18. August 2009
Honigbienen verhungern, weil zu wenig blüht!
Es hört sich verrückt an: in Deutschland verhungern Bienen mitten im Sommer, wenn sie nicht von den Imkern mit Zuckerwasser gefüttert werden – und die Wildbienen haben schlechte Karten!

Nach der Raps-Blüte gibt es auf den Feldern und Wiesen kaum mehr was zu holen, denn intensive Landwirtschaft und das Mähen der Wiesen VOR der Blüte zur Gewinnung von Silage führen dazu, dass lange nicht mehr genug blüht, um all die Bienenvölker zu ernähren. Auf Naturkost.de heißt es im Artikel “Honigbienen verhungern mitten im Sommer”:
„Der Futtermangel in der Natur ist dramatisch“ erklärt Imkermeister Günter Friedmann, Sprecher der biodynamischen Demeter Imker und Träger des Förderpreises ökologischer Landbau. Beobachtungen an seinen eigenen Bienenvölkern und beunruhigende Meldungen von Imkerkollegen aus ganz Deutschland, veranlassen ihn, jetzt einen Alarmruf zu starten..„ Wenn nicht rasch ein Umdenken und ein neues Handeln in der Landwirtschaft erfolgt, werden wir stumme Sommer erleben – und sehen, dass die Bienen für die Bestäubung und damit auch für die Ernten unersetzlich sind“.
Kleingärtner können immerhin mit dem Anpflanzen Blüten-intensiver Pflanzen und Büsche ein wenig dagegen halten. Nächstes Jahr werde ich da mehr dran denken!
Was sind Eure Blüten-Stars?
Und gleich mal die Frage an Euch: Was für Pflanzen sind bei Euch im Garten die Bienen- und Insektenfreundlichsten Blühpflanzen? Viele Blüten möglichst lange: welche Stauden und Büsche bringen da viel?
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