeskleingartengesetzes. </p>
<p>Dass die gemeinschaftlich genutzten Wege &#8220;ordentlich aussehen&#8221; sollen, finde ich ok und r&#252;ckte also den Wegst&#252;cken entlang der Z&#228;une mit Schubkarren und Sichel zu Leibe, fest entschlossen, da jetzt ganz simpel Tabula Rasa zu machen. Locker gelungen ist mir das dann nur am Hauptgarten, wo am Wegesrand sowieso nicht viel w&#228;chst. Am Neuland sp&#252;rte ich dagegen schnell, wie ich es nicht &#252;bers Herz bringe, auch wundersch&#246;ne Wildkr&#228;uter mit herbstlich-attraktivem Samenstand oder noch bl&#252;henden, den kahlen Zaun schm&#252;ckenden Bl&#252;ten, g&#228;nzlich zu entfernen. Ich machte also aus dem Wildwuchs eine &#8220;gepflegte Wildnis&#8221;, lie&#223; hier und da was H&#252;bsches stehen und entkrautete und sichelte den gro&#223;en Rest. Immerhin ergab das eine volle Schubkarre Pflanzenmasse f&#252;r den Komposthaufen!</p>
<p>In den n&#228;chsten Tagen werde ich noch ein paar nette Kulturpflanzen, z.B. Astern oder Chrysanthemen dazu pflanzen &#8211;  dann sollte es eigentlich allen Anspr&#252;chen an eine &#8220;ordentliche Weggestaltung&#8221; gen&#252;gen.</p>
<h2>Weniger Beton, weniger Rindenmulch</h2>
<p>Unser Vorg&#228;nger hatte jedes Beet mit schweren, eingegrabenen Betonschwellen abgegrenzt &#8211; ich wei&#223; gar nicht, wieviel Meter dieses nicht gerade h&#252;bschen Materials er insgesamt verbaut hat. Nach und nach graben wir die Teile aus und verwenden sie als Trittsteine oder auch auf dem Abstandhalterstreifen zu einem der Nachbarg&#228;rten. Matt war gestern &#8220;Held der schweren Gartenarbeit&#8221; und hat wieder eines unserer Beete von den Schwellen befreit. Inspiriert von diesem Engagement, sammelte ich mehrere Eimer <strong>Rindenmulch</strong> von den Beeten. Den hatte der Vorg&#228;nger ebenfalls weitr&#228;umig verteilt &#8211; und jetzt, nach unserem ersten Gartenjahr &#8220;am E-Werk&#8221; haben wir schon konkrete Erfahrungen gesammelt, wie sehr dieses zerfallende Rindenzeugs Pflanzen und B&#252;sche im Wachstum behindert.</p>
<p>Um einen Bereich nicht einfach von beliebigen Wildkr&#228;utern zuwachsen zu lassen, kann man statt Rindenmulch auch Bodendecker einsetzen: gekaufte oder solche, die sich von alleine einfinden. So hat etwa der <strong>Gundermann</strong> schon eine stattliche Fl&#228;che eines Randbeetes &#252;berwuchert. Ich zupfe da ab und an eben alles andere weg, so dass sich eine h&#252;bsche, geschlossene Gundermann-Fl&#228;che ergibt, die sogar im Winter gr&#252;n ist.</p>
<p>Zum Schluss trauten wir uns noch an die <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2009/09/20/alternative-zur-thuja/">riesige Thuja</a> und schnitten sie rundrum ein wenig zur&#252;ck, um mehr Licht ins Innere zu lassen. Obwohl jede Menge Thujaschnitt anfiel, sah man es ihr hinterher kaum an. Sie bleibt jedenfalls so lange stehen, bis uns eine wirklich gute Alternative f&#252;r diese zentrale Stelle im hinteren Garten einf&#228;llt &#8211; bin gespannt, was das sein wird!</p>

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		<title>Einen Garten suchen und finden: unsere Gartengeschichte</title>
		<link>http://www.das-wilde-gartenblog.de/2009/08/03/einen-garten-suchen-und-finden/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 12:21:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles]]></category>
		<category><![CDATA[Übern Gartenzaun]]></category>

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So einen Zufall wie der, der uns einst unseren ersten, den &#8220;wilden Garten&#8221; bescherte, gibts nicht zweimal in einem Leben. Das war uns klar, als wir ihn wieder aufgeben mussten, weil dort ein Parkplatz entstehen sollte. 

Anders als vor der sch&#246;nen Zeit mit diesem verborgenen gr&#252;nen Paradies inmitten der Stadt waren wir nun durchaus bereit, [...]]]></description>
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<p>So <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/ueber-dieses-blog/">einen Zufall</a> wie der, der uns einst unseren ersten, den &#8220;wilden Garten&#8221; bescherte, gibts nicht zweimal in einem Leben. Das war uns klar, als wir ihn <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2008/07/17/ende-des-wilden-gartens/">wieder aufgeben mussten</a>, weil dort ein Parkplatz entstehen sollte. </p>
<p><img class="mitte" src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2007/08/wgarten.jpg" title="wilder Garten im August 2007" alt="wilder Garten im August 2007"></p>
<p>Anders als vor der sch&#246;nen Zeit mit diesem verborgenen <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2007/09/19/gekuendigt-wilder-garten-auf-abruf/">gr&#252;nen Paradies inmitten der Stadt</a> waren wir nun durchaus bereit, auch eine Kleingarten-Anlage (&#8221;KGA&#8221;) in Betracht zu ziehen. Matt h&#228;tte zwar auch gerne irgendwo drau&#223;en ein St&#252;ck Land urbar gemacht, doch mir war klar: das schaffe ich nicht! Wenn der Weg zum Garten zu weit ist, dann wird das eine Wochenendangelegenheit, und das war es nicht, was wir nun gewohnt waren und sehr sch&#228;tzten: t&#228;glich hingehen, wenn es die Zeit erlaubt bzw. die Pflanzen uns brauchen. </p>
<h2>Die Suche im Web und zu Fu&#223;</h2>
<p>Bez&#252;glich der diversen <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2008/06/19/kgas-vorschriften-satzungen-und-gesetze-in-der-kleingartenanlage/">Vorschriften in einer Kleingarten-Anlage</a> waren wir zwar recht skeptisch, doch machten wir uns dennoch auf die Suche. Der <strong>Landesverband der Berliner Gartenfreunde e.V.</strong> zeigt eine <a href="http://www.gartenfreunde-berlin.de/de/landesverband/mitglieder">sch&#246;ne &#220;bersicht &#252;ber die KGAs</a> und Parzellen in den einzelnen Bezirken. Da Friedrichshain keine eigenen Gartenanlagen hat, schauten wir im angrenzenden Lichtenberg und fanden auf der <a href="http://www.gartenfreunde-liberg.de/">Seite des Bezirksverbands Lichtenberg </a>sogar gleich einige freie Parzellen in verschiedenen Anlagen.</p>
<p>Wir erfuhren, dass wir uns zuerst als Interessenten anmelden und <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2008/07/09/kleingaertner-werden/">auf eine Bewerberliste setzen lassen</a> mussten. Danach bekamen wir dann &#8220;Angebote&#8221;, allerdings immer nur eines auf einmal, das wir annehmen oder ablehnen konnten &#8211; nicht etwa mehrere zum einfach mal vergleichen!  Dennoch besichtigten wir vorab schon mal die G&#228;rten, die auf der Website beschrieben waren. Daneben suchten wir auch bei <a href="http://berlin.kijiji.de/f-Immobilien-Schreber-Kleingarten-W0QQCatIdZ491">Kijiji unter Schreberg&#228;rten und Kleing&#228;rten in Berlin</a>. Hier suchten Gartenbesitzer auf eigene Faust Nachfolger  &#8211; alles in allem besichtigten wir in der Zeit ca. 10 bis 15 G&#228;rten in Lichtenberg, die meisten nur von au&#223;en. </p>
<p><img src="http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2008/07/am_ewerk2.jpg" title="Am E-Werk" class="mitte" alt="Am E-Werk"></p>
<p>F&#252;ndig wurden wir schlie&#223;lich in der <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2008/07/21/wilde-garten-zukunft-am-e-werk/">Kleingartenanlage &#8220;am E-Werk&#8221;</a> &#8211; wobei es gar nicht mal nur der Garten selbst war, der unseren Entschluss bef&#246;rderte, sondern auch die tolle Umgebung, die W&#228;ldchen und die verr&#252;ckten Rohre, die sich da durch die Landschaft schl&#228;ngeln. Wie wir mittlerweile geh&#246;rt haben, hat unsere <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2008/07/21/wilde-garten-zukunft-am-e-werk/">Lobeshymne auf die attraktive Wildnis am E-Werk</a> so manchen Gartenfreund irritiert <em>(ein Missverst&#228;ndnis, liebe Leute! Wir meinten nicht Eure sehr engagiert gepflegten G&#228;rten, sondern das sch&#246;ne gr&#252;ne Drumrum, insbesondere rund ums &#8220;Dreieck&#8221;). </em></p>
<h2>Nicht umsonst&#8230;</h2>
<p>Der Garten kostete dann gut 7000 Euro Abl&#246;se: f&#252;r die Laube vor allem, die sehr gut in Schuss ist und exakt den Vorschriften entspricht. Bereits der Bezirksverband hatte uns in Kenntnis gesetzt, dass man es ab 5000 Euro aufw&#228;rts leicht habe, einen Garten zu finden &#8211; darunter gibt es schon mal lange Wartezeiten. Gelegentlich gibts auch Parzellen, die ohne Abstand weiter gegeben werden, doch sind damit in der Regel erhebliche R&#252;ckbauverpflichtungen verbunden. Oder aber es steht gar nichts drauf und ein Laubenbau wird nicht genehmigt. </p>
<h2>Und noch ein &#8220;Neuland&#8221;</h2>
<p>So verh&#228;lt es sich auch bei der Parzelle, die uns der Verband gleich anbot, als wir fragten, was eigentlich mit dem leeren Grundst&#252;ck sei, das an den neuen Garten angrenzte: im Trinkwasserschutzgebiet gilt lediglich Bestandsschutz, neue Bauten d&#252;rfen nicht errichtet werden. Die volle Pacht wird trotzdem f&#228;llig, was Matt dann aber nicht abgehalten hat, das Angebot anzunehmen. :-)</p>
<p>Wir nennen diesen Garten das <a href="http://www.das-wilde-gartenblog.de/2008/10/27/heimelige-terasse-und-neuland/#neuland">&#8220;Neuland&#8221;</a> und mittlerweile sieht es schon nicht mehr ganz so leer aus, denn wir lassen zum Beispiel die Wiese in der Mitte &#8220;naturnah&#8221; wachsen und sich entwickeln, was wundersch&#246;ne Stimmungen ergibt:<br />
<a name="steppenbeet"></a><br />
<img class="mitte" src='http://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2009/08/wildnis.jpg' alt='wildnis.jpg' /></p>
<p>Im unteren Teil gibt es den &#8220;Nutzgarten&#8221; mit Tomaten, K&#252;rbissen, Kartoffeln, Kohlrabi und Topinambur &#8211; im  Juli hab&#8217; ich auch noch Spinat ges&#228;ht. Mal schauen, ob der noch was wird!</p>
<p>(Wer Lust hat, kann ja seine eigene &#8220;Gartengeschichte&#8221; erz&#228;hlen und hier in den Kommentaren verlinken!)</p>

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